Eishockey-Kracher: Hammer Eisbären melden für eine andere Spielklasse

Die Entscheidung ist gefallen. Die Hammer Eisbären wagen den Sprung in die Eishockey-Oberliga Nord und haben beim Deutschen Eishockey-Bund bereits offiziell für die dritthöchste deutsche Spielklasse gemeldet.

Hamm – Hannover Scorpions statt Neusser EV, Hamburg Crocodiles statt Dinslakenener Kobras, dazu das alte Westderby gegen den Herner EV  – die Fans der Hammer Eisbären können sich in der kommenden Saison wieder auf attraktivere Gegner als in den vergangenen Regionalliga-Jahren freuen.

Wie Manager Jan Koch bestätigt, hat der Verein seine erste Mannschaft beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) für die Oberliga Nord gemeldet. Das ist immerhin unter der DEL und der DEL2 die dritthöchste Klasse, in der teilweise auch schon unter professionellen Bedingungen gearbeitet wird.

Die endgültige Entscheidung fiel in einem letzten Gespräch mit den Eisbären-Verantwortlichen Jan Koch und Werner Nimmert sowie den Vorstandsmitgliedern von Lippe Hockey Hamm, Daniel Fuest (1. Vorsitzender), Marina Nietwitzki (2. Vorsitzende) und Tobias Huster (Geschäftsführer). „Der Verein geht dabei kein Risiko ein“, versichert Koch, „weil die erste Mannschaft als Spielbetriebs GmbH ausgegliedert ist“, betont der Manager. „Lippe Hockey Hamm besitzt aber das Spielrecht und muss das Team entsprechend beim DEB melden.“

Regionalliga nicht mehr attraktiv

Sportlich hatten sich die Eisbären nicht für die höhere Klasse qualifiziert. Doch da es sich zuletzt abzeichnete, dass die Regionalliga West vermutlich nur noch mit sechs Mannschaften in die neue Spielrunde starten würde, sahen sich die Verantwortlichen in Werries praktisch zu diesem Schritt gezwungen. „In einer Regionalliga West hätten wir unter diesen Umständen nicht mehr überleben können. Wir müssen auch an den Hallenbetreiber, die Hammer Eis eG, denken, die einfach regelmäßige Veranstaltungen benötigt, um den Eishockey-Standort Hamm überhaupt erhalten zu können“, erklärt der Manager.

Deswegen hatte Koch, nachdem es sich abzeichnete, dass es keine weiteren Interessenten für die Regionalliga geben würde, zuletzt auch an einer Videokonferenz mit dem DEB, dem Landesverband und interessierten Oberliga-Vereinen teilgenommen.

Dabei wurde deutlich, dass der Deutsche Eishockey-Bund die Eisbären sehr gerne in der Oberliga Nord aufnehmen würde. Der Landesverband NRW wird, so Koch, dafür auch die Freigabe erteilen. Die Hammer nehmen jetzt zunächst einmal am Lizensierungsverfahren des DEB teil. Zudem muss der Verein eine einmalige Bürgschaft in Höhe von 10 000 Euro als Sicherheit hinterlegen. „Wir haben unsere Absicht erklärt. Jetzt liegt es allein am DEB, ob wir in der kommenden Saison in der Oberliga Nord spielen dürfen oder nicht“, sagt Jan Koch.

Zwei Teams begleiten die Eisbären

Nach WA-Informationen werden wahrscheinlich zudem der Herforder EV und die EG Diez-Limburg aus der Regionalliga West in die höhere Klasse wechseln. Dagegen ziehen sich die Duisburger Füchse aus finanziellen Gründen aus der Oberliga zurück. Ebenso – das wurde am späten Freitagabend bekannt – die finanziell angeschlagenen Moskitos aus Essen. Somit könnte es eine Nord-Staffel mit 13 Vereinen geben.

Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eishockey-hammer-hammer-eisbaeren-melden-eine-andere-spielklasse-oberliga
Autor: Peter Schwennecker

Ernüchterung für Eisbären in der Overtime

Hamm 06.12.2019 – Im ersten Heimspiel des neugegründeten Interregio Cup mit Gegner aus Belgien und den Niederlanden haben es die Hammer Eisbären spannend gemacht. Gegen die Unis Flyer Heerenveen verloren sie nach einer Aufholjagd erst in der Verlängerung mit 3:4 (0:1, 0:1, 3:1, 0:1).

„Das war 40 Minuten Magerkost, aber im letzten Drittel haben wir richtig Gas gegeben. Mit dem dünnen Kader müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, meinte Hamms Trainer Ralf Hoja. Bei den Gastgebern zogen vor 467 Zuschauern in der Helinet-Eissporthalle nur 16 gesunde Spieler inklusive Torhüter Schlittschuhe an.

Heerenveen übernimmt die Kontrolle

Die ersten Chancen hatten die Gastgeber: Kevin Trapp verpasste frei vor dem niederländischen Keeper Martyn Oosterwijk in der dritten Minute das 1:0. Eine Minute später fand auch Milan Svarc im Torwart seinen Meister. Die Gäste, die in ihrer BeNe-League ungeschlagener Spitzenreiter sind, übernahmen aber bald die Kontrolle. Die Flyers ließen die Scheibe gut laufen, drängten Hamm so in die Defensive. In der zehnten Minute verhinderte Eisbären-Schlussmann Marius Dräger gegen Kenny Welles den Rückstand. In Unterzahl war er aber machtlos, als erst Adam Bezak die Latte traf, den Puck dann zu Jord Smit leitete, der zur verdienten Führung einschob (16.).

Hamm drängt, Heerenveen trifft

Im Mitteldrittel kontrollierte Heerenveen zunächst weiter die Partie, doch zur Mitte des Abschnitts befreiten sich die Eisbären, Svarc, Martin Köchling, Trapp, Thomas Ehlert und Igor Furda hatten innerhalb kurzer Zeit den Ausgleich auf dem Schläger. Mitten in diese Drangphase hinein erwischte Jasper Nordemann aus dem Gewühl vor Dräger Hamm mit dem 0:2 auf den falschen Fuß (15.).

