Ein Neuzugang, ein Abgang, eine Verlängerung und der Spielplan

Der Kader der Hammer Eisbären für die kommende Saison nimmt immer konkretere Formen an. Während die Verantwortlichen den Vertrag mit Nikolai Tsvetkov nicht verlängern, bleibt Martin Köchling den Eisbären erhalten und mit Igor Furda kehrt ein alter Bekannter in die Lippestadt zurück. Auch der Spielplan ist inzwischen bekannt gegeben worden.

 

Nikolai Tsvetkov und Hammer Eisbären gehen in der kommenden Saison getrennte Wege. Die Verantwortlichen der Hammer Eisbären teilten dem 25-jährigen Verteidiger mit, die Zusammenarbeit nicht weiter fortsetzen zu wollen: „Wir haben die vergangene Saison analysiert und sind zu dem Entschluss gekommen den Vertrag nicht verlängern zu wollen“, so Manager Jan Koch. „Menschlich hat sich Nikolai hervorragend bei uns integriert und er passte sehr gut ins Team. Sportlich haben sich unsere Erwartungen aber nicht erfüllt, so dass wir zu dieser Entscheidung gekommen sind. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und bedanken uns bei ihm für seinen Einsatz für die Hammer Eisbären“. Wohin es Tsvetkov zieht ist unbekannt.

Derweil bleibt Urgestein Martin Köchling dem Team von Trainer Ralf Hoja auch in der kommenden Saison erhalten. Der 33-jährige Verteidiger hängt somit eine weitere Saison an seine Karriere, die er, mit Ausnahme eines kleinen Intermezzos in Soest, ausschließlich in Hamm bestreitet hat. In der vergangenen Saison hat er es auf 37 Spiele für die Eisbären gebracht und dabei 5 Tore und 15 Vorlagen in seiner Statistik verbuchen können. „Die Gespräche mit Martin haben in den vergangenen Jahren immer etwas von Slapstick gehabt. Er hat uns nun schon drei oder viermal gesagt, dass das seine letzte Saison ist, aber am Ende haben wir uns immer auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt“, muss Koch über die Gespräche ein wenig schmunzeln. „Martin hat eigentlich alles erlebt und er lebt diesen Sport. Wir freuen uns ihn noch mindestens eine Saison auf dem Eis zu sehen“.

Mit Igor Furda kehrt ein alter Bekannter nach Hamm zurück. Der inzwischen 42-jährige Stürmer gehrt nach drei Spielzeiten bei den Soester Bördeindianern zu den Eisbären zurück. Der gebürtige Tscheche streift somit zum vierten Mal in seiner Karriere nach 02/03, 07-09 und 13-16 ein Trikot einer Hammer Eishockeymannschaft über. In seiner bisherigen Laufbahn hat er in Deutschlands dritter und vierter Liga insgesamt 701 Pflichtspiele bestritten und dabei mit 1.019 Punkten (384 Tore, 635 Vorlagen) eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen, dementsprechend schnell ist der Kontakt nach dem Rückzug der Soester EG zu Stande gekommen: „Igor hat immer gerne in Hamm gespielt. Nach dem Rückzug der Soester EG haben wir uns kurzfristig zusammengesetzt und sind uns schnell einig geworden. Mit seiner enormen Erfahrung hilft er uns sofort weiter, wir bekommen Qualität und einen Spieler der immer mit vollem Einsatz dabei ist und auch bei unseren Fans sehr beliebt ist“, so Koch.

 

Nicht nur beim Kader hat sich etwas getan, inzwischen liegen auch die Spieltermine für die Regionalliga West und den Inter-Regio-Cup vor. Der Spielplan wird voraussichtlich so stehen bleiben, eine Verschiebung ist allerdings für das Heimspiel gegen den Herforder EV am 15.11.2019 wahrscheinlich. Die Termine mit den dazugehörigen Wettbewerben im Einzelnen:

 

Tag Datum Uhrzeit Paarung Wettbewerb
Fr 06.09.19 20:30 Uhr Nimwegen Devils – Hammer Eisbären Vorbereitung
So 08.09.19 18:30 Uhr Hammer Eisbären – Nimwegen Devils Vorbereitung
Fr 13.09.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – EC Nordhorn Vorbereitung
So 15.09.19 18:30 Uhr EC Nordhorn – Hammer Eisbären Vorbereitung
Fr 20.09.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Hamburg Crocodiles Vorbereitung
So 22.09.19 16:00 Uhr Hamburg Crocodiles – Hammer Eisbären Vorbereitung
Fr 27.09.19 20:00 Uhr Bären Neuwied – Hammer Eisbären RLW
So 29.09.19 18:30 Uhr Hammer Eisbären – EG Diez-Limburg RLW
Do/Fr 03.10.19

