Standortbestimmung für die Eisbären

Nach dem gelungenen Auftakt mit zwei Siegen gegen Lauterbach und Frankfurt steht für die Hammer Eisbären an diesem Wochenende die erste Standortbestimmung an. Dem Auswärtsspiel in Ratingen am heutigen Freitag folgt das Aufeinandertreffen mit den Bären Neuwied am Sonntag in der heimischen Helinet-Eissportarena.

 

Mit 22:0 Toren aus den ersten beiden Spielen und 6 Punkten haben die Hammer Eisbären einen optimalen Saisonstart erwischt und gehen mit breiter Brust in das Wochenende. Dort erwarten die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja andere Aufgaben. Am heutigen Abend steht die Partie beim langjährigen Rivalen Ratinger Ice Aliens auf dem Programm. Die Aliens haben im Sommer einen kleinen Umbruch vollzogen, aus Dinslaken kam nicht nur Trainer Krystian Sikorsky sondern auch gleich 4 neue Spieler. Mit Marvin Cohut geht auch ein ehemaliger Hammer für die Aliens aufs Eis. Dennoch hatten die Ratinger auch Abgänge zu verzeichnen, darunter mit Benjamin Hanke und Thomas Dreischer zwei Leistungsträger. Torjäger Milan Vanek zog es nach Dinslaken wo er nun als Trainer hinter der Bande steht. Das erste Wochenende endete mit einem Sieg (4:1 gegen Herford) und einer Niederlage (6:1 in Neuwied). „Uns erwartet eine andere Aufgabe als noch am letzten Wochenende. Ratingen kennen wir sehr gut, auch wenn sie inzwischen ein etwas anderes Gesicht bekommen haben. Unser Ziel ist es dennoch unser Spiel aufs Eis zu bringen und uns nicht ausschließlich am Gegner auszurichten. dass wir genügend Qualität haben, haben wir bereits gezeigt, nun müssen wir diese Qualität auch gegen die Topteams der Liga abrufen“, so Trainer Ralf Hoja.

 

Dass die Qualität vorhanden ist zeigen die souveränen Auftritte vom vergangenen Wochenende. Dabei schaffen es die Eisbären über alle Reihen hinweg das Tempo hoch zu halten und für Gefahr zu sorgen. Gleich 12 Spieler trugen sich vergangenes Wochenende in die Torschützenliste ein, was die Mannschaft nur schwer ausrechenbar macht: „Wir haben im Sommer unser Team gut verstärkt und sind auch in der Breite deutlich besser aufgestellt. Es fällt uns deutlich leichter auch mal einen Ausfall wie aktuell von Lukas Novacek zu verkraften und fallen nicht direkt in ein Loch“, so Hoja. Personell stehen ihm bis auf Lukas Novacek alle Spieler zur Verfügung. Der Stürmer wird voraussichtlich noch zwei Wochen ausfallen und dann wieder zum Team stoßen. „Wir treten selbstbewusst auf und werden nach dem Wochenende wissen wo wir stehen und wie weit wir schon sind. Wir freuen auf die Partien und wollen auch hier versuchen das Maximum zu holen“. Bully in der Eissporthalle am Sandbach ist um 20:00 Uhr.