Eisbären empfangen Herford – Kuchnia kehrt zurück

Die Hammer Eisbären treffen nach ihrem gelungenen Saisonstart am heutigen Abend um 20:00 Uhr in der heimischen HeliNet-Eissportarena auf den Vorjahresmeister Herforder EV und wollen weiterhin ungeschlagen bleiben.

 

Bereits in der Vorbereitung auf die Saison trafen beide Teams aufeinander, die Eisbären setzten sich in beiden Begegnungen mit 4:3 durch. Die Ice Dragons haben in ihrem Kader keine großen Veränderungen vorgenommen und gehen mit einer eingespielten Mannschaft an den Start. Dennoch sind die Eisbären nach ihren vier überzeugenden Siegen in der Favoritenrolle und wollen ihre Serie gerne fortsetzen: „Wir gehen selbstbewusst aber nicht überheblich in die Partie. Wir müssen dennoch voll konzentriert sein um die Punkte zu holen“, so Trainer Ralf Hoja, der vor allem das schnelle Umschalten des Gegners im Fokus hat: „Mit Hutt und Skinner sind sie gut besetzt und schalten schnell um, da müssen wir aufpassen nicht ins offene Messer zu laufen. Auch wenn der Herforder Kader derzeit etwas dünn besetzt ist wissen wir um die Qualität, schließlich sind sie nicht einfach so Meister geworden, sondern haben völlig verdient den Titel geholt. Gerade zu Hause wollen wir aber Akzente setzen und den Aufwärtstrend auch auf den Zuschauerrängen fortsetzen“.

 

Dabei helfen soll auch wieder Andre Kuchnia, der ab sofort wieder für die Hammer Eisbären aufs Eis geht und bereits spielberechtigt ist. Kuchnia hatte erst im Sommer die Eisbären aus beruflichen Gründen in Richtung verlassen, kehrt nun aber der Hansestadt aus persönlichen Gründen den Rücken. Mit Blick auf die Verletzungen von Pietzko, Köchling und Trapp ist diese Verstärkung ein Glücksgriff: „Andre passt menschlich hervorragend ins Team und hilft uns sofort weiter. Er kennt das Team und weiß wie der Trainer spielen lässt, deshalb brauchte er keine lange Eingewöhnungszeit. Wir sind uns in den Gesprächen schnell einig geworden und freuen uns ihn wieder in Hamm zu haben. Bei unserer Verletztenlage ist das natürlich sehr vorteilhaft für uns“, so Manager Jan Koch. Unterdessen wird auch Lukas Novacek seine Rückkehr aufs Eis feiern, nachdem er seine in der Vorbereitung erlittene Verletzung auskuriert hat. „Lukas wird sicher noch etwas Zeit benötigen, aber er hat unter der Woche wieder trainiert und ist heiß wieder zu spielen“, so Hoja, der ein enges Spiel erwartet: „Sämtliche Spiele waren immer umkämpft und ganz selten eine eindeutige Angelegenheit. Die geben nicht auf und kämpfen bis zum Ende. Es wird ein spannendes Spiel vor einer hoffentlich wieder guten Kulisse“. Bully in der HeliNet-Eissportarena ist zur gewohnten Zeit um 20:00 Uhr.

 

Standortbestimmung für die Eisbären

Nach dem gelungenen Auftakt mit zwei Siegen gegen Lauterbach und Frankfurt steht für die Hammer Eisbären an diesem Wochenende die erste Standortbestimmung an. Dem Auswärtsspiel in Ratingen am heutigen Freitag folgt das Aufeinandertreffen mit den Bären Neuwied am Sonntag in der heimischen Helinet-Eissportarena.