04.10.19

Offen Bergisch-Gladbach – Hammer Eisbären NRW-Pokal
So 06.10.19 18:00 Uhr Herforder EV – Hammer Eisbären RLW
Fr 11.10.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Ratinger Ice Aliens RLW
Fr 18.10.19 20:00 Uhr Neusser EV – Hammer Eisbären RLW
So 20.10.19 19:00 Uhr Dinslaken Kobras – Hammer Eisbären RLW
Fr 25.10.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Bären Nwuied RLW
So 27.10.19 19:30 Uhr EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären RLW
So 03.11.19 18:30 Uhr Hammer Eisbären – Neusser EV RLW
Fr 08.11.19 20:00 Uhr Ratinger Ice Aliens – Hammer Eisbären RLW
So 10.11.19 Offen Lüttich Bulldogs – Hammer Eisbären IRC
Fr 15.11.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Herforder EV RLW
So 17.11.19 Offen Eaters Geleen – Hammer Eisbären IRC
Fr 22.11.19 20:00 Uhr Bären Neuwied – Hammer Eisbären RLW
So 24.11.19 19:30 Uhr EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären RLW
Fr 29.11.19 20:00 Uhr Dinslaken Kobras – Hammer Eisbären RLW
So 01.12.19 18:30 Uhr Hammer Eisbären – Ratinger Ice Aliens RLW
Fr 06.12.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Heerenveen Flyers IRC
So 08.12.19 18:00 Uhr Herforder EV – Hammer Eisbären RLW
Fr 13.12.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Bären Neuwied RLW
Sa 14.12.19 Offen Uhr ICH Leuven – Hammer Eisbären IRC
Fr 20.12.19 20:00 Uhr Hammer Eisbären – EG Diez-Limburg RLW
So 22.12.19 18:30 Uhr Hammer Eisbären – Neusser EV RLW
Fr 27.12.19 20:00 Uhr Ratinger Ice Aliens – Hammer Eisbären RLW
So 29.12.19 18:30 Uhr Hammer Eisbären – HYC Herentals IRC
Fr 03.01.20 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Dinslaken Kobras RLW
So 05.01.20 18:00 Uhr Hammer Eisbären – Herforder EV RLW
Fr 10.01.20 20:00 Uhr Neusser EV – Hammer Eisbären RLW
So 12.01.20 18:30 Uhr Hammer Eisbären – Nimwegen Devils IRC
Fr 17.01.20 20:00 Uhr Hammer Eisbären – Dinslaken Kobras RLW

Klarheit im Modus – Eisbären starten im Inter-Regio-Cup

Es herrscht Klarheit über den Modus und die Anzahl der Spiele in der kommenden Saison für die Hammer Eisbären. Der Eishockeyverband NRW hat am heutigen Montag eine offizielle Meldung an die Vereine gegeben, die den neu geschaffenen Inter-Regio-Cup beschreibt.

 

Nachfolgend die Meldung im Wortlaut:

 

EHV NRW und BeNe-League vereinbaren Zusammenarbeit ab der

neuen Saison 2019/2020

 

Der Eishockeyverband NRW (EHVNRW) und die Verantwortlichen der BeNe-League, dem Zusammenschluss von Eishockeyvereinen aus Belgien und den Niederlanden, haben vereinbart, ab der kommenden Saison 2019/2020 den neuen

 

Inter-Regio-Cup (IRC)

 

auszuspielen.

 

Teilnehmen werden je sechs Mannschaften aus den beiden Verbänden

 

EHV NRW                       BeNe-League

Dinslakener Kobras        Eaters Geleen (NL)

Hammer Eisbären           Heerenveen Flyers (NL)

Herforder EV                   HYC Herentals (BE)

Neusser EV                     ICH Leuven (BE)

EG Diez-Limburg            Luik Bulldogs (BE)

EHC Neuwied                 Nijmegen Devils (NL)

 

Die Vereinbarung wird durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB), dem Dachverband des EHV NRW, unterstützt.

 

Alle genannten EHV-Vereine spielen zudem weiterhin in der EHV-Regionalliga West.

 

Der jetzigen Vereinbarung gingen Gespräche mit der BeNe-League in den letzten Jahren über eine mögliche Zusammenarbeit voraus, die EHV-seitig verantwortlich von Vizepräsident Achim Staudt geführt wurden.

Nach den grundsätzlichen Überlegungen folgten intensive Beratungen über einen

kombinierten Spielbetrieb und ein gemeinschaftliches Regelwerk.

 

Der Modus für den Inter-Regio-Cup wurde wie folgt vereinbart:

Jeder teilnehmende Verein bestreitet je drei zusätzliche Heim- und Auswärtsspiele gegen die Mannschaften aus dem jeweils anderen Verband. Die Paarungen werden (nach Prüfung der Terminmöglichkeiten) ausgelost. Zusätzlich werden das erste Heim- und das erste Auswärtsspiel der beteiligten Vereine aus den jeweiligen „Heimat-Ligen“ für eine gemeinschaftliche Tabelle gewertet.

 

Der erstmalige Sieger dieses Cups wird mit seinem gewonnenen Titel Geschichte mit dem neuen grenz- und verbandsübergreifenden Wettbewerb schreiben.

 

Zwischen den Verbänden wird es parallel zur Austragung des Inter-Regio-Cups 2019/2020 weitere Gespräche über eine erweiterte Zusammenarbeit für die kommenden Jahre geben.

 

 

Für die Hammer Eisbären bedeutet dies Teilnahme an insgesamt 3 Wettbewerben:

 

Regionalliga West

Inter-Regio-Cup

NRW Pokal

 

„Der Verband hat es in der Kürze der Zeit geschafft die wegfallenden Spiele durch den Rückzug der Soester EG zu kompensieren. Ich denke, wir bekommen einen zusätzlichen Wettbewerb der für unsere Zuschauer und Sponsoren neue Gegner und somit zusätzliche Attraktivität bringt. Für uns als Vereine ist der Aufwand überschaubar und wir lernen uns außerhalb von Testspielen kennen, so dass wir uns ein konkretes Bild machen können wie gut ein gemeinsamer Spielbetrieb funktionieren kann“, so Manager Jan Koch.

Eisbären binden drei weitere Spieler

Trotz der derzeit unklaren Situation innerhalb der Regionalliga West auf Grund des Rückzugs der Soester EG basteln die Hammer Eisbären weiter am Kader für die kommende Saison. Mit Oliver Kraft, Kevin Trapp und Frederik Hemeier binden die Eisbären drei junge Spieler und setzen auf Konstanz.

