Mit Heimstärke zum Erfolg

Zwei Heimspiele stehen für die Hammer Eisbären am Wochenende in der HeLiNet-Eissportarena auf dem Programm und beide haben es in sich, denn mit den Luchsen Lauterbach am Freitag und Vorjahresmeister Ratinger Ice Aliens gastieren zwei punktgleiche Mannschaften in Hamm.

 

Am Freitag um 20:00 Uhr gastiert die Mannschaft von Luchse-Trainer Arno Lörsch in Hamm. Die Gäste mussten unter der Woche den Abgang ihres Kapitäns Pierre Wex verkraften. Die Vergangenheit zeigte, dass die Spiele der beiden Mannschaften immer eng und umkämpft waren. In dieser Saison sticht Kenneth Matheson hervor, der die interne Scorerliste anführt und bereits 55 Punkte auf seinem Konto hat. Aber auch die Eisbären können dagegenhalten, Kevin Thau sammelte am vergangenen Wochenende 11 Punkte und bringt es derzeit gar auf 59 Punkte. „Das wird nicht einfach für uns, wir haben am vergangenen Wochenende gut gespielt, aber defensiv haben wir doch einige Lücken offenbart und insgesamt zu viele Gegentore hinnehmen müssen“, so Hoja. Das die Aufgabe nicht einfach wird zeigt auch ein Blick auf die aktuelle Personalsituation. Kai Domula fällt mit einem Innenbandriss vielleicht für den Rest der Saison aus und auch für Tim Pietzko kommt ein Einsatz aufgrund muskulärer Probleme nicht in Frage, Til-Lukas Schäfer stehet berufsbedingt nicht zur Verfügung. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Andre Kuchnia und Kamil Vavra. Läuft es nicht gut fehlen gleich fünf Verteidiger: „Das ist natürlich eine ganz bescheidene Situation um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber vielleicht ist es auch eine Chance, erfahrungsgemäß ist die Konzentration mit wenigen Spielern höher und da haperte es ja zu Letzt. Wollen wir am Ende der Runde ganz oben dabei sein, müssen wir sehen, dass wir unsere Heimspiele gewinnen, da ist es egal ob der Gegner Lauterbach oder Ratingen heißt“, so Hoja. Die Heimstärke ist unbestritten ein Vorteil der Eisbären, die in den bisherigen 13 Heimspielen erst zweimal nach regulärer Spielzeit das Eis als Verlierer verlassen mussten (5:6 gegen Neuss und 1:2 gegen Herford). In allen anderen Spielen punkteten die Eisbären, 9 mal gar dreifach. „Mit unserem Publikum im Rücken ist immer etwas möglich, das wollen wir so beibehalten“, so Hoja.

 

Am Sonntag kommt es zum Duell mit den Ratinger Ice Aliens. Für Spannung ist in den Spielen gegen den Vorjahresmeister immer gesorgt. „Hier treffen in meinen Augen die beiden stärksten Mannschaften der Liga aufeinander. Ratingen hat offensiv wie wir auch viel Power und kann mit drei Reihen agieren. Dennoch wollen wir uns gerne für die knappe Niederlage im ersten Spiel der Meisterrunde revanchieren als wir im Penaltyschiessen verloren haben. Da haben wir eine Rechnung offen.“ Die Eisbären zeigten beim Hinspiel eine gute Leistung, gestalteten das Spiel ausgeglichen und drängte die Aliens im Letzten Drittel in die eigene Zone. Auch im Heimspiel der Hauptrunde waren die Eisbären über zwei Drittel die bessere Mannschaft, um am Ende doch den Kürzeren zu ziehen: „Genau da liegt unser Problem. Wir müssen über 60 Minuten Vollgas geben, 40 gute Minuten reichen eben nicht aus um solche Gegner zu schlagen. Die letzten Spiele haben wir das deutlich besser gemacht und uns auch das nötige Glück erarbeitet und mit den beiden Siegen letztes Wochenende Selbstvertrauen getankt.“ Wie sich das Spiel entwickelt ist immer offen, in dieser Saison waren es immer faire Eishockeyspiele, in denen sich beide Mannschaften auf das Spiel konzentriert haben. Gut in Erinnerung geblieben ist aber auch das Spiel vor fast genau einem Jahr, als beide Mannschaften etwas für das Strafzeitenkonto taten und insgesamt 212 Strafminuten im Spielbericht standen. Für Spannung und Dramatik ist auf jeden gesorgt. Bully ist am Sonntag um 18:30 Uhr in der HeLiNet-Eissportarena.       

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