Vorentscheidendes Wochenende für die Eisbären

Für die Hammer Eisbären steht ein Wochenende an, das es in sich hat. „Das wird jetzt ein Brett für uns“, meint Eisbärencoach Ralf Hoja mit Blick auf die Begegnungen beim EHC Neuwied (25. Januar /20 Uhr im IceHouse Neuwied) und dem Heimspiel gegen Herford (27. Januar/18.30 Uhr).

Zunächst geht es im Bären-Duell in Neuwied darum, bei dem Tabellendritten und führenden der Heimtabelle der Regionalliga West (Zwei Spiele mehr als die Eisbären) zu bestehen. Die Neuwieder erhielten allerdings zuletzt am Sonntag einen Dämpfer auf ihre Heimbilanz und unterlagen Herford vor über 700 Zuschauern 3:6. Vor dem euphorischen Publikum möchten Trainer Daniel Benske und natürlich die Neuwieder Mannschaft alles tun, um nicht erneut im IceHouse zu verlieren. Im Nachholspiel am Dienstag erkämpfte sich Neuwied einen 7:4-Sieg in Lauterbach. Im Rennen um Platz zwei helfen den Neuwiedern zu Ende der Hauptrunde vor allem Siege.

Das gilt auch für die Hammer Eisbären, die sich mit einem erfolgreichen Wochenende vorzeitig die Pole-Postion für die Playoffs mit Platz eins sichern können. Auf Seiten der Mannschaft von Ralf Hoja entspannt sich die Personalsituation immer mehr. Beispielsweise zeigte Ibrahim Weißleder bereits am Sonntag gegen Ratingen nach mehrmonatiger Verletzungspause, dass er im Hinblick auf die heiße Phase der Saison noch ein ganz wichtiger Akteur werden kann.

Topscorer bei Neuwied ist der US-Boy Michael Jamieson mit 43 Treffern und 55 Vorlagen. Eine nicht wenig schlechtere Bilanz erzielte der zweite Kontingentspieler Martin Brabec. Der Tscheche netzte in 29 Begegnungen 34 Mal ein und legte 39 Mal vor.