Der 21-jährige Oliver Kraft geht bereits in seine sechste Seniorensaison bei den Eisbären und hat sich zu einer festen Größe entwickelt. Im Schüleralter wechselte Kraft von Hamm aus in den Nachwuchs nach Iserlohn wo er weiter ausgebildet wurde. Im Jahr 2014 durfte er dann mittels Förderlizenz erstmals in der ersten Mannschaft seines Heimatvereins auflaufen. Seitdem bestritt er 145 Spiele für die Eisbären in denen ihm 86 Tore und 111 Vorlagen gelangen. Zusammen mit Frederik Hemeier, der ebenfalls sein 6. Seniorenjahr in Hamm bestreitet, gewann er 2016 mit dem Iserlohner Nachwuchs die Meisterschaft in der DNL 2. Auch Hemeier verlängerte seinen Vertrag um eine weitere Saison und bleibt der Defensive des Vizemeisters erhalten. Der 23-jährige machte in der letzten Saison einen großen Schritt nach vorne und gewann immer mehr an Sicherheit in seinem Spiel. So wusste er nicht nur defensiv zu überzeugen sondern konnte mit zunehmenden Eiszeiten auch punkten. Mit 24 Punkten (3 Tore, 21 Vorlagen) gelang ihm seine beste Saison im Trikot der Eisbären.

Auch das Hammer Eigengewächs Kevin Trapp bleibt Trainer Ralf Hoja eine weitere Saison erhalten. Der 21-jährige Stürmer kommt aus dem eigenen Nachwuchs und hatte in der vergangenen Saison Pech, als er bereits nach dem dritten Saisonspiel mit einer Schulterverletzung ausfiel. Er kämpfte sich jedoch wieder heran und brachte es in 35 Spielen auf 11 Tore und 14 Vorlagen. „Wir sind froh mit drei jungen Spielern verlängert zu haben. Alle drei haben bereits fünf Jahre Erfahrung im Seniorenbereich bei uns gesammelt und identifizieren sich voll und ganz mit dem Verein“, so Manager Jan Koch. „Olli ist durch seinen Speed immer gefährlich und inzwischen eine feste Größe bei uns geworden, nicht nur auf dem Eis. Daher sind wir froh unsere Eigengewächse auch weiterhin an uns binden zu können, das gilt auch für Kevin. Für ihn war es schade, dass es ihn so früh mit der Schulterverletzung erwischt hat. Er ist aber ein Kämpfer und für uns war schnell klar, dass wir zusammen weitermachen wollen. Den wohl größten Sprung hat Frederik in der letzten Saison gemacht und sich zu einer absoluten Größe in der unserer Verteidigung entwickelt. Durch deutlich weniger Fehler ist er in seinem Spiel viel sicherer geworden“.

Naben den zahlreichen Gesprächen mit den Spielern hat sich für die Verantwortlichen eine zusätzliche Aufgabe aufgetan. Durch den Rückzug der Soester EG hat die Regionalliga West nur noch sieben verbleibende Teams. „Seit der vergangenen Woche sind viele Telefonate geführt worden und der Verband arbeitet an Lösungen für die kommende Saison“, so Koch. „Was in der Kürze der Zeit machbar ist werden wir sehen, derzeit gibt es noch keinen konkreten Vorschlag. Der Verband lotet derzeit die Möglichkeiten aus und wird uns kurzfristig darüber informieren. Sobald wir Neuigkeiten haben werden wir dies mitteilen und auch den Dauerkartenverkauf starten“, so Koch abschließend.

Erster Neuzugang für die Eisbären

Der Kader der Hammer Eisbären nimmt weiter Konturen an. Für die Defensive verpflichten die Eisbären Verteidiger Aaron Reckers, der vom aktuellen Meister aus Herford nach Hamm wechselt.

 

Der 30-jährige Reckers kehrt somit 5 Jahre nach seinem letzten Auftritt im Eisbären-Trikot zurück zu den Eisbären. Der Verteidiger bringt eine große Erfahrung mit, stehen doch neben seinen 190 Spielen in der Regionalliga, 46 Spiele in der 2. Bundesliga und 357 Spiele in der Oberliga in seiner Vita. Nach seiner Zeit in Dresden gewann Reckers mit Bad Nauheim den Titel in der Oberliga, bevor er 2013 nach Hamm wechselte. Es folgten die Stationen Hannover, Herne und zuletzt Herford, mit denen er zweimal in Folge den Meistertitel in der Regionalliga West gewinnen konnte. Dass Reckers aber nicht nur Erfahrung mitbringt steht für Trainer Ralf Hoja fest: „Aaron wird unserer Defensive noch mehr Stabilität geben. Er hat ein sehr gutes Auge, einen guten Aufbaupass und kann auch in Überzahl mit seinem Schuss für sehr viel Gefahr sorgen. Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe er findet immer wieder Lösungen aus brenzligen Situationen“.

 

Aber nicht nur sportlich weiß der in Bielefeld wohnende Reckers zu überzeugen: „Man konnte auf dem Eis sehr gut erkennen, dass Aaron immer wieder die Mannschaft angetrieben hat. Das hat sich in den Gesprächen mit ihm auch so gezeigt. Ihm ist es wichtig gerade den jüngeren Spielern immer wieder Tipps zu geben und zu unterstützen. Davon werden wir alle profitieren“, so Manager Jan Koch. Auch die Integration ins Team wird ihm leicht fallen, spielte er bereits mit vielen Spielern des Aktuellen Kaders zusammen: „Er kennt die Mannschaft gut und wird keine Probleme innerhalb des Teams haben. Der Kontakt ist über Tim Pietzko entstanden mit dem er seit seinem ersten Engagement in Hamm regelmäßig Kontakt gehalten hat. Danach ging alles recht schnell, ein Telefonat und ein persönliches Gespräch und wir waren uns schnell einig“, so Koch. „Wir bekommen einen absoluten Teamplayer und Führungsspieler, der eine Menge Qualität und Erfahrung ins Team bringt“.

