Eisbären vor Einzug ins Halbfinale

Die Vorzeichen sind klar. Mit einem weiteren Sieg haben die Hammer Eisbären den Deckel drauf auf der Playoff-Runde gegen den Neusser EV. Nach dem 10:0 im ersten Heimspiel und dem 5:2-Erfolg auswärts, heißt es nun am Freitag ab 20 Uhr wieder in der heimischen Helinet-Eissportarena gegen die Neusser zu bestehen.

Für den Gast aus dem Rheinland heißt es verlieren oder Saisonende: Daher wird sich die Mannschaft von Trainer Boris Ackermann keinesfalls kampflos ergeben. Die Neusser hoffen auf den Faktor Glück und einen nicht ganz so guten Tag der Eisbären. Etwas was der Hammer Coach Ralf Hoja verhindern möchte. Er hat bereits in der souveränen Hauptrunde immer wieder rmahnt.

In den ersten beiden Begegnungen haben die Eisbären gezeigt, dass sie da sind, wenn es nötig ist. Daher setzen Mannschaft und Trainerstab auf die zahlreiche Unterstützung der Fans, um zum richtigen Zeitpunkt der Saison die passende Form zu präsentieren. Mit möglichst vielen Zuschauern im Rücken soll der Halbfinaleinzug gelingen.

Zweites Spiel, zweiter Sieg für die Eisbären in den Playoffs

Die Hammer Eisbären haben auch ihre zweite Playoff-Begegnung im Duell mit dem Neusser EV erfolgreich gestaltet. Mit 5:2 (0:0,2:0,3:2) gewann die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja in der Eissporthalle im Südpark.

Eisbären erfolgreich beim Neusser EV

Dabei gestaltete sich das Geschehen in Neuss wesentlich ausgeglichener als noch beim zweistelligen Eisbärensieg am Freitag. Die Neusser hatten Routinier Holger Schrills reaktiviert. Der 33-Jährige hatte das Eishockey-Einmaleins im Nachwuchsbereich der DEG gelernt und danach das Geschehen in Neuss über ein Jahrzehnt als erfolgreicher Torschütze wesentlich mitgeprägt. Schrills war dann auch in die erste nennenswerte Aktion verwickelt, indem er ein 2-Minuten-Strafe wegen Stockschlags erhielt (3.). Doch dieses Mal schlugen die Eisbären nicht sofort im Powerplay zu. Das erste Drittel blieb sogar komplett torlos.

Kevin Orendorz gelang in der 33. Minute der erste Treffer für die Eisbären. Michal Špaček erhöhte kurz vor der zweiten Pause, nachdem er eine ein schöne Kombination über Thau und Orendorz abschloss (40.). Wer nun dachte, dass die Eisbären das letzte Drittel locker runter spielen könnten, wurde getäuscht. Neuss gelang durch Jerome Baum der 1:2-Anschlusstreffer (44.). Oliver Kraft (45.) und Robin Loecke (47.) stellten dann aber die Weichen in Richtung eines Eisbärensiegs. Martin Köchling legte schließlich den fünften Treffer nach (55.). Eine Minute später musste auch Eisbären-Goalie Sebastian May nochmal hinter sich greifen, als Pascal Rüwald zum Endstand von 2:5 einnetzte (56.).

Vor eigener Kulisse können die Eisbären nun am Freitag (20 Uhr) in der Helinet-Eissportarena den Sack zu machen und ins Halbfinale einziehen. In den anderen Playoff-Begegnungen fuhren Herford in Soest und Diez-Limburg in Ratingen ebenfalls ihren zweiten Sieg ein. Dinslaken glich mit einem 8:4-Heimsieg gegen Neuwied aus.

Souveräner Playoff-Auftakt

„Das war schon souverän“, lobte Eisbärentrainer Ralf Hoja sein Team nach dem 10:0 (3:0, 4:0, 3:0) -Sieg über den Neusser EV. Die Eisbären waren von Anfang an konsequent in Überzahl und dadurch direkt gut im Spiel. Die erste Überzahlsituation im Auftaktmatch der Playoffs nutzte Kevin Orendorz gleich aus und erzielte das frühe 1:0 (3.). Orendorz, der sich in königlicher Form präsentierte, legte im ersten Abschnitt noch zwei Treffer nach (13. und 19.).