 

Mit 22:0 Toren aus den ersten beiden Spielen und 6 Punkten haben die Hammer Eisbären einen optimalen Saisonstart erwischt und gehen mit breiter Brust in das Wochenende. Dort erwarten die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja andere Aufgaben. Am heutigen Abend steht die Partie beim langjährigen Rivalen Ratinger Ice Aliens auf dem Programm. Die Aliens haben im Sommer einen kleinen Umbruch vollzogen, aus Dinslaken kam nicht nur Trainer Krystian Sikorsky sondern auch gleich 4 neue Spieler. Mit Marvin Cohut geht auch ein ehemaliger Hammer für die Aliens aufs Eis. Dennoch hatten die Ratinger auch Abgänge zu verzeichnen, darunter mit Benjamin Hanke und Thomas Dreischer zwei Leistungsträger. Torjäger Milan Vanek zog es nach Dinslaken wo er nun als Trainer hinter der Bande steht. Das erste Wochenende endete mit einem Sieg (4:1 gegen Herford) und einer Niederlage (6:1 in Neuwied). „Uns erwartet eine andere Aufgabe als noch am letzten Wochenende. Ratingen kennen wir sehr gut, auch wenn sie inzwischen ein etwas anderes Gesicht bekommen haben. Unser Ziel ist es dennoch unser Spiel aufs Eis zu bringen und uns nicht ausschließlich am Gegner auszurichten. dass wir genügend Qualität haben, haben wir bereits gezeigt, nun müssen wir diese Qualität auch gegen die Topteams der Liga abrufen“, so Trainer Ralf Hoja.

 

Dass die Qualität vorhanden ist zeigen die souveränen Auftritte vom vergangenen Wochenende. Dabei schaffen es die Eisbären über alle Reihen hinweg das Tempo hoch zu halten und für Gefahr zu sorgen. Gleich 12 Spieler trugen sich vergangenes Wochenende in die Torschützenliste ein, was die Mannschaft nur schwer ausrechenbar macht: „Wir haben im Sommer unser Team gut verstärkt und sind auch in der Breite deutlich besser aufgestellt. Es fällt uns deutlich leichter auch mal einen Ausfall wie aktuell von Lukas Novacek zu verkraften und fallen nicht direkt in ein Loch“, so Hoja. Personell stehen ihm bis auf Lukas Novacek alle Spieler zur Verfügung. Der Stürmer wird voraussichtlich noch zwei Wochen ausfallen und dann wieder zum Team stoßen. „Wir treten selbstbewusst auf und werden nach dem Wochenende wissen wo wir stehen und wie weit wir schon sind. Wir freuen auf die Partien und wollen auch hier versuchen das Maximum zu holen“. Bully in der Eissporthalle am Sandbach ist um 20:00 Uhr.

 

Eisbären starten in die Saison

Die Vorbereitung ist beendet, nun geht es für die Hammer Eisbären in die Saison. Am Freitag gastieren die Lippestädter in Lauterbach bevor am Sonntag die Löwen Frankfurt ihre Visitenkarte in der Helinet-Eissportarena abgeben.

 

Mit dem Auswärtsspiel bei den Luchsen Lauterbach geht es erstmals in dieser Saison um Punkte für die Hammer Eisbären. Mit der Vorbereitung zeigten sich die Verantwortlichen der Eisbären zufrieden. Aus den 6 Spielen gelangen vier Siege mit ansprechenden Leistungen, die für gute Stimmung im Lager der Hammer sorgten. Die gastgebenden Luchse konnten keines ihrer vier Vorbereitungsspiele gewinnen und warten noch auf ein Erfolgserlebnis. „Wir gehen sicherlich als Favorit in die Partie und wollen dem auch gerecht werden. Dennoch haben wir uns in Lauterbach häufig schwer getan wenn wir vom Kopf her nicht voll dabei waren“, warnt Hoja vor den Gastgebern. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und dies dem Gegner aufzwingen, dazu sind wir stark genug. Dann werden wir das Spiel auch gewinnen und gut in die Saison starten“, so Hoja. Dass dieses Vorhaben gelingen kann, deuteten bereits die ersten Spiele an, denn selbst gegen die eine klasse höher spielenden Harzer Falken hielten die Eisbären das Tempo hoch und zwangen ihnen ihr eigenes Spiel auf. Und auch vor dem Tor zeigten sich die Eisbären deutlich verstärkt im Vergleich zur vergangenen Saison: „Wir haben uns gut präsentiert und phasenweise wirklich gutes Eishockey gespielt. Doch wir haben auch viele Fahler gemacht und daraus müssen wir lernen und diese abstellen. Gerade bei der Niederlage gegen Nimwegen haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht Tore zu schiessen, aber das arbeiten wir auf und werden am Freitag anders auftreten“. Bully im Luchsbau Lauterbach ist am Freitag um 20:00 Uhr.