Welcome back Aaron!

Erste Entscheidungen auf den Kontingentpositionen

Die Hammer Eisbären basteln weiter am Kader für die anstehende Saison und haben die ersten Entscheidungen auf den Kontingentpositionen getroffen. So verlängert Verteidiger Michal Spacek seinen Vertrag um eine weitere Saison, während Stürmer Lukas Novacek die Eisbären verlässt.

 

Der punktbeste Verteidiger der Regionalliga West bleibt den Hammer Eisbären auch in der kommenden Saison erhalten, denn der 26-jährige Michal Spacek verlängerte seinen Vertrag in der Lippestadt um eine weitere Saison. Spacek geht damit in seine dritte Saison in Hamm und ist zu einem wichtigen Eckpfeiler im Team von Trainer Ralf Hoja geworden. In seinen 83 Pflichtspielen hat es der Verteidiger in den letzten beiden Spielzeiten auf insgesamt 147 Punkte gebracht, aufgeteilt auf 56 Tore und 91 Vorlagen. Aber Spacek konnte nicht nur als Spieler überzeugen, sondern er half dem Nachwuchs bereits in der vergangenen Saison und wird dort noch mehr eingebunden: „Michal ist bei den Kids beliebt und konnte mit seiner Trainingsarbeit voll überzeugen. Der Verein war sich schnell im Klaren darüber mit ihm nächste Saison noch enger zusammenarbeiten zu wollen und ihm mehr Kompetenzen zu übertragen“, so Manager Jan Koch. „Aber auch sportlich hat er voll überzeugt. Er benötigte Zeit um der Regelauslegung in unserer Liga klar zu kommen, hat sein Spiel inzwischen aber angepasst. Er kann sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm eingesetzt werden, was uns noch mehr Alternativen verschafft. Wir sind froh Michael eine weitere Saison an zu binden“.

 

Dagegen wird Stürmer Lukas Novacek die Eisbären verlassen. Novacek, der nach seinem gescheiterten Wechsel nach Timmendorf kurzfristig vor der vergangenen Saison verpflichtet werden konnte, brachte es auf 107 Punkte (49 Tore, 58 Vorlagen) in 37 Spielen. Er hatte in der Saison mit Verletzungen zu kämpfen, dennoch wusste er zu überzeugen. „Wir waren mit den Leistungen von Lukas zufrieden und haben ihm ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet. Letztendlich hat Lukas unser Angebot abgelehnt, so dass wir getrennte Wege gehen. Wir wünschen Lukas auf seinem weiteren Weg viel Erfolg“, erklärt Koch. Wohin es den Stürmer ziehen wird ist nicht bekannt. Die Eisbären hingegen sind mit möglichen Kandidaten für diese Position in Gesprächen: „Wir haben verschiedene Kandidaten für diese Position und führen entsprechende Gespräche. Allerdings werden wir keinen Schnellschuss machen und den Markt genau sondieren. Wir haben ein gewisses Anforderungsprofil und werden eine gewissenhafte Entscheidung treffen“, so Koch. „Das Gerüst der Mannschaft steht und daher haben wir auch nicht den großen Druck unbedingt kurzfristig einen Kontingentspieler verpflichten zu müssen“.

Eisbären binden Leistungsträger

Lange Zeit war es ruhig um die Hammer Eisbären, allerdings haben sich die Verantwortlichen nicht ausgeruht, sondern fleißig am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Mit Mike Ortwein, Dustin Demuth und Sebastian May geben drei Leistungsträger ihre Zusage für die kommende Saison.

 

In seine bereits sechste Saison bei den Eisbären geht der 26-jährige Mike Ortwein. Der Verteidiger spielte eine gute Saison im Dress der Eisbären und gab der Defensive die nötige Stabilität. Er machte einen Schritt nach vorne und überzeugte voll und ganz, ehe er Pech hatte und kurz vor den Playoffs mit einer Knieverletzung pausieren musste. In dieser Phase unterstütze er das Team neben dem Eis und konnte ab dem fünften Halbfinalspiel auch wieder auf dem Eis agieren. „Mike strahlt auf dem Eis eine enorme Ruhe aus und spielt sehr souverän und das sehr konstant. Er fühlt sich bei uns wohl und wir sind froh, dass er uns frühzeitig seine Zusage für die kommende Saison gegeben hat“, so Manager Jan Koch.

 

 

Auch Stürmer Dustin Demuth geht in seine sechste Saison bei den Eisbären. Der 24-Jährige ist sich auf dem Eis für nichts zu schade und überzeugt vor allem im Defensivspiel. Dennoch brachte er es in der abgelaufenen Saison auf 18 Tore und 19 Vorlagen. „Dustin ist ein Kämpfer, der nie aufgibt und immer ein Auge auf den Backcheck hat und damit sehr wichtig für das Team. Auch als wir zwischenzeitlich die Reihen umgestellt haben hat er den jungen Spielern in seiner Reihe Impulse geben können. Offensiv hatte er sicherlich in manchen Situationen etwas das Pech am Schläger kleben“, so Koch. „Das nötige Glück wird auch bei ihm wieder zurückkommen, da sind wir uns sicher. Dass er es kann hat er in den vergangenen Jahren bereits bewiesen“.