Thau gleicht 17 Sekunden vor Schluss aus

Den letzten Durchgang eröffnete Marvin Cohut mit einem Abstaubertor (43.), doch noch in der gleichen Minute rutschte Dräger ein Schuss von Trevor Hunt durch die Schoner. Dustin Demuth markierte aber schnell den erneuten Anschlusstreffer (44.). Die Eisbären waren besser im Spiel und verdienten sich den späten Ausgleich. Während Trapp auf der Strafbank saß, gelang Kevin Thau 17 Sekunden vor Schluss das 3:3. In Overtime erzielte Trevor Petersen aber den Siegtreffer der Gäste (64.).

Sonntag nach Herford

Am Sonntag wartet wieder die Regionalliga auf die Eisbären. Um 18.30 Uhr sind sie bei den Herford Devils zu Gast und wollen sich für die 4:6-Pleite im ersten Aufeinandertreffen revanchieren.

 

Autor: Karsten Steenbrede

Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-verlieren-erstes-heimspiel-interregio-gegen-heerenveen-flyers-13278683.html

Eisbären setzen Aufwärtstrend auch beim Spitzenreiter fort

Traumwochenende für die Hammer Eisbären. Das Team von Trainer Ralf Hoja fuhr zwei wichtige Siege ein.

Reckers Furda Weissleder

Hamm – Nachdem die Hammer Eisbären bereits am Freitag beim Tabellenzweiten EHC Neuwied mit 4:2 gewonnen hatten, nahmen sie gestern Abend den bis dato souverän in der Eishockey-Regionalliga führenden Spitzenreiter EG Diez-Limburg in dessen Halle überraschend deutlich mit 8:2 (7:0, 0:2, 1:0) auseinander. Eisbären-Manager Jan Koch jubelte anschließend: „Bei uns hat im ersten Drittel alles geklappt, am Ende haben wir das Spiel super kontrolliert, unser Aufwärtstrend geht weiter.“

Nachdem die EG, die auf ihren Stammtorwart Jan Guryca verzichten musste, zu Beginn der Partie eine Riesenchance zur Führung vergab, drehten nun die Eisbären richtig auf. In der 5. Minute gingen sie durch Kevin Trapp mit 1:0 in Führung, nachdem Aaron Reckers die Scheibe hoch vor das Tor spielte und Trapp gedankenschnell den gegnerischen Torhüter überwand. Die Gäste spielten danach wie im Rausch und erzielten fast im Minutentakt weitere Treffer. Marvin Cohut (8.) und Aaron Reckers erhöhten mit einem Doppelschlag in der 8. Minute auf 3:0. Oliver Kraft (10.) und Kevin Thau mit einem Rückhandschuss stellten auf 5:0 nach zwölf Minuten. Auch der anschließende Torwartwechsel beim Tabellenführer verhinderte nicht das 6:0 durch Milan Svarc (15.). Den Schlusspunkt eines aus Hammer Sicht überragenden ersten Drittels setzte erneut Reckers, der mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl zum 7:0 traf.

Im zweiten Durchgang zeigte der Gastgeber das druckvollere Spiel und kam durch Ross Reed zum ersten Treffer (8.). Die Partie wurde nun härter und Limburgs Konstantin Firsanov musste nach einer Boxeinlage ohne Handschuhe mit einer Fünf-Minuten- und Spieldauer-Disziplinarstrafe das Eis verlassen. Gleichzeitig erhielt Hamms Cohut ein Zwei- plus Zwei- plus Zehn-Minuten Strafe, beide wegen unnötiger Härte (13.). Kevin Lavalee markierte dann das 2:7 aus Sicht der Gastgeber (17.). „Marius Dräger hat uns zu diesem Zeitpunkt mit einigen Paraden vor weiteren Treffern bewahrt“, freute sich Koch über die starke Leistung des Hammer Goalies.

Im letzten Drittel machte Svarc mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den 8:2-Endstand für die Eisbären perfekt.

 

Autor: Dirk Dörmann
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eisbaeren-setzen-aufwaertstrend-auch-beim-spitzenreiter-fort-13246131.html

Wichtige Punkte für die Hammer Eisbären in Neuwied

Die Hammer Eisbären kommen immer besser in Form.

 

Kevin Orendorz

Neuwied – Beim Tabellenzweiten der Eishockey-Regionalliga, dem EHC Neuwied, setzte sich das Team von Trainer Ralf Hoja mit 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) durch und verkürzte den Abstand auf den Gastgeber auf einen Zähler. „Das war ein wichtiger Sieg bei einem Konkurrenten im Kampf um Platz zwei“, freute sich Geschäftsführer Jan Koch nach der Partie.

Mit einem Start nach Maß hatte die Partie für die Eisbären begonnen. Bereits nach 36 Sekunden fing Kevin Orendorz einen Pass ab, ließ die Scheibe für Kevin Thau liegen, der gekonnt zum 1:0 traf. Anschließend hatte Neuwied zwar mehr vom Spiel, aber die Gastgeber waren wenig effektiv und strahlten kaum Gefahr aus. Besser machten es die Hammer, die vor dem gegnerischen Gehäuse konsequenter waren. Nach einem langen Diagonalpass von Jonas Hoppe holte sich Ibrahim Weißleder den Puck und traf zum 2:0 in die kurze Ecke (14.).

Neuwied kam mit viel Druck aus der Kabine. Doch genau in dieser Phase stachen die Eisbären zu. Einen Fehlpass spielte Aaron Reckers direkt in den Lauf von Oliver Kraft, der alleine durch war und das 3:0 markierte (28.). Drei Minuten später lag dann die Scheibe aber auch im Gästetor. Ein leicht gelupfter Pass von Maximilian Herz hüpfte direkt vor Goalie Sebastian May, der machte den Puck nicht fest, so dass das Spielgerät zum 3:1 über die Linie rutschte (31.). Im letzten Drittel verkürzte Sam Aulie auf 3:2 (41.), aber Milan Svarc sorgte für den 4:2-Endstand (44.).