Kevin Thau in den Playoffs

Den vierte Treffer ging dann auf das Konto Michal Špaček. In erneuter Überzahl scheiterte Orendorz zunächst an Neuss- Goali Ken Passmann, doch Špaček war dann zur Stelle (22.). Auch das fünfte Eisbärentor entstand im Powerplay. Dieses Mal netzte Tim Pietzko ein (29.). Kurz darauf machte Thomas Lichnovsky das halbe Dutzend voll (31.). Daraufhin wechselten die Gäste aus Neuss den Torhüter. Für Ken Passmann ging Patrick Fücker zwischen die Pfosten, aber auch der konnte Orendorz nicht stoppen, der mit seinem vierten Treffer das 7:0 erzielte (34.).

Direkt nach Wiederanpfiff legte der Ex-DEL-Profi nach und erhöhte auf 8:0 (41.). Lichnovsky (43.) und Kevin Thau (52.) schraubten das Ergebnis schließlich auf den zweistelligen Endstand von 10:0. „Wir haben vor allem die erste Reihe der Eisbären nicht in den Griff bekommen“, konstatierte der Neusser Co-Trainer Udo Tursas beim Trainertalk nach dem Spiel.

Die Eisbären zeigten sich nach dem zuletzt sich ziehenden Hauptrundenabschluss in starker Playoff-Form. Angemessen zum Beginn der Ausscheidungsspiele präsentierte sich das komplette Team auch im Anzug beim abschließenden Diner. Auf dem Eis glänzten sie in den neuen Playoff-Trikots. Auch unter den 670 Zuschauern präsentierten sich einige im neuen Gewand. Der Hammer Eisbären Supporters Club „Die Dicken Eisbären“ hatte pünktlich zum Playoff-Beginn seine Bergbautrikots an den Start gebracht. Die in Gedenken an die Hammer Bergbaugeschichte entwickelten Jerseys verbindet ein modernes Design mit klassisch-traditionellen Elementen. Am Sonntag geht es dann weiter in Neuss, wo das erste Bully um 20 Uhr angesetzt ist.

Ein besonderer Genesungsgruß geht an Volker Nickel. Der Fotograf, dessen Bilder zahlreich die Eisbären-Homepage schmücken, wurde von einem Puck im Gesicht getroffen und musste ins Krankenhaus.

Eisbären starten am Freitag gegen Neuss in die Playoffs

Es ist angerichtet. Die Playoffs stehen an. „Seit November wurde ich gefragt, wie wir die Spannung hochhalten. Das können wir nun zeigen“, sagt Eisbären-Coach Ralf Hoja. Als Hauptrundensieger starten die Eisbären mit einem Heimspiel am Freitagabend ab 20 Uhr mit dem Viertelfinale gegen den Neusser EV in der Helinet-Eissportarena. Der Trainer warnt davor Neuss als Selbstläufer zu sehen.

Hoja schätzt den Gegner taktisch und läuferisch stark ein: „Das wird keine Serie, die schnell beendet ist.“ In der Hauptrunde gab es für die Eisbären auf eigenem Eis zwei deutliche Siege. In Neuss gewann Hamm zwei Mal mit 4:2. „Da haben wir uns zwei Mal einen abgebrochen“, meint Hoja. Der Eisbärencoach ist aber optimistisch, dass sich die personelle Lage hinsichtlich der Playoffs entspannt. Die übrigen Paarungen lauten Herforder EV gegen Soester EG, Bären Neuwied gegen Dinslaken Kobras und EG Diez-Limburg gegen die Ratinger Ice Aliens.

Niederlage zum Hauptrundenabschluss

Die Hammer Eisbären haben das letzte Match vor den Playofss verloren. Mit 3:5 (1:3, 1:2, 1:0) unterlag die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja EG Diez-Limburg Rockets. Anders als am Freitag gegen die Soester EG mussten die Fans nicht lange auf die ersten Tore warten. Konstantin Firsanov, der zuvor bereits zwei Minuten abgesessen hatte, brachte die Gäste in Führung (4.). Michal Špaček glich aus (9.), aber Treffer von Florian Böhm (10.) und Tobias Schwab (13.) sorgten dafür, dass die Gäste mit zwei Toren Vorsprung in die erste Pause gingen.