 

 

 

 

Auf der Torhüterposition gab Sebastian May den Verantwortlichen seine Zusage für die kommende Saison. Von den Fans wird der 29-jährige Iserlohner liebevoll „Psycho“ genannt und auf dem bringt er die Gegenspieler durch seine Leistungen zum verzweifeln. Dennoch war diese Saison für May anders als in den vergangenen Jahren: „Sebastian ist stolzer Vater geworden und wir hatten vor der Saison bereits vereinbart, dass wir in Ruhe schauen ob er Familie, Job und Eishockey unter einen Hut bekommt. Das ist der Fall und wir freuen dass er uns weiterhin erhalten bleibt“, so Koch. Auch sportlich wusste May in der vergangenen Saison zu überzeugen und landete erneut unter den Top drei Torhütern der Liga. „Sebastian war immer ein starker Rückhalt für das Team und hatte großen Anteil an der erfolgreichen letzten Saison“. Ein erstes Gerüst der Mannschaft ist nach den bereits feststehenden Zusagen von Thau, Orendorz und Pietzko bereits zu erkennen: „Wir haben uns nicht ausgeruht und weitere Gespräche mit Spielern aus dem aktuellen Kader sowie potentiellen Neuzugängen geführt und sind auf einem guten Weg wiederum ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen“, so Koch abschließend.

 

Saisonabschlussfeier am 06.04.2019

🚨Saisonabschlussfeier 2018/2019🚨

Wir freuen uns Euch am 06.04.2019 ab 19 Uhr im Brauhaus Henin zur Saisonabschlussfeier begrüßen zu dürfen.
Lasst uns gemeinsam über die vergangene Saison sprechen und ordentlich Spaß haben!
Es wird eine kleine Speisekarte vorbereitet + 50L Freibier! 😎🍻

Ihr dürft gerne nochmal jedem zeigen was für tolle Fans wir haben, also bringt eure Trikots, Schals und was ihr sonst so habt mit. 😉

Vizemeisterschaft für die Eisbären

Die Hammer Eisbären mussten sich den Herforder EV Ice Dragons in der Playoff-Finalserie nun endgültig beugen. Mit einem 6:0 (2:0, 3:0,1:0)-Sieg auf eigenem Eis fuhren die Ostwesfalen den dritten Sieg und damit die Meisterschaft ein.

Nach der überragenden Hauptrunde mit Platz eins in der Hauptrunde mit vier Zählern vor Herford fanden die Eisbären nun im Titelverteidiger in den Playoff-Finals ihren Meister. In den vier Partien erzielten Ice Dragons drei Siege bei einem Gesamttorverhältnis von 20:11 (7:2, 4:1, 3:8, 6:0). Vor den über 1.000 Zuschauern, darunter zahlreiche aus Hamm mitgereiste Fans, dauerte es in der Eissporthalle „Im kleinen Felde“ fanden die Eisbären zunächst gut ins Match, nutzten ihre Gelegenheiten aber nicht. Jan-Niklas Linnebrügger wurde dann schließlich zum Mann der ersten 20 Minuten. Zunächst brachte er Herford in Führung (14.) und ließ wenige Sekunden vor Drittelende das 2:0 folgen (20.).

Im zweiten Abschnitt legte Herford nach. Killian Hutt (24.), Ulib-Gleb Berezovskij (30.) und Leon Nasebandt (40.) trafen zum 5:0. „Das war die Vorentscheidung“, sagte Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch, der Herford zum „verdienten“ Sieg der Meisterschaft gratulierte. Für die Ostwestfalen machte Aric Schinke (53.) im Schlussdrittel noch das halbe Dutzend voll. Auch in den sozialen Netzwerken zeigten sich die leidenschaftlichen Eisbärenfans als faire Verlierer und gratulierten dem neuen und alten Meister. Nach der ersten Enttäuschung über das verlorene Finale fanden die Fans schnell lobende Worte der Anerkennung. „Danke für die tolle Saison“ oder „Wenn man Vizemeister wird, hat man viel richtig gemacht“, lauteten beispielsweise Kommentare. Insgesamt waren die Begegnungen der Playoff-Serie Werbung für den Eishockeysport. Vor allem die Begegnungen der Halbfinals, die beide über die volle Distanz gingen, und die Finals in vollen Hallen sorgten vor der nun anstehenden Sommerpause für reichlich Vorfreude auf die neue Saison.

Eisbären setzen Lebenszeichen

Mit einem deutlichen Lebenszeichen haben sich die Hammer Eisbären gegen die Herforder Ice Dragons in der Finalrunde zurückgemeldet. Nach zwei Niederlagen und dem drohenden Ende der Runde nach drei Spielen besann sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja auf ihre kämpferischen Qualitäten und gewann mit 8:3 (2:1,3:1,3:1) gegen die Ostwestfalen.

„Wir sind wieder da. Wir haben hart gearbeitet und versucht in jeden Schuss den Schläger oder den Körper dazwischen zu bekommen. Ich bin froh, dass wir nicht mit 0:3 ausgeschieden sind“, sagte Hoja nach dem Spiel. Mit der Unterstützung der treuen Fans, die unter anderem ein Banner mit der Aufschrift „Egal was passiert. Geile Saison“ präsentierten, haben die Eisbären wieder „ein kleines Ende“ erwischt, um im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga West mitzureden.

Der kampfbetonten Partie war in der rappelvollen Helinet-Eissportarena von Beginn an anzumerken, das viel auf dem Spiel stand. Beide Teams agierten körperbetont und nahmen damit auch Strafzeiten in Kauf. Nach einer Hinausstellung gegen Robin Loecke hatte Hamms Goalie Sebastian May zunächst Glück, als ein Angriff der Gäste nicht den Weg ins Tor fand (11.). Doch eine Minute später zappelte die Scheibe im Hammer Tor. Kevin Thau stoppte Kevin Linnenbrügger regelwidrig kurz vor dem Einschuss. Den anschließenden Penalty versenkte Killian Hutt schließlich souverän (12.). Die Eisbären ließen sich aber von dem Rückstand nicht beeindrucken und drehten das Ergebnis noch mit zwei Überzahltreffern von Loecke (14.) und Michal Špaček (17.) vor der ersten Pause.