 

Mit welchem Personal Hoja rechnen kann ist derzeit noch etwas fraglich. Fest steht, dass Lukas Novacek nach dem erlittenen Kniecheck vom vergangenen Wochenende pausieren muss. Dazu ging eine kleine Erkältungswelle durch die Mannschaft, so dass Fragezeichen hinter den Einsätzen von Ortwein, Lichnovsky und Thau stehen. „Wir müssen abwarten wie sich das entwickelt unter der Woche und dann kurzfristig entscheiden ob ein Einsatz Sinn macht. Ich bin aber optimistisch, dass der ein oder andere schnell wieder fit wird“, so Hoja.

 

Am Sonntag steht dann das erste Heimspiel der Hauptrunde auf dem Programm. Mit den Löwen Frankfurt stellt sich der einzige Aufsteiger um 18:30 Uhr in der Helinet-Eissportarena vor. Die Gäste haben bereits ein Saisonspiel absolviert und mussten sich auf eigenem Eis den Dinslaken Kobras mit 1:9 geschlagen geben. In Frankfurt versucht man über das Perspektivteam junge Spieler an den Profibereich heranzuführen und eine Lücke zu schließen die für viele Spieler nach dem Aufrücken aus der DNL vorhanden ist. Ein entsprechend großer Kader soll dabei die Grundlage bilden den Klassenerhalt zu schaffen. 37 Spieler haben die Frankfurter in ihrer Meldeliste aufgeführt, daher weiß auch Hoja nicht genau was ihn erwartet: „Frankfurt wird ein bischen wie eine Wundertüte sein. Die haben einen großen Kader, aber wer dann tatsächlich auflaufen wird, werden wir wohl erst kurz vor Spielbeginn erfahren. Ich rechne auf jeden Fall mit einer jungen Mannschaft, die läuferisch fit sein wird. Aber klar ist auch, dass wir mit voller Ausbeute aus dem Wochenende gehen wollen, denn in der Woche drauf kommen andere Kaliber auf uns zu. Unterschätzen werden wir den Gegner jedenfalls nicht, sonst erwarten uns vielleicht schnell ein böses Erwachen“, so Hoja.

 

Behrens verstärkt die Eisbären – Doppeltest gegen Herford

Mit Jonas Behrens schließt sich ein junger Verteidiger den Hammer Eisbären an. Am Wochenende testen die Hammer Eisbären zweimal gegen den amtierenden Meister der Regionalliga West, den Herforder EV.

 

Mit der Verpflichtung des 19-jährigen Verteidigers Jonas Behrens nähern sich die Kaderplanungen der Hammer Eisbären dem Ende. Dass Behrens nun für die Hammer aufläuft hängt mit glücklichen Umständen zusammen, denn Behrens wird ein Studium an der Hochschule Hamm-Lippstadt beginnen und da bot es sich an, dass er auch in Hamm Eishockey spielt. Mit zwei Auslandsjahren in Kanada und bei Red Bull Salzburg hat er bereits einiges gesehen und erlebt und kann in seiner Statistik 7 Einsätze in der deutschen U18-Nationalmannschaft vorweisen. „Durch den Wechsel von Andre Kuchnia nach Hamburg ist der Kontakt mit dem HSV zu Stande gekommen, danach ging alles relativ schnell. Jonas konnte im Training überzeugen und hat auch in den Spielen gegen die Harzer Falken ordentliche Leistungen abgeliefert. Wir freuen uns über ein jungen Verteidiger, der trotz seines jungen Alters schon sehr ruhig und abgeklärt auf dem Eis agiert“, so Manager Jan Koch.