 

Autor: Patrick Droste
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/wichtige-punkte-hammer-eisbaeren-neuwied-13242903.html

Eisbären feiern Einzug in das NRW-Pokalfinale

Die Hammer Eisbären treffen im Eishockey-Landespokal im Finale auf die Ratinger Ice Aliens. Gegen Herford setzte sich das Hoja-Team vor 496 Zuschauern mit 3:1 durch. 

Hamm  –  Die Hammer Eisbären haben das Finale im Eishockey-NRW-Pokal erreicht. Am Dienstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja vor 496 Zuschauern in Werries in einer packenden Partie mit 3:1 (0:1, 0:0, 3:0) gegen den Herforder EV durch und trifft nun im Endspiel auf die Ratinger Ice Aliens, die die Dinslakener Kobras mit 5:1 bezwangen. Wann das Finale stattfindet, steht noch nicht fest. Wer in dieser Begegnung Heimrecht genießt, wird vom Landesverband ausgelost.
„Der Ausgleich durch Aaron Reckers im letzten Drittel war der Dosenöffner für unser Spiel. Diesen Impuls haben wir gebraucht“, freute sich Hoja. „Kämpferisch hat die Mannschaft überzeugt und deshalb auch verdient gewonnen.“

Orendorz führte wieder Regie

 Ohne Kevin Thau (privat verhindert) und Michal Spacek (Mittelhandbruch), dafür aber wieder mit Kevin Orendorz agierten die Gastgeber im ersten Drittel engagiert, gingen dabei aggressiv in die Zweikämpfe. Orendorz demonstrierte dabei einige Male seine Qualitäten als guter Passgeber. Und leitete auch die Chancen ein. Nach zwei Minuten war es Ibrahim Weißleder, der am guten Herforder Goalie Kieren Vogel scheiterte. Wenig später gelang es dem allein auf das Tor zugelaufenen Mike Ortwein nicht, den Puck an Vogel vorbei ins Netz schieben. Orendorz selbst fand nach 18 Minuten in Vogel seinen Meister. Ende des ersten Abschnitts geriet aber auch das Tor der Eisbären in Gefahr, die im Anfangsdrittel gleich drei Unterzahlsituationen zu überstehen hatten.

Massenschlägerei zum Drittelende

 Auch nach der ersten Pause gaben die Hammer zunächst den Ton an, doch Kevin Trapp nach Vorarbeit von Tomas Lichnovsky und Ordendorz scheiterten einmal mehr an Vogel. Auf der Gegenseite erwies sich aber auch Schlussmann Sebastian May als sicherer Rückhalt. In der 37. Minute musste er aber hinter sich greifen, als Fabian Staudt nach Zuspiel von Jan-Niklas Linnebrügger zum 0:1 vollstreckte. 22 Sekunden vor Drittelende gab es eine Massenschlägerei auf dem Eis, nach der Trapp, Tim Pietzko und Orendorz sowie Böhm, Naud und Hutt auf Seiten der Ostwestfalen auf die Strafbank mussten. „Freunde werden diese beiden Mannschaften wohl nicht mehr in dieser Saison“, kommentierte Hoja die Prügel-Szenen.

Reckers erzielt den Ausgleich

Dank Aaron Reckers, der in der 47. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den Ausgleich erzielte, drehten die Eisbären schließlich die Partie. Wenig später war es dann Milan Svarc (15.), der nach Vorarbeit von Orendorz die Gastgeber erstmals in Führung brachte. Die Herforder nahmen 52 Sekunden vor Schluss noch Torwart Vogel für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Orendorz gelang schließlich 22 Sekunden vor dem Ende ein Empty-Net-Goal zum 3:1-Endstand.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-schlagen-herforder-13234356.html

Eisbären starten in die Meisterschaft

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung geht es für die Hammer Eisbären mit den ersten zwei Meisterschaftsspielen in der Regionalliga West los. Am Freitag geht es für den Vizemeister nach Neuwied und am Sonntag gastiert die EG Diez-Limburg in Hamm.

 

Inzwischen sind auch die Planungen zum Kader der Eisbären weitestgehend abgeschlossen. So wird Milan Svarc, der bei den Eisbären in den Tests gegen Dortmund und Hamburg vorspielte, in Hamm bleiben und den Angriff verstärken. Der 23-jährige Stürmer besetzt somit die zweite Kontingentstelle der Eisbären. Svarc spielte bereits mit Michal Spacek zusammen und blickt auf eine exzellente Ausbildung zurück: Milan ist technisch auf sehr hohem Niveau. Er braucht vielleicht noch ein wenig Zeit um sich an das Spiel hier in Deutschland zu gewöhnen, aber wir sind von seinen Qualitäten überzeugt und glauben dass er uns weiterhelfen wird“, so Manager Jan Koch. Neben Svarc stoßen mit Thomas Ehlert und Marvin Nickel zwei Spieler zu den Eisbären die durch den Rückzug der Soester EG ohne Verein waren: „Beide haben sich bei uns angeboten und passen menschlich sehr gut in das Team. Sie kennen ihre jeweilige Rolle innerhalb der Mannschaft“, so Koch. Nickel wird als dritter Torhüter das Team ergänzen, während Ehlert in der Verteidigung eingeplant ist. Dagegen wird Jonas Behrens den Eisbären nicht mehr zur Verfügung stehen: „Wir waren uns mit ihm bereits einig für die kommende Saison, doch Jonas hat sich über den Sommer sehr viele Gedanken gemacht und sich dazu entschieden aus persönlichen Gründen auf den Eishockeysport zu verzichten. Wir akzeptieren seine Entscheidung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg“. Auch Robin Loecke steht den Eisbären zunächst nicht zur Verfügung, er konzentriert auf den Abschluß seines Studium: „Robin wird aber bei uns im Training bleiben, so wie es ihm möglich ist, und dann schauen wir zum Jahresende ob er wieder voll einsteigen kann“, so Koch. Die Eisbären gehen somit zunächst mit einem Kader von 19 Feldspielern und 3 Torhütern in die Saison.