Špaček legte direkt nach Wiederbeginn einen drauf und traf zum 3:1 (21.). Linnebrügger gelang nochmal der Anschluss (25.), aber Thau erhöhte direkt danach auf 4:2 (26.). Mit einem weiteren Treffer kurz vor der der Drittelsirene sorgte Thau für ein Drei-Tore-Polster vor dem letzten Seitenwechsel (40.).

Kevin Orendorz (43.) und Lukáš Nováček (45.) bescherten eine Vorentscheidung aus Eisbärensicht. Mit dem Treffer zum 7:3 (48.) gelang Routinier Sven Johannhardt noch etwas Ergebniskosmetik an ehemaliger Wirkungsstätte. Michal Špaček krönte seine Leistung noch mit seinem dritten Tor des Abends (58.). Nun geht es Sonntag wieder auf die Reise nach Herford mit der Mission den Ausgleich zu erringen und Freitag dann in Hamm ein echtes Endspiel vor erneut voller Halle zu erleben. Karten für das Match in Herford gibt es am heutigen Samstag im Blueliner im Vorverkauf.

Sieg oder Platz 2

Das Duell um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West spitzt sich zu. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Playoff-Finalbegegnungen heißt es für die Hammer Eisbären in Spiel 3 der Runde gegen den Herforder EV entweder Sieg oder Platz 2. Das dritte Finalspiel am Freitag, 22. März, ab 20 Uhr in Hamm besitzt also entscheidenden Charakter.

„Für uns ist die Ausgangslage gleich geblieben. Wir müssen drei Spiele gewinnen, um den Titel zu holen. Einziger Unterschied: Wir müssen jetzt drei Siege in Folge einfahren“, beschreibt beispielsweise Eisbären-Angreifer Kevin Thau die Situation vor dem zweiten Heimspiel gegen die Herforder Ice Dragons. Genau wie der Rest des Kaders und des Umfelds fiebert Thau dem Spiel entgegen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Partien fordert er mehr Gier auf Tore und aggressiveres Forechecking. Die Helinet-Eissportarena wird wie am vergangenen Freitag wieder sehr gut besucht sein. Das zeigte das Interesse der ersten Vorverkaufstage am Dienstag und Mittwoch in der Blueliner Bar. Die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja steht nun in der Pflicht. Sie muss eine Schippe drauf legen, um zumindest das vierte Spiel am Sonntag in Herford zu erreichen.

Die Herforder haben sich in den ersten beiden Spielen in Topform präsentiert. Vom bestens aufgelegten Goalie bis hin zu den treffsicheren Kontingentspielern zeigten die Ice Dragons sich auf dem Eis sehr stark. Daher war die Nachfrage von Seiten der Ostwestfalen immens. Sie haben das Gästekontingent komplett ausgeschöpft. Ein letzter Vorverkauf findet am Donnerstag von 18 Uhr bis 21 Uhr im Blueliner statt. Karten für den Gästebereich werden aber nicht mehr verkauft. Für Gästefans gibt es auch keine Abendkasse am Freitag.

Kartenvorverkauf Spiel 3

Für das dritte Finalspiel am kommenden Freitag um 20:00 Uhr gegen den Herforder Eishockey Verein findet der Kartenvorverkauf am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Blueliner “Sportsbar & American Diner” statt.

In diesen Zeiten sind sämtliche verfügbaren Karten vorhanden. Aufgrund des zu erwartenden großen Andrangs können wir euch nur empfehlen den Vorverkauf zu nutzen! Außerhalb dieser Zeiten ist es leider nicht möglich Karten zu erwerben.

Wichtiger Hinweis: Das Gästekartenkontingent wurde von unseren Herforder Kollegen bereits beim zweiten Spiel verkauft und es sind keine Gästekarten mehr verfügbar. Somit ist es nicht mehr möglich für Fans des Herforder EV Karten für Spiel 3 zu erwerben. Wir bitten Fans die keine Karten erhalten haben am Freitag nicht nach Hamm zu reisen, es wird definitiv keine Abendkasse mehr für Gästefans geben und Fans ohne Ticket der Einlass untersagt.

Aus diesem Grund behalten wir uns vor Tickets im Vorverkauf nur gegen Vorlage eines Personalausweises zu verkaufen!

Wir hoffen auf euer Verständnis!

#Eisbärengebenniemalsauf
#GemeinsamfürHamm!
#Getbackstronger

Rückschlag in Herford

Einen herben Rückschlag erhielten die Meisterschaftshoffnungen der Hammer Eisbären in Herford. Der Herforder EV siegte nach dem Erfolg am Freitag in Hamm auch in eigener Halle. Das zweite Duell der Playoff-Finalserie der Regionalliga West gewann Herford 4:1 (1:0, 2:0, 1:1).

Im ersten Drittel taten sich beide Team mit dem Toreschießen wie am Freitag wieder schwer. Die von zahlreichen mitgereisten Fans unterstützten Eisbären hatten sich was vorgenommen. Sie hatten bereits nach 35 Sekunden aber Pech, als Kevin Orendorz nur den Pfosten traf. Das Schussglück war „Im Kleinen Felde“ nicht auf Seiten Hamms in den ersten 20 Minuten in Herford. Den einzigen Treffer erzielte ausgerechnet der Ex-Eisbär Tommy Kuntu-Blankson, der im Sommer 2018 den Weg auf der A2 Richtung Ostwestfalen wählte. In der neunten Minute drosch er den Puck unhaltbar für Marius Dräger ins Hammer Tor. Beim 1:0 blieb es bis zur ersten Drittelpause.