Nach der Pause gelang Kevin Trapp früh der Anschluss (22.). Die Rockets nutzten aber eine Überzahlsituation und machten durch Alexander Engel das 2:4 (28.). Dank eines erneuten Überzahltreffers von Jeff Smith (37.) ging es beim Stand von 2:5 in die zweite Pause. Michal Špaček gelang im Abschlussdrittel mit dem 3:5 nur noch Ergebniskosmetik (43.). Damit gingen beide Heimspiele in der Hauptrunde gegen die Rockets verloren. „Jetzt gilt es, gegen Neuss den Schalter umzulegen“, sagte Eisbären-Coach Hoja im Hinblick auf die anstehenden Playoff-Begegnungen gegen Neuss. Los geht es am Freitag 20 Uhr in der Helinet-Eissportarena.

Hartes Stück Arbeit gegen SEG

Rockets kommen selbstbewusst nach Hamm

Als hartes Stück Arbeit erwies sich das Derby gegen die Soester EG, das die Hammer Eisbären am Ende knapp mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) für sich entschieden. SEG-Coach Dieter Brüggemann verfolgte den offensichtlichen Plan, Hamms Tormaschine nicht in den Produktionsmodus gelangen zu lassen. Die Bördeindianer hatten sprichwörtlich Beton vor dem eigenen Tor angerührt.

Zwei Drittel und noch fast 14 Minuten hielt das Abwehrbollwerk der SEG, die sich vor dem Spiel in Hamm noch vage Hoffnungen auf Platz sechs machen durfte. Dann erlöste Michal Špaček die Hammer Fans in der Helinet-Eissportarena. Auf Vorlage von Kevin Orendorz markierte Špaček das 1:0 (54.). In der Schlussminute legte er, ebenfalls nach Vorlage von Orendorz, nach, in dem er den Puck in das leere Soester Tor beförderte. „Soest hat es geschickt verteidigt“, lobte Hamms Trainer Ralf Hoja, der aber auch mit der Offensivleistung seiner Mannschaft haderte.

Nun folgt am Sonntag das letzte Spiel der Hauptrunde. Ebenfalls in der Helinet-Eissportarena erwarten die Eisbären die Rockets der EG Diez-Limburg. Der Tabellenvierte präsentierte sich beim 5:1 gegen die einen Rang höher postierten Bären aus Neuwied in bester Playoff-Form. „Wir haben mit diesem Spiel wie gewünscht Schwung aufgenommen für die Playoffs“, wird EGDL-Coach Stephan Petry auf der Internetseite der Rockets zitiert. Auch in Hamm möchte Petry sich mit seinem Team Selbstvertrauen für die anstehenden Ausscheidungsspiele holen. Das gilt auch für die Eisbären, bevor die Playoffs gegen Neuss beginnen.

Zwei Heimspiele zum Hauptrundenabschluss

Die Hauptrunde in der Regionalliga West endet mit zwei Heimspielen gegen die Bördeindianer der Soester EG (Freitag, 8. Februar 20 Uhr) und die EG Diez-Limburg Rockets (Sonntag, 10. Februar 18.30 Uhr. Nach dem Platz eins in der Hauptrunde am Vorwochenende Platz eins und damit die beste Ausgangsposition gesichert hatte, geht die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja auch die letzten beiden Spiele vor den Playoffs ambitioniert an.