 

Das Auftaktprogramm hat es für die Eisbären in sich. Mit der Auswärtsaufgabe beim EHC Neuwied (20:00 Uhr) wartet gleich ein dicker Brocken auf das Team von Trainer Ralf Hoja. Die Gastgeber scheiterten in der vergangenen Saison im Halbfinale in 5 Spielen am späteren Meister Herford und haben sich gezielt verstärkt. Mit Jeff Smith und Sam Aulie holten sie zwei Kontingentspieler aus Übersee, als Trainer steht Carsten Billigmann an der Bande. Dass die Aufgabe nicht einfach ist, darüber ist man sich im Lager der Eisbären bewusst, war doch die Vorbereitung geplagt von einer Grippewelle: „Wir haben kaum komplett trainieren können, das ist natürlich ein Manko. Wir wissen was uns in Neuwied erwartet und wollen alles dafür geben um mit etwas Zählbarem nach Hamm zu fahren. Wir dürfen allerdings nicht in Hektik verfallen, müssen auch bei einer lauten und aufgeheizten Stimmung einen kühlen Kopf bewahren und unsere Stärken ausspielen“, so Trainer Ralf Hoja. Unter der Woche sind fast alle Erkrankten wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, so dass die Eisbären fast komplett die Reise nach Neuwied antreten werden, lediglich Hemeier und Köchling fehlen den Eisbären.

 

Die Aufgabe am Sonntag ist ebenfalls ein richtiges Kaliber, denn mit der EG Diez-Limburg gastiert der vermeintlich Topfavorit auf die Meisterschaft in der HeliNet-Eissportarena (18:30 Uhr). Die Gäste haben ihren Kader über den Sommer ordentlich umgekrempelt und sich namhaft verstärkt. Neben Trainer Frank Petrozza wechselten mit Jan Guryca und Kevin Lavallee zwei Spieler aus der DEL 2 nach Limburg. In der Vorbereitung konnte das Team die Hamburg Crocodiles einmal besiegen und setzte so das erste Ausrufezeichen. „Diez hat vom Papier her sicher einen starken Kader und sie sind für mich der Favorit auf den Titel. Dennoch wollen wir zu Hause gut spielen und das Spiel gewinnen. Wir müssen uns nicht verstecken und gehen in jede Partie um sie zu gewinnen“, gibt sich Trainer Ralf Hoja kämpferisch. „Mit unseren Fans im Rücken ist die Aufgabe zwar schwer, aber nicht unlösbar. Nach dem ersten Wochenende wissen wir auf jeden Fall wo wir stehen“.

 

Beide Spiele werden übrigens sowohl für die Regionalliga West, als auch im neuen Inter-Regio-Cup gewertet. „Das ist für uns derzeit nur zweitrangig, wichtig ist es gut aus den Startlöchern zu kommen. Wir wissen dass wir in dieser Saison keine Spiele mehr haben werden wo wir nicht an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, dazu ist die Liga zu ausgeglichen und auch die Teams aus Belgien und den Niederlanden haben gezeigt, dass sie mit uns auf einem Niveau spielen“; so Hoja. Eine Änderung in den Spielen gibt es zur kommenden Saison ebenfalls. Sollte ein Spiel unentschieden ausgehen folgt eine Verlängerung von 10 Minuten mit 3 gegen 3 Feldspielern. Steht dann immernoch kein Sieger fest folgt das bekannte Penaltyschiessen.

 

Freitag, 27.09.2019, 20:00 Uhr, EHC Neuwied – Hammer Eisbären

Sonntag, 29.09.2019, 18:30 Uhr, Hammer Eisbären – EG Diez-Limburg

 

Doppeltest gegen Dortmund

Vielen Dank an den Westfälischen Anzeiger für den Vorbericht.

Den Bericht könnt ihr hier lesen: https://www.wa.de/sport/hamm/eishockey-regionalligist-hammer-eisbaeren-testet-gegen-dortmund-eisadler-12996856.html

Ein Neuzugang, ein Abgang, eine Verlängerung und der Spielplan

Der Kader der Hammer Eisbären für die kommende Saison nimmt immer konkretere Formen an. Während die Verantwortlichen den Vertrag mit Nikolai Tsvetkov nicht verlängern, bleibt Martin Köchling den Eisbären erhalten und mit Igor Furda kehrt ein alter Bekannter in die Lippestadt zurück. Auch der Spielplan ist inzwischen bekannt gegeben worden.

 

Nikolai Tsvetkov und Hammer Eisbären gehen in der kommenden Saison getrennte Wege. Die Verantwortlichen der Hammer Eisbären teilten dem 25-jährigen Verteidiger mit, die Zusammenarbeit nicht weiter fortsetzen zu wollen: „Wir haben die vergangene Saison analysiert und sind zu dem Entschluss gekommen den Vertrag nicht verlängern zu wollen“, so Manager Jan Koch. „Menschlich hat sich Nikolai hervorragend bei uns integriert und er passte sehr gut ins Team. Sportlich haben sich unsere Erwartungen aber nicht erfüllt, so dass wir zu dieser Entscheidung gekommen sind. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und bedanken uns bei ihm für seinen Einsatz für die Hammer Eisbären“. Wohin es Tsvetkov zieht ist unbekannt.

Derweil bleibt Urgestein Martin Köchling dem Team von Trainer Ralf Hoja auch in der kommenden Saison erhalten. Der 33-jährige Verteidiger hängt somit eine weitere Saison an seine Karriere, die er, mit Ausnahme eines kleinen Intermezzos in Soest, ausschließlich in Hamm bestreitet hat. In der vergangenen Saison hat er es auf 37 Spiele für die Eisbären gebracht und dabei 5 Tore und 15 Vorlagen in seiner Statistik verbuchen können. „Die Gespräche mit Martin haben in den vergangenen Jahren immer etwas von Slapstick gehabt. Er hat uns nun schon drei oder viermal gesagt, dass das seine letzte Saison ist, aber am Ende haben wir uns immer auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt“, muss Koch über die Gespräche ein wenig schmunzeln. „Martin hat eigentlich alles erlebt und er lebt diesen Sport. Wir freuen uns ihn noch mindestens eine Saison auf dem Eis zu sehen“.

