Zweistelliger Erfolg bei der Soester EG

Nach dem 8:0 am Freitag gegen Neuss legten die Hammer Eisbären einen zweistelligen Erfolg bei der Soester EG im zweiten Match des Kalenderjahrs 2019 nach. Allerdings wurden die Eisbären beim 10:3 (0:2; 7:1; 3:0)-Sieg im alt ehrwürdigen Eissportzentrum Möhnesee zunächst eiskalt erwischt. Der Top-Scorer und Ex-Eisbär Marin Benes brachte die SEG in Führung (11.). Eine Minute später legte Soest im Powerplay durch Josef Schäfer nach (12.). Im Soester Tor hielt der 17-Jährige Philipp Weißgerber seinen Kasten im ersten Drittel sauber.

Das sollte sich im zweiten Drittel ändern. Da kam die Tormaschine der Hammer Eisbären richtig ins Rollen. Weissgerber, der wie viele Iserlohner Talente am Möhnesee von Dieter Brüggemann gefördert wird, musste in diesem Abschnitt insgesamt sieben Mal hinter sich greifen. Kevin Thau (25.) und Oliver Kraft (29.) sorgten für das 2:2. Nachdem Ted Zeitler die Bördeindianer erneut in Führung brachte (29.), ließen die Eisbären nichts mehr anbrennen. Michal Špaček (30.) Lukas Nováček (31.) sorgten innerhalb von einer Minute für die erste Eisbärenführung beim Derby, das die zahlreichen Hammer Fans stimmungsmäßig zu einem Heimspiel machten. Am Ende des zweiten Drittels wurde es deutlich. Erneut Nováček (39.) sowie Dustin Demuth und Nikolai Tsvetkov (beide 40.) sorgten für das 7:3 aus Hammer Sicht vor der zweiten Pause. „Wir haben schlecht begonnen. Dann aber das Spiel gedreht“, sagte Eisbären-Coach Ralf Hoja. Manager Jan Koch ergänzte: „In der Drittelpause haben wir auch umgestellt.“ So rückte beispielsweise Špaček in die Defensive.

Hamm Soest Eishockey

Hammer Eisbären – Soester EG

Den achten Eisbärentreffer erzielte dann mit Martin Köchling ein Akteur, der eine kurze Soester Episode in seiner langen Laufbahn zu verzeichnen hat. Mit einem Schlagschuss auf Vorlage von Robin Loecke erzielte Köchling, der in Echtrop auf der Bildergalerie im Imbiss verewigt ist, das 8:3 (42.). Marc Polter legte den neunten Treffer nach (50.). Mit dem sicheren Sieg in Aussicht durfte René Sembach die letzten zehn Minuten im Tor für Marius Dräger aufs Eis. Kurz drauf sorgte Tsvetkov für das zweistellige Ergebnis (50.). Das 10:3 war dann auch der Endstand einer Begegnung, die von den Eisbären dank eines überragenden zweiten Drittels so deutlich gewonnen wurde. Am Freitag geht es dann zur EG Diez-Limburg (20.30 Uhr) und am kommenden Sonntag erwarten die Eisbären die Luchse aus Lauterbach in der Helinet-Eissportarena (18.30 Uhr).