Hamm Soest Eishockey

Hammer Eisbären – Soester EG

Das Duell gegen Soest ist ein Derby, das bekanntlich niemand gerne verliert. Auf Seiten der Soester agieren zahlreiche Akteure mit jüngerer Eisbärenvergangenheit wie Martin Benes, Thomas Ehlert oder Igor Furda. Bei anderen wie Alexander Cicigin, Kevin Peschke, Marvin Nickel oder Dennis Klinge ist Hammer Vergangenheit schon etwas länger her, oder sie waren nur in der Jung in Hamm aktiv. Nicht zu vergessen Trainer-Routinier Dieter Brüggemann, der in den 1990er Jahren in Hamm an der Bande stand: Eine unvergessene Zeit der heimischen Eishockeyhistorie. Brüggemann hat aus den am Möhnesee im Eissportzentrum in Echtrop beheimateten Bördeindianern eine schlagkräftige Truppe geformt. Der Trainer hat zahlreiche Talente aus der Iserlohner Nachwuchsschmiede im Kader, die er nach und nach an höhere Weihen heranführt. Für den Tabellensiebten geht es noch um eine bessere Platzierung. Für die Eisbären ist also alles andere als ein Selbstläufer. Um gemeinsam mit den Fans Platz ein wenig zu feiern, werden nach dem Spiel gegen die Soester EG die beliebten Warm up-Trikots versteigert. Das Motto lautet dann wie immer: „Wir treffen uns auf dem Eis!“

Ein anderen Kaliber bilden zum Hauptrundenabschluss die Rockets aus Diez-Limburg. Der Tabellenvierte fügte den Eisbären Ende 2018 die erste Saisonniederlage zu und ist damit der einzige Verein der in der Helinet-Eissportarena noch nicht bezwungen wurde in dieser Spielzeit.

Platz eins in der Hauptrunde gesichert

Bereits vor dem letzten Spielwochenende in der Regionalliga West sicherten sich die Hammer Eisbären Platz eins in der Hauptrunde. Damit steht fest, dass die Eisbären bei einem anfallenden Entscheidungsspiel in den Playoffs in jeder Runde Heimrecht haben werden.

Mit einem 4:2 (0:0, 2:2, 2:0)-Erfolg in Neuss wurde der erste Platz unter Dach und Fach gebracht. Die Neusser werden als Tabellenachter auch der erste Playoff-Gegner sein. Dass der NEV nicht nebenbei zu schlagen ist, zeigte sich bei dem letzten Aufeinandertreffen in der Hauptrunde. Nach einem torlosen ersten Drittel brachten Oliver Kraft (23.) und Robin Loecke (26.) die Eisbären zwar in Führung, doch Sven Schiefner (29.) und Francesco Lahmer (39.) glichen noch vor der zweiten Pause aus.

Im Schlussdrittel brachte André Kuchnia die Hammer auf Zuspiel von Kraft erneut in Führung (51.). Bis zur Schlussphase blieb es bei der knappen 3:2-Führung. Die Neusser riskierten alles und nahmen den Keeper heraus. Das nutzten die Eisbären, um mit dem Treffer von Loecke zum 4:2 den Sieg endgültig zu sichern (60.).

Eisbären siegen beim Neusser EV

Mit zwei Heimspielen gegen Soest (8. Februar/20 Uhr) und Diez-Limburg (10. Februar/18:30 Uhr) endet nun die Hauptrunde, bevor es dann ab dem 15. Februar mit den Playoffs gegen Neuss weiter geht.

Am Ende noch knapp

Die Hammer Eisbären sind erfolgreich ins Wochenende gestartet. Beim 6:5 (2:1, 3:1, 1:3)-Sieg beim Tabellensiebten Dinslaken wurde es am Ende aber noch richtig knapp. Nach dem zweiten Drittel sah es noch nach einem souveränen Sieg des Tabellenführers aus.

Im ersten Abschnitt gingen die Eisbären in Führung. Robin Loecke erzielte das erste Tor des Abends auf Zuspiel von Michal Špaček (7.). Joey-Max Menzel glich für die Kobras aus (13.). Lukas Novacek brachte die Eisbären in Unterzahl kurz vor der ersten Drittelsirene dann erneut in Front. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Tim Pitezko dann auf 3:1 aus Eisbärensicht (22.). Philipp Heffler erzielte kurz darauf den Anschlusstreffer für die Kobras (25.). Novacek (29.) und André Kuchnia (32.) sorgten schließlich für einen scheinbar beruhigenden Vorsprung von drei Treffern zur Drittelpause.