 

So wird Behrens auch bei den beiden Testspielen an diesem Wochenende gegen den Herforder EV, Meister der Regionalliga West, mitwirken. Zwar müssen die Eisbären am Freitag auf Kapitän Tim Pietzko und urlaubsbedingt auf Nikolai Tsvetkov verzichten, dafür wird Kevin Orendorz sein Debüt im Trikot der Eisbären geben. Der Neuzugang von den Krefeld Pinguinen hat unter der Woche mit dem Team trainiert und möchte nun auch Spielpraxis sammeln um gerüstet in die Saison zu gehen, dennoch bremsen die Verantwortlichen die Erwartungshaltung: „Für Kevin ist jede Eiszeit wichtig um wieder das Gefühl für das Eis zu bekommen. Nach drei Einheiten mit dem Team wird sicherlich noch nicht alles rund laufen, daher geben wir ihm die nötige Zeit“, so Koch. Der Kader der Herforder hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison nicht markant geändert. Mit Tommy Kuntu-Blankson läuft ein ehemaliger Eisbär nun für den Konkurrenten aus Ostwestfalen auf. „Nach den beiden Tests gegen Oberligist Harzer Falken wollen wir weiter unseren Rhythmus finden. Die Spiele werden ein erster Gradmesser für uns sein. Wichtig ist es so aufzutreten wie am Freitag im Heimspiel, wo wir viel Tempo und die nötige Aggressivität aufs Eis gebracht haben“, so Trainer Ralf Hoja. Das Spiel in Herford beginnt am heutigen Freitag um 20:30 Uhr, das Rückspiel am Sonntag in der heimischen HeliNet-Eissportarena um 18:30 Uhr.

 

Hammer Eisbären gelingt Königstransfer

Den Verantwortlichen der Hammer Eisbären ist ein großer Coup gelungen. Mit Kevin Orendorz wechselt ein Spieler in die Lippestadt, der in der vergangenen Saison noch in der DEL für die Krefeld Pinguine gespielt hat.

 

23 Jahre jung, 4 Spiele in der Champions Hockey League, 160 Spiele in der DEL, weitere 57 Spiele in der DEL 2 und 88 Spiele in der Oberliga, Kevin Orendorz hat bereits viel in seiner Eishockeylaufbahn erlebt. Eben dieser Kevin Orendorz schließt sich nun den Hammer Eisbären an, für die dieser Transfer in die Kategorie Königstransfer einzustufen ist. Der gebürtige Iserlohner galt als Dauerbrenner, verpasste in den letzten beiden Spielzeiten keine einzige Partie bei den Krefeld Pinguinen. Doch nach der Saison vollzogen die Rheinländer einen Umbruch im Kader dem auch Orendorz zum Opfer fiel. Es kursierten immer wieder Gerüchte über eine Verpflichtung bei den Roosters, wo sein älterer Bruder und ehemaliger Eisbär Dieter spielt, doch bestätigten sich die Gerüchte nicht. Stattdessen kam der Kontakt zwischen den Eisbären und Kevin zu Stande: „Kevin steht in regelmäßigem Kontakt zu einigen Spielern aus unserem Team und so kam der Kontakt zu Stande. Wenn man als Regionalligist die Chance hat einen Profi von dieser Qualität zu verpflichten muss man sich damit intensiv auseinandersetzen“, so Manager Jan Koch. „In den Gesprächen stellte sich schnell heraus, dass Kevin den Blick für die Zukunft nicht verloren hat. Er wollte nicht aus Iserlohn wegziehen und hat erkannt, dass er als Eishockeyprofi nicht sein ganzes Leben bestreiten kann. Dementsprechend hat er seinen Fokus auf schulische Weiterbildung, bzw. Ausbildung gelegt. Wir haben es Dank eines Sponsors geschafft ihm kurzfristig eine Ausbildungsstelle zu vermitteln. Unser Dank gilt selbstverständlich unserem Sponsor, ohne den dieser Transfer nicht realisierbar gewesen wäre“, so Koch.

 

Orendorz wird seine Ausbildung als Konstruktionsmechaniker bei der Nibotec Fertigungstechnik GmbH absolvieren. Unser Partner ist im Maschinenbau beheimatet und dort auf die Fertigung von hochkomplexen und speziellen Maschinenteilen spezialisiert: „Wir wollen als Unternehmen wachsen und für uns ist es unerlässlich gezielt Fachkräfte auszubilden. Kevin konnte uns mit seinem Willen überzeugen und wir freuen uns darüber ihn und den Verein mit unserem Engagement unterstützen zu können“, so Geschäftsführer Werner Nimmert.