Mit Igor Furda kehrt ein alter Bekannter nach Hamm zurück. Der inzwischen 42-jährige Stürmer gehrt nach drei Spielzeiten bei den Soester Bördeindianern zu den Eisbären zurück. Der gebürtige Tscheche streift somit zum vierten Mal in seiner Karriere nach 02/03, 07-09 und 13-16 ein Trikot einer Hammer Eishockeymannschaft über. In seiner bisherigen Laufbahn hat er in Deutschlands dritter und vierter Liga insgesamt 701 Pflichtspiele bestritten und dabei mit 1.019 Punkten (384 Tore, 635 Vorlagen) eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen, dementsprechend schnell ist der Kontakt nach dem Rückzug der Soester EG zu Stande gekommen: „Igor hat immer gerne in Hamm gespielt. Nach dem Rückzug der Soester EG haben wir uns kurzfristig zusammengesetzt und sind uns schnell einig geworden. Mit seiner enormen Erfahrung hilft er uns sofort weiter, wir bekommen Qualität und einen Spieler der immer mit vollem Einsatz dabei ist und auch bei unseren Fans sehr beliebt ist“, so Koch.

 

Nicht nur beim Kader hat sich etwas getan, inzwischen liegen auch die Spieltermine für die Regionalliga West und den Inter-Regio-Cup vor. Der Spielplan wird voraussichtlich so stehen bleiben, eine Verschiebung ist allerdings für das Heimspiel gegen den Herforder EV am 15.11.2019 wahrscheinlich. Die Termine mit den dazugehörigen Wettbewerben im Einzelnen:

 

TagDatumUhrzeitPaarungWettbewerb
Fr06.09.1920:30 UhrNimwegen Devils – Hammer EisbärenVorbereitung
So08.09.1918:30 UhrHammer Eisbären – Nimwegen DevilsVorbereitung
Fr13.09.1920:00 UhrHammer Eisbären – EC NordhornVorbereitung
So15.09.1918:30 UhrEC Nordhorn – Hammer EisbärenVorbereitung
Fr20.09.1920:00 UhrHammer Eisbären – Hamburg CrocodilesVorbereitung
So22.09.1916:00 UhrHamburg Crocodiles – Hammer EisbärenVorbereitung
Fr27.09.1920:00 UhrBären Neuwied – Hammer EisbärenRLW
So29.09.1918:30 UhrHammer Eisbären – EG Diez-LimburgRLW
Do/Fr03.10.19

04.10.19

OffenBergisch-Gladbach – Hammer EisbärenNRW-Pokal
So06.10.1918:00 UhrHerforder EV – Hammer EisbärenRLW
Fr11.10.1920:00 UhrHammer Eisbären – Ratinger Ice AliensRLW
Fr18.10.1920:00 UhrNeusser EV – Hammer EisbärenRLW
So20.10.1919:00 UhrDinslaken Kobras – Hammer EisbärenRLW
Fr25.10.1920:00 UhrHammer Eisbären – Bären NwuiedRLW
So27.10.1919:30 UhrEG Diez-Limburg – Hammer EisbärenRLW
So03.11.1918:30 UhrHammer Eisbären – Neusser EVRLW
Fr08.11.1920:00 UhrRatinger Ice Aliens – Hammer EisbärenRLW
So10.11.19OffenLüttich Bulldogs – Hammer EisbärenIRC
Fr15.11.1920:00 UhrHammer Eisbären – Herforder EVRLW
So17.11.19OffenEaters Geleen – Hammer EisbärenIRC
Fr22.11.1920:00 UhrBären Neuwied – Hammer EisbärenRLW
So24.11.1919:30 UhrEG Diez-Limburg – Hammer EisbärenRLW
Fr29.11.1920:00 UhrDinslaken Kobras – Hammer EisbärenRLW
So01.12.1918:30 UhrHammer Eisbären – Ratinger Ice AliensRLW
Fr06.12.1920:00 UhrHammer Eisbären – Heerenveen FlyersIRC
So08.12.1918:00 UhrHerforder EV – Hammer EisbärenRLW
Fr13.12.1920:00 UhrHammer Eisbären – Bären NeuwiedRLW
Sa14.12.19Offen UhrICH Leuven – Hammer EisbärenIRC
Fr20.12.1920:00 UhrHammer Eisbären – EG Diez-LimburgRLW
So22.12.1918:30 UhrHammer Eisbären – Neusser EVRLW
Fr27.12.1920:00 UhrRatinger Ice Aliens – Hammer EisbärenRLW
So29.12.1918:30 UhrHammer Eisbären – HYC HerentalsIRC
Fr03.01.2020:00 UhrHammer Eisbären – Dinslaken KobrasRLW
So05.01.2018:00 UhrHammer Eisbären – Herforder EVRLW
Fr10.01.2020:00 UhrNeusser EV – Hammer EisbärenRLW
So12.01.2018:30 UhrHammer Eisbären – Nimwegen DevilsIRC
Fr17.01.2020:00 UhrHammer Eisbären – Dinslaken KobrasRLW

Klarheit im Modus – Eisbären starten im Inter-Regio-Cup

Es herrscht Klarheit über den Modus und die Anzahl der Spiele in der kommenden Saison für die Hammer Eisbären. Der Eishockeyverband NRW hat am heutigen Montag eine offizielle Meldung an die Vereine gegeben, die den neu geschaffenen Inter-Regio-Cup beschreibt.

 

Nachfolgend die Meldung im Wortlaut:

 

EHV NRW und BeNe-League vereinbaren Zusammenarbeit ab der

neuen Saison 2019/2020

 

Der Eishockeyverband NRW (EHVNRW) und die Verantwortlichen der BeNe-League, dem Zusammenschluss von Eishockeyvereinen aus Belgien und den Niederlanden, haben vereinbart, ab der kommenden Saison 2019/2020 den neuen

 

Inter-Regio-Cup (IRC)

 

auszuspielen.

 

Teilnehmen werden je sechs Mannschaften aus den beiden Verbänden

 

EHV NRW                       BeNe-League

Dinslakener Kobras        Eaters Geleen (NL)

Hammer Eisbären           Heerenveen Flyers (NL)

Herforder EV                   HYC Herentals (BE)

Neusser EV                     ICH Leuven (BE)

EG Diez-Limburg            Luik Bulldogs (BE)

EHC Neuwied                 Nijmegen Devils (NL)

 

Die Vereinbarung wird durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB), dem Dachverband des EHV NRW, unterstützt.