Robin Loecke

Dinslaken, das nach dem fünften Gegentor den Torwart wechselte und nun mit Routinier Dennis Kohl zwischen den Pfosten agierte, kam aber nochmal ins Spiel. Damit hatte der auch in Hamm bestens bekannte Kobras-Coach Milan Vanek einen gut Griff getan. Heffler erzielte nach wenigen Sekunden im dritten Drittel das 3:5 für Dinslaken (41.). Špaček hatte nach Vorlage von Novacek mit dem sechsten Hammer Treffer dann aber eine schnelle Antwort parat (43.). Doch die nächsten Treffer machte Dinslaken. Erneut Heffler (51.) und Jesse Parker (56.) verkürzten auf 5:6. Dabei sollte es bleiben und die Eisbären können nun mit einem Sieg in Neuss (20 Uhr/Sonntag 3. Februar) Platz für den Abschluss der Hauptrunde praktisch sichern.

Eisbären müssen zwei mal auswärts ran

Die Hammer Eisbären können bei den zwei Auswärtsbegegnungen an diesem Wochenende bei den Dinslakener Kobras (Freitag/ 20 Uhr) und beim Neusser EV (Sonntag/ ebenfalls 20 Uhr) den ersten Platz der Hauptrunde für die Playoffs dingfest machen.

Dabei rotiert das Personalkarussell bei den Eisbären heftig. Neben den verletzten Akteuren schwächt die Mannschaft von Ralf Hoja auch noch eine Grippewelle. Hier sind Thomas Lichnovsky und auch Kevin Orendorz betroffen. Ein Einsatz scheint zumindest bei Orendorz aber eventuell möglich zu sein. Für die beiden Auswärtsbegegnungen wieder mit dabei sein dürften Tim Pietzko, Martin Köchling und Lukáš Nováček. Auch André Kuchnia ist nach langer Zwangspause wieder ins Training eingestiegen. Hoja freut sich somit im Gegensatz zum Vorwochenende vor allem auf mehr Möglichkeiten in der Defensive. Dinslaken und Neuss rangieren auf Platz sieben und acht der Tabelle. Neuss kann sich weder verbessern noch verschlechtern und ist aller Voraussicht nach erster Playoff-Gegner der Eisbären. Dinslaken dagegen kann sich in der Tabelle noch verbessern.

Packende Begegnung gegen Herford

Die Hammer Eisbären haben die Chance verpasst, sich vorzeitig den ersten Platz in der Hauptrunde der Regionalliga West zu sichern. Vor 701 Zuschauern unterlagen die Eisbären im Spitzenspiel in der Helinet-Eisarena dem Tabellenzweiten Herford 3:5 (1:1, 1:1, 1:3) in einer packenden Begegnung.

In den ersten beiden Dritteln konnte sich keine Mannschaft absetzen. In der zwölften Minute nutzte Herford eine Überzahlsituation. Ein Schuss von der blauen Linie ließ May nur vorne prallen, Linnenbrügger staubte ab. Oliver Kraft glich noch vor der ersten Pause aus (17.). Killian Hutt brachte die Herforder erneut in Überzahl in Führung (23.). Robin Loecke erzielte auf Zuspiel von Kraft den erneuten Ausgleich.

Im dritten Drittel brachte Gleb Berezovskij die Herforder abermals in Führung (46.). Per Penalty sorgte Kevin Thau zum dritten Mal für den Ausgleich (53.). Zwei späte Treffer durch Matyas Kovacs (56.) und ein Empty-Net-Goal von Berezovskij (59.) bescherten Herford dann den Sieg. Es war in den vier Hauptrundenspielen gegen den Rivalen aus Ostwestfalen die einzige Niederlage. Die beiden Begegnungen in Neuwied und gegen Herford machten Appetit auf die im Februar anstehenden Playoffs. „Es waren zwei gute intensive Spiele“,. meinte Trainer Ralf Hoja. Am kommenden Wochenende stehen nun die Begegnungen in Dinslaken (1. Februar/20 Uhr) und in Neuss an (3. Februar/20 Uhr).

