Eisbären schlagen Bad Nauheim souverän 7:2

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge haben die Hammer Eisbären wieder in die Spur gefunden und ihr Heimspiel gegen die 1b der Roten Teufel souverän mit 7:2 gewonnen.

Schon bei der knappen 2:3-Niederlage in Ratingen zeigten die Eisbären eine gute Leistung ohne sich allerdings dafür zu belohnen. Dies sollte sich am Sonntagabend in der Helinet-Eissportarena ändern. Trainer Ralf Hoja musste kurzfristig neben den Langzeitverletzten auf die erkrankten Weissleder und Ulrich sowie Hemeier verzichten. Von Beginn an spielten die Eisbären ihre Favoritenrolle aus und wurden bereits nach drei Minuten mit der frühen Führung belohnt. Trapp erkämpfte sich hinterm Nauheimer Tor die Scheibe und legte in den Slot auf Ehlert, der per Direktabnahme erfolgreich war. Die Gäste versuchten ihrerseits mit Kontern zum Erfolg zu kommen: „Defensiv hat Bad Nauheim vor allem im ersten Drittel ganz gut gestanden, da brauchten wir etwas Zeit um uns dann auch regelmäßig Torchancen zu erarbeiten“, resümierte Hoja nach dem Spiel. In der 9. Minute erhöhte Dustin Demuth auf 2:0 mit einem eigentlich ungefährlichen Schuss, der Becker allerdings durch die Schoner rutschte. Weitere Torchancen ließen die Eisbären ungenutzt und so konnten die Gäste einen schönen Konter zum 2:1 durch Stark verwerten (16.).

Mit zunehmender Spielzeit wurde die Qualität der Torchancen auf Seiten der Eisbären besser. Sie ließen nicht nach und setzten die Gäste unter Druck. Dieser Druck spiegelte sich auch auf der Anzeigentafel wieder. Zunächst traf Vavra nach Vorarbeit von Thau zum 3:1 (22.). Als Klinke freistehend aus dem Slot zum 4:1 erhöhte (27.) und Demuth bei angezeigter Strafe die Scheibe zum 5:1 über die Linie stocherte war die Entscheidung gefallen. Das Spiel wurde nun zerfahrener und viele Strafen prägten das Bild. So dauerte es bis zur 51. Minute ehe den Eisbären der nächste Treffer gelang. Tommy Kuntu-Blankson spielte quer zum freistehenden Marvin Couht, der sich Chance nicht nehmen ließ. Den letzten Treffer für die Eisbären durfte wiederum Dustin Demuth erzielen, der dadurch mit drei Treffern erfolgreichster Hammer war (57.). Den Schlusspunkt setzten die Gäste als Stark ein Bully direkt im Tor von May unterbringen konnte (60.). Trainer Ralf Hoja war nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben das heute nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten gut und souverän gespielt, was uns natürlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gibt. Ich hoffe, dass sich unser Lazarett jetzt nach und nach lichtet und wir uns weiter einspielen können. Im Moment haben wir da leider ne Serie, jedes Spiel neue Ausfälle kompensieren zu müssen. Ich bin aber recht optimistisch, dass wir kommendes Wochenende wieder mehr Alternativen zur Verfügung haben werden.“ Lari Mäkijärvi wird dabei allerdings noch nicht helfen können. Seine im letzten Testspiel erlittene Verletzung stellte sich als Muskelfaserriss im Bauchmuskel heraus. Wann der Finne wieder mit der Mannschaft trainieren kann ist derzeit noch ungewiss.