 

Alle genannten EHV-Vereine spielen zudem weiterhin in der EHV-Regionalliga West.

 

Der jetzigen Vereinbarung gingen Gespräche mit der BeNe-League in den letzten Jahren über eine mögliche Zusammenarbeit voraus, die EHV-seitig verantwortlich von Vizepräsident Achim Staudt geführt wurden.

Nach den grundsätzlichen Überlegungen folgten intensive Beratungen über einen

kombinierten Spielbetrieb und ein gemeinschaftliches Regelwerk.

 

Der Modus für den Inter-Regio-Cup wurde wie folgt vereinbart:

Jeder teilnehmende Verein bestreitet je drei zusätzliche Heim- und Auswärtsspiele gegen die Mannschaften aus dem jeweils anderen Verband. Die Paarungen werden (nach Prüfung der Terminmöglichkeiten) ausgelost. Zusätzlich werden das erste Heim- und das erste Auswärtsspiel der beteiligten Vereine aus den jeweiligen „Heimat-Ligen“ für eine gemeinschaftliche Tabelle gewertet.

 

Der erstmalige Sieger dieses Cups wird mit seinem gewonnenen Titel Geschichte mit dem neuen grenz- und verbandsübergreifenden Wettbewerb schreiben.

 

Zwischen den Verbänden wird es parallel zur Austragung des Inter-Regio-Cups 2019/2020 weitere Gespräche über eine erweiterte Zusammenarbeit für die kommenden Jahre geben.

 

 

Für die Hammer Eisbären bedeutet dies Teilnahme an insgesamt 3 Wettbewerben:

 

Regionalliga West

Inter-Regio-Cup

NRW Pokal

 

„Der Verband hat es in der Kürze der Zeit geschafft die wegfallenden Spiele durch den Rückzug der Soester EG zu kompensieren. Ich denke, wir bekommen einen zusätzlichen Wettbewerb der für unsere Zuschauer und Sponsoren neue Gegner und somit zusätzliche Attraktivität bringt. Für uns als Vereine ist der Aufwand überschaubar und wir lernen uns außerhalb von Testspielen kennen, so dass wir uns ein konkretes Bild machen können wie gut ein gemeinsamer Spielbetrieb funktionieren kann“, so Manager Jan Koch.

Eisbären binden drei weitere Spieler

Trotz der derzeit unklaren Situation innerhalb der Regionalliga West auf Grund des Rückzugs der Soester EG basteln die Hammer Eisbären weiter am Kader für die kommende Saison. Mit Oliver Kraft, Kevin Trapp und Frederik Hemeier binden die Eisbären drei junge Spieler und setzen auf Konstanz.

Der 21-jährige Oliver Kraft geht bereits in seine sechste Seniorensaison bei den Eisbären und hat sich zu einer festen Größe entwickelt. Im Schüleralter wechselte Kraft von Hamm aus in den Nachwuchs nach Iserlohn wo er weiter ausgebildet wurde. Im Jahr 2014 durfte er dann mittels Förderlizenz erstmals in der ersten Mannschaft seines Heimatvereins auflaufen. Seitdem bestritt er 145 Spiele für die Eisbären in denen ihm 86 Tore und 111 Vorlagen gelangen. Zusammen mit Frederik Hemeier, der ebenfalls sein 6. Seniorenjahr in Hamm bestreitet, gewann er 2016 mit dem Iserlohner Nachwuchs die Meisterschaft in der DNL 2. Auch Hemeier verlängerte seinen Vertrag um eine weitere Saison und bleibt der Defensive des Vizemeisters erhalten. Der 23-jährige machte in der letzten Saison einen großen Schritt nach vorne und gewann immer mehr an Sicherheit in seinem Spiel. So wusste er nicht nur defensiv zu überzeugen sondern konnte mit zunehmenden Eiszeiten auch punkten. Mit 24 Punkten (3 Tore, 21 Vorlagen) gelang ihm seine beste Saison im Trikot der Eisbären.

Auch das Hammer Eigengewächs Kevin Trapp bleibt Trainer Ralf Hoja eine weitere Saison erhalten. Der 21-jährige Stürmer kommt aus dem eigenen Nachwuchs und hatte in der vergangenen Saison Pech, als er bereits nach dem dritten Saisonspiel mit einer Schulterverletzung ausfiel. Er kämpfte sich jedoch wieder heran und brachte es in 35 Spielen auf 11 Tore und 14 Vorlagen. „Wir sind froh mit drei jungen Spielern verlängert zu haben. Alle drei haben bereits fünf Jahre Erfahrung im Seniorenbereich bei uns gesammelt und identifizieren sich voll und ganz mit dem Verein“, so Manager Jan Koch. „Olli ist durch seinen Speed immer gefährlich und inzwischen eine feste Größe bei uns geworden, nicht nur auf dem Eis. Daher sind wir froh unsere Eigengewächse auch weiterhin an uns binden zu können, das gilt auch für Kevin. Für ihn war es schade, dass es ihn so früh mit der Schulterverletzung erwischt hat. Er ist aber ein Kämpfer und für uns war schnell klar, dass wir zusammen weitermachen wollen. Den wohl größten Sprung hat Frederik in der letzten Saison gemacht und sich zu einer absoluten Größe in der unserer Verteidigung entwickelt. Durch deutlich weniger Fehler ist er in seinem Spiel viel sicherer geworden“.

Naben den zahlreichen Gesprächen mit den Spielern hat sich für die Verantwortlichen eine zusätzliche Aufgabe aufgetan. Durch den Rückzug der Soester EG hat die Regionalliga West nur noch sieben verbleibende Teams. „Seit der vergangenen Woche sind viele Telefonate geführt worden und der Verband arbeitet an Lösungen für die kommende Saison“, so Koch. „Was in der Kürze der Zeit machbar ist werden wir sehen, derzeit gibt es noch keinen konkreten Vorschlag. Der Verband lotet derzeit die Möglichkeiten aus und wird uns kurzfristig darüber informieren. Sobald wir Neuigkeiten haben werden wir dies mitteilen und auch den Dauerkartenverkauf starten“, so Koch abschließend.