Eisbären gewinnen erstes Spitzenspiel des Wochenendes

Der Start ins Wochenende der Spitzenspiele ist den Hammer Eisbären geglückt. Vor über 700 Zuschauern gewann das Team von Trainer Ralf Hoja mit 7:4 (1:0, 2:2,4:2) in Neuwied. Dort hatten die Eisbären am 9. November die erste Saisonniederlage kassiert. Diese Scharte wollte der Spitzenreiter auswetzen.

Eisbären gewinnen in Neuwied

Neuwied startete gut, aber Sebastian May hielt seinen Kaste sauber. Den einzigen Treffer im ersten Abschnitt markierte Dustin Demuth (9.). Im zweiten Drittel blieb es ausgeglichen. Nach dem zweiten Eisbärentreffer von Thomas Lichnovsky (33.) sorgte Martin Brabec für das erste Neuwieder Tor (37.). Kevin Thau markierte fünf Minuten später das 3:1 (42.). Neuwied blieb aber dran und machte durch Michael Jamieson das 3:2 (45.).
Im Schlussdrittel sorgten die Eisbären mit einem Doppelschlag zum Start für klare Verhältnisse. Nach Treffern von Thau (41.) und Demuth (41.) stand es 5:2. Ein erneuter Doppelschlag mit Toren von Kevin Trapp (52.) und Oliver Kraft (53.) zum 7:2 machte dann den Topf auf den Deckel für Hamm. Neuwied betrieb noch Ergebniskosmetik mit den Toren von Stephan Fröhlich (53.) und Deion Müller (55.) zum Endstand von 7:4. Nach diesen beiden Gegentoren nahm Hoja eine Auszeit. Die Eisbären standen dann sicher und ließen keine weiteren Treffer mehr zu. Somit ging es mit voller Punktzahl im Gepäck auf die Heimreise, wo dann am Sonntag der ewige Rivale aus Herford (18.30 Uhr) wartet.
Gegen die Ostwestfalen gewannen die Eisbären im Oktober das erste Heimspiel mit 5:1. Die beiden Erfolge in Herford fielen knapper aus. Ein Sieg über den Tabellenzweiten würde Platz eins für die Eisbären in der Hauptrunde zementieren.

Vorentscheidendes Wochenende für die Eisbären

Für die Hammer Eisbären steht ein Wochenende an, das es in sich hat. „Das wird jetzt ein Brett für uns“, meint Eisbärencoach Ralf Hoja mit Blick auf die Begegnungen beim EHC Neuwied (25. Januar /20 Uhr im IceHouse Neuwied) und dem Heimspiel gegen Herford (27. Januar/18.30 Uhr).

Zunächst geht es im Bären-Duell in Neuwied darum, bei dem Tabellendritten und führenden der Heimtabelle der Regionalliga West (Zwei Spiele mehr als die Eisbären) zu bestehen. Die Neuwieder erhielten allerdings zuletzt am Sonntag einen Dämpfer auf ihre Heimbilanz und unterlagen Herford vor über 700 Zuschauern 3:6. Vor dem euphorischen Publikum möchten Trainer Daniel Benske und natürlich die Neuwieder Mannschaft alles tun, um nicht erneut im IceHouse zu verlieren. Im Nachholspiel am Dienstag erkämpfte sich Neuwied einen 7:4-Sieg in Lauterbach. Im Rennen um Platz zwei helfen den Neuwiedern zu Ende der Hauptrunde vor allem Siege.

Das gilt auch für die Hammer Eisbären, die sich mit einem erfolgreichen Wochenende vorzeitig die Pole-Postion für die Playoffs mit Platz eins sichern können. Auf Seiten der Mannschaft von Ralf Hoja entspannt sich die Personalsituation immer mehr. Beispielsweise zeigte Ibrahim Weißleder bereits am Sonntag gegen Ratingen nach mehrmonatiger Verletzungspause, dass er im Hinblick auf die heiße Phase der Saison noch ein ganz wichtiger Akteur werden kann.

Topscorer bei Neuwied ist der US-Boy Michael Jamieson mit 43 Treffern und 55 Vorlagen. Eine nicht wenig schlechtere Bilanz erzielte der zweite Kontingentspieler Martin Brabec. Der Tscheche netzte in 29 Begegnungen 34 Mal ein und legte 39 Mal vor.