 

Mit seiner Erfahrung wird Orendorz den Eisbären sportlichen einen Schub geben. Ob er bereits am kommenden Wochenende in den Testspielen gegen die Harzer Falken auflaufen wird entscheidet sich kurzfristig: „Kevin hat am Dienstag das erste Mal Eis unter den Kufen gehabt in dieser Saison. Wir entscheiden gemeinsam mit dem Trainer nach dem Abschlußtraining ob ein Einsatz am Wochenende schon Sinn macht oder nicht. Er wird ein bischen Zeit brauchen um sich auf die Mitspieler einzustellen, aber wir sind voll und ganz davon überzeugt, dass er uns helfen wird wieder sportlich erfolgreich zu sein“, so Koch. „So ein Transfer ist für unsere Liga sicher eine Seltenheit, zeigt aber auch welchen sportlichen Wert wir inzwischen erreicht haben. Davon können wir alle profitieren. Wir freuen uns auf die kommende Saison und dass es nun nach drei Wochen Training endlich mit den ersten Spielen losgeht.“

Foto: Facebook Kevin Orendorz

Lichnovsky verstärkt die Eisbären, Kuchnia wechselt nach Hamburg

Thomas Lichnovsy von den Luchsen Lauterbach schließt sich zu kommenden Saison den Hammer Eisbären an, dagegen wird Andre Kuchnia die Hammer in Richtung Hamburg verlassen.

 

Mit dem 20-jährigen Thomas Lichnovsky haben die Hammer Eisbären einen jungen hungrigen Stürmer verpflichtet, den bereits in der letzten Saison einige Fans gerne in den Reihen der Hammer gesehen hätten. Doch Lichnovsky entschied sich zu einem Wechsel nach Lauterbach wo man ihm neben dem Eishockey eine Ausbildung bieten konnte. Nach der Saison stand für Thomas fest, dass er seine Zelte in Lauterbach wieder abbrechen wollte und zurück in Richtung Iserlohn gehen will. Dort hat er den Großteil seiner Ausbildung verbracht und ab dem Schüleralter alle Altersklassen durchlaufen. In seinem ersten reinen Seniorenjahr brachte er es in der letzten Saison für die Luchse in 29 Spielen auf 7 Tore und 13 Vorlagen. Dass er nun in Hamm gelandet ist, ist kein Zufall, denn er spielte bereits in Iserlohn mit Frederik Hemeier und Oliver Kraft zusammen: „Frederik hat den Kontakt hergestellt und sind dann recht schnell in die Gespräche übergegangen. Wir konnten ihm helfen seine Ausbildung bei einem unserer Kooperationspartner fortzusetzen und sind uns dann schnell einig geworden. Thoms wird uns mit seiner Schnelligkeit und seiner Spielart weiterhelfen, er ist ein stetiger Unruheherd auf dem Eis. Für ihn geht es darum nun weiter im Seniorenbereich Fuß zu fassen und sich weiter zu entwickeln. Wir freuen uns über einen jungen Spieler mit Potenzial“, so Manager Jan Koch.

 

Dagegen wird Andre Kuchnia die Eisbären verlassen. Eigentlich waren sich beide Seiten über eine weitere Saison einig, doch bereits frühzeitig nach seiner Zusage kam Kuchnia auf die Verantwortlichen zu und teilte ihnen mit, dass er eventuell aus beruflichen Gründen nach Hamburg ziehen wird. „Andre wollte unbedingt weiter für uns spielen und hat nach seiner Schulterverletzung im Sommer an sich gearbeitet und wollte richtig angreifen. Durch das plötzliche Aus der Eishalle in Unna, in der er gearbeitet hat, hat sich auf dem Berufsmarkt neu orientieren müssen und eine für ihn hervorragende Chance in Hamburg erhalten. Wir haben immer offen miteinander gesprochen und deshalb haben wir ihm die notwendige Zeit gegeben um alles unter Dach und Fach zu bringen“, so Koch. Mit Kuchnia verlieren die Eisbären einen flexiblen Spieler, der sowohl als Verteidiger als auch als Stürmer eingesetzt werden konnte. In seinen beiden Jahren in Hamm ging er in insgesamt 57 Spielen aufs Eis und verbuchte dabei 28 Punkte (6 Tore, 22 Assists). „Es ist schade, dass Andre uns verlässt, aber wir haben vollstes Verständnis für seine Entscheidung. Dass wir im Guten auseinander gehen zeigt auch die Tatsache, dass Andre derzeit noch mit uns trainiert. Wir wünschen ihm natürlich viel Erfolg, sowohl beruflich als auch sportlich.“

 

Demuth verlängert Vertrag, Kuntu-Blankson verlässt Hamm

Mit Tommy Kuntu-Blankson verlässt ein Stürmer die Hammer Eisbären. Dustin Demuth hingegen verlängerte seinen Vertrag und bleibt den Eisbären weiterhin erhalten.

