Tolle Kulisse bei erster Heimniederlage

Nun hat es die Hammer Eisbären auch in eigener Halle erwischt. Im letzten Heimspiel des Jahres kassierten sie gegen die Diez-Limburg Rockets mit 4:7 die erste Niederlage in dieser Saison vor eigener Kulisse. Diese Kulisse war mehr als beachtenswert. 1044 Zuschauer hatten den Weg in die Helinet-Eissportarena gefunden und sahen eine sehenswerte Partie beider Mannschaften.

Allerdings hatte der Gastgeber mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Unter anderem war Kevin Orendorz nicht dabei. Dafür hatten die Rheinland-Pfälzer mit Jeff Smith einen Neuzugang auf der Kontingentstelle mit dabei, der sich gleich bestens einfügen sollte. Zunächst sorgte Michal Spacek mit einem Doppelpack für die Hammer Führung (4. und 8.). Die Rockets ließen sich vom Rückstand aber nicht beirren und glichen durch Konstantin Firsanov (17.) und Tobias Schwab (18.) aus. Dank des Treffers von Thomas Lichnovsky gingen die Eisbären aber mit einer Führung in die erste Pause.

Doch die währte nicht lange. Firsanov bescherte Diez-Limburg in der 22. Minute den erneuten Ausgleich. Nach einer Traumkombination sorgte Michal Spacek aber in der 30. Minute für das 4:3. Diese Führung sollte aber die letzte der Eisbären bleiben. Julian Grund glich postwendend aus (31.). Und dann zeigte Jeff Smith, das er eine enorme Verstärkung für die Rockets darstellt. Der US-Amerikaner, der der in den vergangenen drei Jahren in der Oberliga Süd beim EV Regensburg und den Lindau Islanders jeweils zu den Topscorern gehörte, erzielte die drei letzten Treffer der Begegnung (34.), (42.), (55.) und sorgte damit für den 4:7-Endstand aus Hammer Sicht. Für die Eisbären heißt es nun Silvester feiern und dann auf die Aufgaben am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen den Neusser EV (4. Januar 20 Uhr/Helinet Eissportarena) und bei der Soester EG (6. Januar 19 Uhr/Eissportzentrum Möhnesee) zu konzentrieren.