Knappe Niederlage gegen Ratingen

Die Hammer Eisbären kassierten gegen die Ratinger Ice Aliens die erste Niederlage im Kalenderjahr 2019. Bei der 3:4 (1:1, 0:2, 2:1)-Heimniederlage waren die Gäste vor allem in den ersten beiden Dritteln sehr spielfreudig: „Wir wirkten müde und nicht frisch“, sagte Trainer Ralf Hoja.

Die Ratinger, die immer wieder über ihre linke Seite gefährlich vor das Tor von Marius Dräger kamen, gingen durch Simon Klemmer in Führung (14.). Kurz darauf sorgte Kevin Orendorz für den Ausgleich (16.). Mit dem 1:1 ging es auch in die erste Pause. Der zweite Abschnitt gehörte dann den Gästen, die durch zwei Treffer von Dennis Fischbuch (32./35.) das 1:3 erzielten.

Im Schlussdrittel zeigten sich die Eisbären dann deutlich präsenter und machten viel Druck. Nach einer Strafzeit gegen die Ice Aliens nutzte Kapitän Tim Pietzko das Powerplay und verkürzte auf 2:3 (45.). Als Orendorz in der 51. Minute den Ausgleich erzielte, hatten die 468 Zuschauer in der Helinet-Eissportarena die Hoffnung, dass die Eisbären das Spiel komplett drehen würden. Doch es kam anders. In der dramatischen Schlussminute hatte Hamm Überzahl, aber Ratingen fuhr ,mit einem Mann weniger auf dem Eis einen Konter, dessen Unterbinden zu einem Penalty für die Gäste führte, den Tim Brazda zum 3:4 einnetzte. Hoja nahm nun Torwart Dräger vom Eis und es schien auch acht Sekunden vor Schluss der Ausgleich gefallen zu sein. Doch es wurde entschieden, dass es kein Tor war. Damit durfte sich Ratings Trainer Krystian Sikorski am Ende freuen: „Die Punkte nehme ich gerne mit.“ Ralf Hoja dagegen war bedient: „Das einzig Positive war, dass wir nach dem 1:3 nochmal herangekommen sind.“ Auch wenn sich die Eisbärenfans über die Niederlage ärgerten, freuten sie sich über die Rückkehr von Ibrahim Weissleder. Für den Tabellenführer stehen nun am nächsten Wochenende die Spiele in Neuwied und gegen Herford an.

Eisbären empfangen nach spielfreiem Freitag Ratingen

Die Hammer Eisbären erwarten nach dem spielfreien Freitag am Sonntag die Ratinger Ice Aliens (18.30 UhrHelinet-Eissportarena). Die Ratinger kommen mit einer 3:4-Niederlage nach einem dramatischen Match gegen Neuwied im Gepäck nach Hamm.

Ratingen ist momentan Fünfter in der Tabelle und ein langjähriger Wegbegleiter der Eisbären. Immer wieder gab es packende Duelle zwischen Teams aus Hamm und Ratingen. Als Tabellenführer und einem spielfreien Freitag gehen die Eisbären als Favorit in die Begegnung. Trainer Ralf Hoja unterschätzt die Ratinger trotz der Ausgangsposition keinesfalls: „Ratingen hatte Probleme mit kranken und verletzten Akteuren. Jetzt scheint der Kader komplett zu sein.“

Auch auf Hammer Seite freut man sich darüber, dass sich die personelle Situation im Gegensatz zur Zeit nach Weihnachten entspannt. Ibrahim Weißleder ist wieder zurück im Training und wird langsam von Hoja herangeführt. Allerdings muss der Hammer Trainer weiter Auf André Kuchnia (Leistenprobleme) verzichten. Nikolai Tsvetkov und Mike Ortwein fallen am Sonntag ebenso aus. Während für die Eisbären die Ausgangsposition für die Playoffs bei zwölf Punkten Vorsprung auf Platz zwei sehr starke Formen annimmt, haben die Ice Aliens die Konkurrenz im Nacken und könnten bei idealem Verlauf der Hauptrunde sogar noch auf Platz vier hoffen.