 

Der Kader der Eisbären nimmt weite Form an. Dustin Demuth verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr und geht damit bereits in seine fünfte Saison in der Lippestadt. Der 24-jährige gebürtige Hagener bringt es inzwischen auf 149 Spiele für die Eisbären in den er 151 Punkte, aufgeteilt in 59 Tore und 92 Vorlagen, bringt. Der Leistungsträger hat sich zu einem Publikumsliebling entwickelt und ist einer der Arbeiter auf dem Eis: „Dustin ist sich nicht zu schade in der Defensive zu arbeiten und hat sich dort zu einem Leistungsträger entwickelt. Durch den Beginn seiner Ausbildung war es für Dustin letzte Saison nicht einfach sich an einen neuen Rhythmus mit Arbeit und Sport zu gewöhnen, aber inzwischen hat er auch das verinnerlicht. Wir freuen uns, dass er inzwischen in Hamm sesshaft geworden ist und er mit uns weiter seinen Weg geht“, so Manager Jan Koch. Demuth hatte mit seiner Reihe erheblichen Anteil daran, dass die Eisbären vor gut zwei Jahren die Meisterschaft feiern konnten.

 

Dagegen wird Tommy Kuntu-Blankson die Eisbären verlassen. Nach zwei Spielzeiten gehen beide Seiten getrennte Wege. Der 25-jährige Herner brachte es in seinen 76 Spielen auf 16 Tore und 32 Vorlagen und feierte mit den Eisbären ebenfalls die Meisterschaft. „Wir haben frühzeitig vom Wechselwusch von Tommy erfahren und uns damit arrangiert. Tommy hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich immer loyal verhalten. Wir bedanken uns bei ihm für die zwei Jahre in unserem Trikot und wünschen ihm alles Gute bei seinem neuen Verein“, so Koch.

 

Unterdessen wurden durch den Eishockeyverband NRW die Durchführungsbestimmungen für die kommende Saison veröffentlicht. Diese warten mit einer großen Überraschung für die Vereine auf, denn ab sofort müssen pro Kontingentspieler zwei Spieler der U21-Altersklasse eingesetzt werden. „Diese Nachricht trifft uns völlig überraschend. Keiner Vereine der Regionalliga West wusste von dieser Regelung. Dementsprechend groß ist das Entsetzen, denn die Kaderplanungen sind größtenteils abgeschlossen, oder aber sehr weit fortgeschritten. So eine einschneidende Änderung gut einen Monat vor Beginn der Testspiele bekannt zu geben ist schlichtweg nicht hinnehmbar. Wir alle agieren als kleine Wirtschaftsunternehmen und arbeiten seriös im Voraus mit den bekannten Regularien. Sollte diese Regelung Bestand behalten, kann ich mir gut vorstellen, dass dies einige Vereine vor wirtschaftliche Probleme stellen wird. Wir werden diese Regelung nach derzeitigem Stand, wenn auch knapp, erfüllen können, allerdings haben wir große Zweifel am Sinn und der Nachhaltigkeit einer solchen Regelung“, so Koch. „Wie es in dieser Thematik weitergeht ist derzeit völlig offen, wir müssen zunächst einmal hinnehmen wie es geschrieben ist, stehen aber mit allen Vereinen in Kontakt.“

 

 

Neuer Verteidiger für die Eisbären – Torhüterduo komplett

Der Kader der Hammer Eisbären nimmt weitere Formen an. Marius Dräger verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr und mi Nikolai Tsvetkov verstärkt ein Verteidiger die Eisbärendefensive.

