Erste Entscheidungen auf den Kontingentpositionen

Die Hammer Eisbären basteln weiter am Kader für die anstehende Saison und haben die ersten Entscheidungen auf den Kontingentpositionen getroffen. So verlängert Verteidiger Michal Spacek seinen Vertrag um eine weitere Saison, während Stürmer Lukas Novacek die Eisbären verlässt.

 

Der punktbeste Verteidiger der Regionalliga West bleibt den Hammer Eisbären auch in der kommenden Saison erhalten, denn der 26-jährige Michal Spacek verlängerte seinen Vertrag in der Lippestadt um eine weitere Saison. Spacek geht damit in seine dritte Saison in Hamm und ist zu einem wichtigen Eckpfeiler im Team von Trainer Ralf Hoja geworden. In seinen 83 Pflichtspielen hat es der Verteidiger in den letzten beiden Spielzeiten auf insgesamt 147 Punkte gebracht, aufgeteilt auf 56 Tore und 91 Vorlagen. Aber Spacek konnte nicht nur als Spieler überzeugen, sondern er half dem Nachwuchs bereits in der vergangenen Saison und wird dort noch mehr eingebunden: „Michal ist bei den Kids beliebt und konnte mit seiner Trainingsarbeit voll überzeugen. Der Verein war sich schnell im Klaren darüber mit ihm nächste Saison noch enger zusammenarbeiten zu wollen und ihm mehr Kompetenzen zu übertragen“, so Manager Jan Koch. „Aber auch sportlich hat er voll überzeugt. Er benötigte Zeit um der Regelauslegung in unserer Liga klar zu kommen, hat sein Spiel inzwischen aber angepasst. Er kann sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm eingesetzt werden, was uns noch mehr Alternativen verschafft. Wir sind froh Michael eine weitere Saison an zu binden“.

 

Dagegen wird Stürmer Lukas Novacek die Eisbären verlassen. Novacek, der nach seinem gescheiterten Wechsel nach Timmendorf kurzfristig vor der vergangenen Saison verpflichtet werden konnte, brachte es auf 107 Punkte (49 Tore, 58 Vorlagen) in 37 Spielen. Er hatte in der Saison mit Verletzungen zu kämpfen, dennoch wusste er zu überzeugen. „Wir waren mit den Leistungen von Lukas zufrieden und haben ihm ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet. Letztendlich hat Lukas unser Angebot abgelehnt, so dass wir getrennte Wege gehen. Wir wünschen Lukas auf seinem weiteren Weg viel Erfolg“, erklärt Koch. Wohin es den Stürmer ziehen wird ist nicht bekannt. Die Eisbären hingegen sind mit möglichen Kandidaten für diese Position in Gesprächen: „Wir haben verschiedene Kandidaten für diese Position und führen entsprechende Gespräche. Allerdings werden wir keinen Schnellschuss machen und den Markt genau sondieren. Wir haben ein gewisses Anforderungsprofil und werden eine gewissenhafte Entscheidung treffen“, so Koch. „Das Gerüst der Mannschaft steht und daher haben wir auch nicht den großen Druck unbedingt kurzfristig einen Kontingentspieler verpflichten zu müssen“.