Erster Neuzugang für die Eisbären

Der Kader der Hammer Eisbären nimmt weiter Konturen an. Für die Defensive verpflichten die Eisbären Verteidiger Aaron Reckers, der vom aktuellen Meister aus Herford nach Hamm wechselt.

 

Der 30-jährige Reckers kehrt somit 5 Jahre nach seinem letzten Auftritt im Eisbären-Trikot zurück zu den Eisbären. Der Verteidiger bringt eine große Erfahrung mit, stehen doch neben seinen 190 Spielen in der Regionalliga, 46 Spiele in der 2. Bundesliga und 357 Spiele in der Oberliga in seiner Vita. Nach seiner Zeit in Dresden gewann Reckers mit Bad Nauheim den Titel in der Oberliga, bevor er 2013 nach Hamm wechselte. Es folgten die Stationen Hannover, Herne und zuletzt Herford, mit denen er zweimal in Folge den Meistertitel in der Regionalliga West gewinnen konnte. Dass Reckers aber nicht nur Erfahrung mitbringt steht für Trainer Ralf Hoja fest: „Aaron wird unserer Defensive noch mehr Stabilität geben. Er hat ein sehr gutes Auge, einen guten Aufbaupass und kann auch in Überzahl mit seinem Schuss für sehr viel Gefahr sorgen. Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe er findet immer wieder Lösungen aus brenzligen Situationen“.

 

Aber nicht nur sportlich weiß der in Bielefeld wohnende Reckers zu überzeugen: „Man konnte auf dem Eis sehr gut erkennen, dass Aaron immer wieder die Mannschaft angetrieben hat. Das hat sich in den Gesprächen mit ihm auch so gezeigt. Ihm ist es wichtig gerade den jüngeren Spielern immer wieder Tipps zu geben und zu unterstützen. Davon werden wir alle profitieren“, so Manager Jan Koch. Auch die Integration ins Team wird ihm leicht fallen, spielte er bereits mit vielen Spielern des Aktuellen Kaders zusammen: „Er kennt die Mannschaft gut und wird keine Probleme innerhalb des Teams haben. Der Kontakt ist über Tim Pietzko entstanden mit dem er seit seinem ersten Engagement in Hamm regelmäßig Kontakt gehalten hat. Danach ging alles recht schnell, ein Telefonat und ein persönliches Gespräch und wir waren uns schnell einig“, so Koch. „Wir bekommen einen absoluten Teamplayer und Führungsspieler, der eine Menge Qualität und Erfahrung ins Team bringt“.

Welcome back Aaron!

Erste Entscheidungen auf den Kontingentpositionen

Die Hammer Eisbären basteln weiter am Kader für die anstehende Saison und haben die ersten Entscheidungen auf den Kontingentpositionen getroffen. So verlängert Verteidiger Michal Spacek seinen Vertrag um eine weitere Saison, während Stürmer Lukas Novacek die Eisbären verlässt.

 

Der punktbeste Verteidiger der Regionalliga West bleibt den Hammer Eisbären auch in der kommenden Saison erhalten, denn der 26-jährige Michal Spacek verlängerte seinen Vertrag in der Lippestadt um eine weitere Saison. Spacek geht damit in seine dritte Saison in Hamm und ist zu einem wichtigen Eckpfeiler im Team von Trainer Ralf Hoja geworden. In seinen 83 Pflichtspielen hat es der Verteidiger in den letzten beiden Spielzeiten auf insgesamt 147 Punkte gebracht, aufgeteilt auf 56 Tore und 91 Vorlagen. Aber Spacek konnte nicht nur als Spieler überzeugen, sondern er half dem Nachwuchs bereits in der vergangenen Saison und wird dort noch mehr eingebunden: „Michal ist bei den Kids beliebt und konnte mit seiner Trainingsarbeit voll überzeugen. Der Verein war sich schnell im Klaren darüber mit ihm nächste Saison noch enger zusammenarbeiten zu wollen und ihm mehr Kompetenzen zu übertragen“, so Manager Jan Koch. „Aber auch sportlich hat er voll überzeugt. Er benötigte Zeit um der Regelauslegung in unserer Liga klar zu kommen, hat sein Spiel inzwischen aber angepasst. Er kann sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm eingesetzt werden, was uns noch mehr Alternativen verschafft. Wir sind froh Michael eine weitere Saison an zu binden“.

 

Dagegen wird Stürmer Lukas Novacek die Eisbären verlassen. Novacek, der nach seinem gescheiterten Wechsel nach Timmendorf kurzfristig vor der vergangenen Saison verpflichtet werden konnte, brachte es auf 107 Punkte (49 Tore, 58 Vorlagen) in 37 Spielen. Er hatte in der Saison mit Verletzungen zu kämpfen, dennoch wusste er zu überzeugen. „Wir waren mit den Leistungen von Lukas zufrieden und haben ihm ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet. Letztendlich hat Lukas unser Angebot abgelehnt, so dass wir getrennte Wege gehen. Wir wünschen Lukas auf seinem weiteren Weg viel Erfolg“, erklärt Koch. Wohin es den Stürmer ziehen wird ist nicht bekannt. Die Eisbären hingegen sind mit möglichen Kandidaten für diese Position in Gesprächen: „Wir haben verschiedene Kandidaten für diese Position und führen entsprechende Gespräche. Allerdings werden wir keinen Schnellschuss machen und den Markt genau sondieren. Wir haben ein gewisses Anforderungsprofil und werden eine gewissenhafte Entscheidung treffen“, so Koch. „Das Gerüst der Mannschaft steht und daher haben wir auch nicht den großen Druck unbedingt kurzfristig einen Kontingentspieler verpflichten zu müssen“.

Eisbären binden Leistungsträger

Lange Zeit war es ruhig um die Hammer Eisbären, allerdings haben sich die Verantwortlichen nicht ausgeruht, sondern fleißig am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Mit Mike Ortwein, Dustin Demuth und Sebastian May geben drei Leistungsträger ihre Zusage für die kommende Saison.

