Hartes Stück Arbeit gegen SEG

Rockets kommen selbstbewusst nach Hamm

Als hartes Stück Arbeit erwies sich das Derby gegen die Soester EG, das die Hammer Eisbären am Ende knapp mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) für sich entschieden. SEG-Coach Dieter Brüggemann verfolgte den offensichtlichen Plan, Hamms Tormaschine nicht in den Produktionsmodus gelangen zu lassen. Die Bördeindianer hatten sprichwörtlich Beton vor dem eigenen Tor angerührt.

Zwei Drittel und noch fast 14 Minuten hielt das Abwehrbollwerk der SEG, die sich vor dem Spiel in Hamm noch vage Hoffnungen auf Platz sechs machen durfte. Dann erlöste Michal Špaček die Hammer Fans in der Helinet-Eissportarena. Auf Vorlage von Kevin Orendorz markierte Špaček das 1:0 (54.). In der Schlussminute legte er, ebenfalls nach Vorlage von Orendorz, nach, in dem er den Puck in das leere Soester Tor beförderte. „Soest hat es geschickt verteidigt“, lobte Hamms Trainer Ralf Hoja, der aber auch mit der Offensivleistung seiner Mannschaft haderte.

Nun folgt am Sonntag das letzte Spiel der Hauptrunde. Ebenfalls in der Helinet-Eissportarena erwarten die Eisbären die Rockets der EG Diez-Limburg. Der Tabellenvierte präsentierte sich beim 5:1 gegen die einen Rang höher postierten Bären aus Neuwied in bester Playoff-Form. „Wir haben mit diesem Spiel wie gewünscht Schwung aufgenommen für die Playoffs“, wird EGDL-Coach Stephan Petry auf der Internetseite der Rockets zitiert. Auch in Hamm möchte Petry sich mit seinem Team Selbstvertrauen für die anstehenden Ausscheidungsspiele holen. Das gilt auch für die Eisbären, bevor die Playoffs gegen Neuss beginnen.