Die Ice Dragons legten dann kurz nach Wiederbeginn nach. Benjamin Skinner erhöhte auf 2:0 (23.). Killian Hutt machte mit dem 3:0 (14.) das zweite Drittel für die Eisbären besonders bitter. Mit drei Toren Rückstand ging es in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt wurden die Eisbären direkt mit dem 4:0 geschockt. Herford machte sofort Druck und erhöhte durch Skinner auf 4:0 (41.). Die effektiven Gastgeber machten nun die Schotten dicht. Goalie Kieren Vogel war zwischen den Pfosten erneut ein sicherer Rückhalt für die Ostwestfalen. Hamm handelte sich immer wieder Strafzeiten ein. Orendorz betrieb mit dem 4:1 in Unterzahl aber mit dem Ehrentreffer wenigstens noch Ergebniskosmetik (57.).

Mit der zweiten Niederlage im zweiten Spiel der Playoff-Finalserie steht für die Eisbären nun fest, dass nur noch Siege zählen, wenn es mit der Meisterschaft noch etwas werden soll. Herford dagegen hätte es mit einem weiteren Erfolg geschafft und hat quasi schon eine Hand am Henkelpott. Das möchte man in Hamm am Freitag verhindern, wenn ab 20 Uhr das dritte Duell in der Helinet-Eissportarena ansteht. Dann gilt das alte Motto: „ Eisbären geben niemals auf!“

Fehlstart in die Playoff-Finalrunde

Die Hammer Eisbären verpatzten den Auftakt der Finalserie gegen den Herforder EV deutlich. Mit 2:7 (1:1, 0:3, 1:3) unterlag Hamm im ersten Duell mit dem langjährigen Rivalen aus Ostwestfalen vor über 1500 Zuschauern in der Helinet-Eissportarena. „Ich hätte heute schwarz tragen sollen, das war eine Beerdigung. Wir waren Herford heute in fast jeder Position unterlegen“, ärgerte sich Eisbären-Coach Ralf Hoja nach dem eindeutigen Match.

Dabei hatte es gar nicht so schlecht angefangen für die Eisbären. Im ersten Drittel hatten sie deutlich mehr vom Spiel und prüften Gäste-Goalie Kieren Vogel mehrmals, aber mehr als das 1:0 von Lukáš Nováček (16.) sprang nicht heraus. Herford stand tief in der Deckung und lauerte auf Konter, die immer wieder gefährlich waren. Belohnt wurden die Ostwestfalen kurz vor Drittelende. Drei Sekunden waren noch auf der Uhr, als es ein Bully vor dem Hammer Tor gab. Staudt erhielt die Scheibe und brachte sie mit der Pausensirene per Rückhand zum 1:1 im Hammer Tor unter (20.).

Im zweiten Durchgang zeigte sich Herford dann eiskalt und effektiv. Mit einem Doppelschlag der beiden Kanadier Benjamin Skinner und Killian Hutt (beide 28.) machten die Gäste das 1:3. Matyas Kovács legte in der 36. Minute von halblinks das 1:4 nach. Alle drei Tore im zweiten Drittel fielen, als beide Mannschaften vier Akteure auf dem Eis hatten. Also als jeweils ein Hammer und ein Herforder auf der Strafbank saßen.

Im Duell des Meisters von 2017 gegen den von 2018 keimte direkt zu Beginn des dritten Abschnitts nochmal Hoffnung für die Eisbären auf. Hamm gelang bereits nach 32 Sekunden das 2:4. Kevin Orendorz zog von der blauen Linie ab und von einem Herforder Spieler aus gelangte die Scheibe ins Tor (41.). Doch dieser Treffer sollte der letzte für die Eisbären sein an diesem Abend. Herford schlug mit einem erneuten Doppelschlag unbarmherzig zurück. Hutt (44.) und Kovács (45.) machten mit ihren Einschüssen zum 2:6 den Deckel drauf für Herford. Skinner legte schließlich noch das 2:7 (16.) nach.

Trotz aller Enttäuschung richtete Ralf Hoja den Blick auf das zweite Duell am Sonntag (18.30) in Herford: „Düsseldorf hat in den Playoffs in der DEL auch 2:7 verloren und heute gewonnen. Wir müssen für Sonntag einen Weg finden und anders raus kommen.“ Sein Gegenüber Jeff Job war hoch zufrieden und meinte: „Wir haben sehr gut gespielt und verdient gewonnen.“ In Herford im Spiel zwei der Finalserie in der Eishalle „Im kleinen Felde“ werden die Hammer Eisbären von zwei Fanbussen begleitet. Mit der Unterstützung der treuen Anhänger möchten die Eisbären die Finalserie mit einem Sieg wieder offen gestalten.

Eisbären sichern sich Einzug ins Playoff-Finale

„Finale ohoo, Finale ohoo“, tönte es am späten Dienstagabend mehrfach lautstark durch die Helinet-Eisportarena Die Hammer Eisbären haben den Trend gestoppt und das fünfte und entscheidende Spiel der Playoff-Halbfinalserie vor 803 Zuschauern gegen die EG Diez-Limburg Rockets mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) gewonnen.

Es war beiden Teams die Bedeutung der Begegnung anzumerken. Die Gäste begannen mit den zwei Siegen des Wochenendes im Rücken etwas selbstbewusster und gingen mit einem Knaller von Philipp Maier in Führung (7.). Die Eisbären brauchten bis sie ins Spiel kamen. Drei Minuten vor Drittelende als beide Mannschaften nach Hinausstellungen jeweils zu viert auf dem Eis waren, gelang Dustin Demuth der Ausgleich (17.).

