Eisbären reisen zu neuen Gegnern nach Diez-Limburg und Grefrath

Für die Hammer Eisbären stehen am Wochenende zwei Auswärtspartien auf dem Programm. Am Freitag geht es zunächst zu den Rockets nach Diez-Limburg und am Sonntag geht es nach Grefrath.

Das letzte Duell zwischen Mannschaften aus Diez-Limburg und Hamm liegt schon über 16 Jahre zurück, im Januar 2000 trafen die Lahntal Ducks auf die Hammer Huskies. Der sportliche Sieg der Hammer (16:4) wurde nachträglich am grünen Tisch für die Gastgeber gewertet. Inzwischen sind einige Jahre vergangen und in beiden Städten haben sich neue Vereine gegründet. Die Gastgeber sind durchaus gut in die Saison gestartet und haben 10 Punkte in den ersten 6 Spielen geholt, rangieren damit einen Platz vor den Eisbären. Ein besonderes Augenmerk gilt es auf die beiden DEL-erfahrenen Konstantin Firsanov und Andrej Teljukin zu legen, die es zusammen auf über 500 Spiele in der höchsten Spielklasse gebracht haben. Aber auch die beiden Kontingentspieler Brabec und Fischer haben bereits gezeigt was in ihnen steckt und ordentlich gepunktet. Ein Wiedersehen gibt es mit Karl Neubert, der von 2009 – 2011 für die Hammer aktiv war. „Diez-Limburg hat eine gute Qualität in ihrem Kader, die wir nicht unterschätzen werden. Die Spiele letztes Wochenende haben uns etwas Selbstvertrauen gegeben und wir arbeiten im Training gut. Das wollen wir auch am Wochenende umsetzen“, so Hoja. Für eine Überraschung sorgten die Gastgeber am heutigen Tag, als sie die Trennung von ihrem Trainer Holger Pöritzsch bekannt gaben. „Das macht die Aufgabe nicht unbedingt einfacher für uns, dadurch kann schnell ein Schub auf der anderen Seite entstehen. Dennoch wissen wir um unsere Qualitäten und wollen die Punkte holen“, erläutert Hoja.

Der Gegner am Sonntag sollte von der Papierform deutlich einfacher sein, denn dann gastieren die Eisbären beim noch punktlosen Schlusslicht in Grefrath. „Aber da liegt die große Gefahr. Wir müssen vom Kopf her voll da sein und mit voller Konzentration an die Sache rangehen, dann werden wir die drei Punkte mitnehmen“, warnt Hoja. Die Gastgeber sind größtenteils unverändert in die Saison gegangen. Nachdem man in der vergangenen Saison die NRW-Liga größtenteils nach Belieben dominiert hat, konnte man in der Regionalliga bislang noch nicht punkten. Die Rollen sind somit klar verteilt, zumal sich das Lazarett der Eisbären wieder etwas lichtet. So haben Weissleder und Ulrich nach überstandener Grippe das Training wieder aufgenommen. Auch Mike Ortwein war erstmalig wieder auf dem Eis, wird allerdings noch nicht spielen können, wie auch Mäkijärvi und Schäfer. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Oliver Kraft (Nasenbeinbruch) und Hemeier (Prellung).

Spielbeginn am Freitag in Diez ist um 20:30 Uhr und am Sonntag in Grefrath um 19:30 Uhr.