 

In seine bereits sechste Saison bei den Eisbären geht der 26-jährige Mike Ortwein. Der Verteidiger spielte eine gute Saison im Dress der Eisbären und gab der Defensive die nötige Stabilität. Er machte einen Schritt nach vorne und überzeugte voll und ganz, ehe er Pech hatte und kurz vor den Playoffs mit einer Knieverletzung pausieren musste. In dieser Phase unterstütze er das Team neben dem Eis und konnte ab dem fünften Halbfinalspiel auch wieder auf dem Eis agieren. „Mike strahlt auf dem Eis eine enorme Ruhe aus und spielt sehr souverän und das sehr konstant. Er fühlt sich bei uns wohl und wir sind froh, dass er uns frühzeitig seine Zusage für die kommende Saison gegeben hat“, so Manager Jan Koch.

 

 

Auch Stürmer Dustin Demuth geht in seine sechste Saison bei den Eisbären. Der 24-Jährige ist sich auf dem Eis für nichts zu schade und überzeugt vor allem im Defensivspiel. Dennoch brachte er es in der abgelaufenen Saison auf 18 Tore und 19 Vorlagen. „Dustin ist ein Kämpfer, der nie aufgibt und immer ein Auge auf den Backcheck hat und damit sehr wichtig für das Team. Auch als wir zwischenzeitlich die Reihen umgestellt haben hat er den jungen Spielern in seiner Reihe Impulse geben können. Offensiv hatte er sicherlich in manchen Situationen etwas das Pech am Schläger kleben“, so Koch. „Das nötige Glück wird auch bei ihm wieder zurückkommen, da sind wir uns sicher. Dass er es kann hat er in den vergangenen Jahren bereits bewiesen“.

 

 

 

 

Auf der Torhüterposition gab Sebastian May den Verantwortlichen seine Zusage für die kommende Saison. Von den Fans wird der 29-jährige Iserlohner liebevoll „Psycho“ genannt und auf dem bringt er die Gegenspieler durch seine Leistungen zum verzweifeln. Dennoch war diese Saison für May anders als in den vergangenen Jahren: „Sebastian ist stolzer Vater geworden und wir hatten vor der Saison bereits vereinbart, dass wir in Ruhe schauen ob er Familie, Job und Eishockey unter einen Hut bekommt. Das ist der Fall und wir freuen dass er uns weiterhin erhalten bleibt“, so Koch. Auch sportlich wusste May in der vergangenen Saison zu überzeugen und landete erneut unter den Top drei Torhütern der Liga. „Sebastian war immer ein starker Rückhalt für das Team und hatte großen Anteil an der erfolgreichen letzten Saison“. Ein erstes Gerüst der Mannschaft ist nach den bereits feststehenden Zusagen von Thau, Orendorz und Pietzko bereits zu erkennen: „Wir haben uns nicht ausgeruht und weitere Gespräche mit Spielern aus dem aktuellen Kader sowie potentiellen Neuzugängen geführt und sind auf einem guten Weg wiederum ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen“, so Koch abschließend.

 

Saisonabschlussfeier am 06.04.2019

🚨Saisonabschlussfeier 2018/2019🚨

Wir freuen uns Euch am 06.04.2019 ab 19 Uhr im Brauhaus Henin zur Saisonabschlussfeier begrüßen zu dürfen.
Lasst uns gemeinsam über die vergangene Saison sprechen und ordentlich Spaß haben!
Es wird eine kleine Speisekarte vorbereitet + 50L Freibier! 😎🍻

Ihr dürft gerne nochmal jedem zeigen was für tolle Fans wir haben, also bringt eure Trikots, Schals und was ihr sonst so habt mit. 😉

Vizemeisterschaft für die Eisbären

Die Hammer Eisbären mussten sich den Herforder EV Ice Dragons in der Playoff-Finalserie nun endgültig beugen. Mit einem 6:0 (2:0, 3:0,1:0)-Sieg auf eigenem Eis fuhren die Ostwesfalen den dritten Sieg und damit die Meisterschaft ein.

Nach der überragenden Hauptrunde mit Platz eins in der Hauptrunde mit vier Zählern vor Herford fanden die Eisbären nun im Titelverteidiger in den Playoff-Finals ihren Meister. In den vier Partien erzielten Ice Dragons drei Siege bei einem Gesamttorverhältnis von 20:11 (7:2, 4:1, 3:8, 6:0). Vor den über 1.000 Zuschauern, darunter zahlreiche aus Hamm mitgereiste Fans, dauerte es in der Eissporthalle „Im kleinen Felde“ fanden die Eisbären zunächst gut ins Match, nutzten ihre Gelegenheiten aber nicht. Jan-Niklas Linnebrügger wurde dann schließlich zum Mann der ersten 20 Minuten. Zunächst brachte er Herford in Führung (14.) und ließ wenige Sekunden vor Drittelende das 2:0 folgen (20.).

Im zweiten Abschnitt legte Herford nach. Killian Hutt (24.), Ulib-Gleb Berezovskij (30.) und Leon Nasebandt (40.) trafen zum 5:0. „Das war die Vorentscheidung“, sagte Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch, der Herford zum „verdienten“ Sieg der Meisterschaft gratulierte. Für die Ostwestfalen machte Aric Schinke (53.) im Schlussdrittel noch das halbe Dutzend voll. Auch in den sozialen Netzwerken zeigten sich die leidenschaftlichen Eisbärenfans als faire Verlierer und gratulierten dem neuen und alten Meister. Nach der ersten Enttäuschung über das verlorene Finale fanden die Fans schnell lobende Worte der Anerkennung. „Danke für die tolle Saison“ oder „Wenn man Vizemeister wird, hat man viel richtig gemacht“, lauteten beispielsweise Kommentare. Insgesamt waren die Begegnungen der Playoff-Serie Werbung für den Eishockeysport. Vor allem die Begegnungen der Halbfinals, die beide über die volle Distanz gingen, und die Finals in vollen Hallen sorgten vor der nun anstehenden Sommerpause für reichlich Vorfreude auf die neue Saison.