Strafzeiten zogen die Eisbären auch im zweiten Drittel. Doch in Unterzahl zeigten sie sich wie am Sonntag in Diez torgefährlich. Denn sowohl Kevin Thau (24.) und Robin Loecke (26.) schraubten den Spielstand auf 3:1. Doch als Kevin Thaus Strafe für Beinstellen dafür sorgte, dass Hamm im 3:5 dem Gast gegenüberstand, verkürzte Jeff Smith für die Rockets auf 3:2. Mit laufender Dauer in der Helinet-Eissportarena zeigte sich, was auf dem Spiel stand. Beide Mannschaften waren bei dem knappen Ergebnis nun bedacht, Fehler zu vermeiden. Schließlich konnte jede missglückte Aktion das Aus bedeuten.

Es bedurfte einer starken Aktion von Kevin Orendorz die Weichen Richtung Eisbärensieg zu stellen. In der 45. Minute spielte Thau die Scheibe mit der Rückhand in den Slot, wo Orendorz lauerte und die Scheibe in den Winkel knallte. Nach dem 4:2 musste Diez-Limburg aufmachen, erarbeitete sich aber Chancen, scheiterten aber wie Tobias Schwab am Pfosten (47.) oder am starken Sebastian May im Hammer Gehäuse. Die Gäste ließen auch Überzahlsituationen ungenutzt und nahmen in der vorletzten Minute Goalie Steve Themm vom Eis. Es half den Rockets aber nichts, auch wenn Mike Ortwein noch mit einer Strafe vom Eis musste. Kevin Thau sorgte mit einem gefühlvollen Schuss aus Höhe des eigenen Tores auf das leere Gästegehäuse für die Entscheidung.

„Das Spiel war Kampf und Wille pur. Diez-Limburg hat uns mit ein paar Männekes das Leben fast zur Hölle gemacht. Danke an alle Fans und deren Power“, sagt Eisbären-Coach Ralf Hoja nach der erfolgreichen und packenden Halbfinalserie. Gästetrainer Stephan Petry zeigte sich bei aller Enttäuschung über das Ausscheiden als fairer Verlierer: „Wenn man drei Spiele im Halbfinale gewinnt, ist man verdient im Finale. Ich wünsche den Eisbären nun viel Erfolg. Für uns fühlt es sich schließlich besser an, wenn wir gegen den Meister raus geflogen sind.“

Finale nun gegen Herford

Im Finale steht für die Eisbären nun das immer junge Duell mit dem Herforder EV an. Der langjährige Rivale aus Ostwestfalen sicherte sich das Weiterkommen gegen Neuwied mit einem 7:3 ebenfalls im fünften Spiel. Damit stehen sich der Sieger und der Zweite der Hauptrunde gegenüber, der Meister des Vorjahres und der von von 2017: Mehr Klasse in der Regionalliga West geht nicht. Den Auftakt der Finalserie macht das Match am Freitag ab 20 Uhr in Hamm. Karten im Vorverkauf gibt es zu den gewohnten Zeiten in der Blueliner “Sportsbar & American Diner”.

Endspiel um Finaleinzug am Dienstag: Eisbären verlieren in Diez

Es steht wieder alles auf Null im Playoff-Halbfinale zwischen den Hammer Eisbären und den EG Diez-Limburg Rockets. Die hessisch-rheinland-pfälzische Combo schaffte mit einem 6:3 (1:0, 1:3, 4:0) den Matchausgleich, so dass die Entscheidung am Dienstag in Hamm ab 20 Uhrin der Helinet-Eissportarena fällt.

Ähnlich wie am Freitag versuchten es die Rockets wieder mit einem Blitzstart. Durch André Bruch gingen sie auch früh in Führung (2.). Doch dieser Treffer sollte im ersten Abschnitt der einzige bleiben, obwohl Hamm erneut viele Strafzeiten kassierten, aber anders als am Freitag ließ die EG ihre Überzahlsituationen im ersten Drittel ungenutzt. So dass es beim Stand von 1:0 in die Pause ging.

Der zweite Abschnitt ging dann an die Eisbären, obwohl Konstantin Firsanov die Gastgeber kurz nach dem Wiederbeginn mit 2:0 in Führung brachte (21.). Dieser Treffer fiel in Unterzahl für Hamm genau wie die eigenen Tore durch Kevin Thau (26.) und zwei Mal Kevin Orendorz (36. und 40.).

Das dritte Drittel begann erneut mit einem Tor für die Rockets, die wieder Mal in Überzahl waren, als Firsanov zum 3:3-Ausgleich traf (42.). Dieses Mal legte Bruch direkt in der nächsten Minute zum 4:3 nach (43.). Die Eisbären kamen aber nicht mehr zurück ins Match. Da nutzte auch die Herausstellung von Firsanov nichts, der nach einem Kopfcheck mit Fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe bedacht wurde (47.). Vielmehr schraubten Bruch (55.) und James Hill (59.) per Empty-Net-Goal das Ergebnis noch in die Höhe.

„Wir haben ein Spiel, was wir schlecht begonnen haben, auf einmal im Griff gehabt und schenken es einfach weg“, ärgerte sich Eisbären-Coach Ralf Hoja. Sein Gegenüber Stephan Petry war dagegen hoch zufrieden, dass sein Team nach einem 0:2-Rückstand ausgeglichen hat und nun mit einem Sieg in Hamm ebenfalls das Finale erreichen kann: „Die Oper ist erst zu Ende, wenn die dicke Oma gesungen hat. Dieser Satz trifft heute voll zu.“ Das gilt für beide, am Dienstag gilt die Devise „Siegen oder Fliegen“. Die Eisbären hoffen in eigener Halle wieder auf Unterstützung im vierstelligen Bereich. Auch das zweite Halbfinale zwischen Herford und Neuwied geht nach dem Neuwieder 6:4 am Sonntag, Dienstag ins Entscheidungsspiel.

Am heutigen Montag findet von 17 bis 21 Uhr ein Vorverkauf für das letzte Duell gegen die EG Diez-Limburg Rockets statt. VVK-Stelle ist wie immer die Blueliner “Sportsbar & American Diner”.