Marius Dräger bildet auch in der kommenden Saison zusammen das Torhüterduo der Hammer Eisbären. Der 26-jährige Goalie geht in seine zweite Saison bei den Lippestädtern. Dräger konnte in der vergangenen Saison überzeugen und dies spiegelt sich auch in seinen Statistiken wieder. Mit einem Gegentorschnitt von 2,61 führte er in dieser Rubik die Bestenliste der Liga an, sein Teamkamerad Sebastian May erreichte dort den dritten Rang. Dräger, der unheimlich ruhig auf dem Eis agiert gab der Mannschaft die nötige Sicherheit die es braucht um erfolgreich zu sein. „Mit Marius und Sebastian haben wir ein sehr ein sehr ausgeglichenes Duo. Beide verstehen sich gut und ergänzen sich, so dass ein positiver Konkurrenzkampf da ist. Marius war immer da wenn er gebraucht wurde, auch wenn Sebastian in den Playoffs den Vorzug bekam. Für uns ist es wichtig zu wissen, dass wir auch in schwierigen Situationen keinen Qualitätsverlust haben“, so Manager Jan Koch. „Marius hat sich sofort im Team integriert und keine Ansprüche gestellt. Mit seinen Leistungen hat er uns vollends überzeugt, so dass wir ihn unbedingt halten wollten. Das ist uns gelungen und wir gehen mit einer sehr guten Besetzung in die Saison“.

Nach Marc Polter können die Eisbären den zweiten Neuzugang für die kommende Saison vermelden. Der 24-jährige Verteidiger Nikolai Tsvetkov verstärkt die Defensive. Er wechselt vom Ligakonkurrenten Dinslaken Kobras nach Hamm. Mit sein 1,95 Metern Körpergröße verfügt er über gute Figur die es den gegnerischen Angreifern schwer machen soll Tore zu erzielen. Geboren in St. Petersburg erlernte Tsvetkov das Eishockeyspielen in der Region. Essen, Duisburg, Herne, Dortmund und Dinslaken waren die Stationen in den er sich entwickelt hat. Nun führt ihn der Weg nach Hamm wo er weiter nach vorne kommen möchte und mit den Eisbären wieder Erfolge feiern möchte. „Nikolai suchte nach einer neuen Herausforderung und wir sind in den Gesprächen schnell überein gekommen. Es ist schwierig geworden deutsche Verteidiger zu finden um so mehr freut es uns, dass Nikolai uns nun verstärkt. Mit seiner Größe hat er eine gute Reichweite mit dem Schläger und kann so variabel agieren. Er ist in einem guten Alter und wir hoffen dass er sich schnell einlebt und sofort helfen kann“, so Koch. Mit der Verpflichtung von Tsvetkov nimmt der Kader immer weiter Formen an: „Wir sind relativ weit in der Planung und werden ein gutes Team aufs Eis bringen. Die letzten offenen Positionen werden wir nun zeitnah besetzen und dann geht es auch relativ schnell mit der Vorbereitung auf dem Eis los“. Bevor es soweit ist gehen die Eisbären andere Wege. Auf Einladung des TuS Wiescherhöfen nimmt die Mannschaft am Hobbyturnier im Rahmen des Excellence Cars Cup teil. Das erste Spiel bestreiten die Eisbären kommende Woche Freitag um 17:00 Uhr auf der Anlage an der Wielandstraße. Die Mannschaft freut sich natürlich über Unterstützung aus den eigenen Reihen.

Fotos: Simone Neuhaus und Volker Nickel

Hemeier bleibt ein Eisbär – vorläufiger Spielplan steht fest

Die neue Saison in der Regionalliga West wirft ihre Schatten voraus und die Hammer Eisbären können eine Vertragsverlängerung vermelden. Zudem wurde vom Eishockeyverband NRW der vorläufige Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht.

 

Mit Verteidiger Frederik Hemeier bleibt den Eisbären ein weiterer Spieler erhalten. Der 22-jährige Iserlohner wird damit in der fünften Saison in Folge im Trikot der Eisbären zu sehen sein. Inzwischen hat sich Hemeier zu einer festen Größe in der Eisbärendefensive entwickelt. „Frederik brauchte ein wenig Zweit um sich an das Spiel im Seniorenbereich zu gewöhnen. Er hat sich aber sehr gut entwickelt und für uns mittlerweile unverzichtbar“, so Jan Koch. „Er kann sicherlich im Offensivspiel noch gefährlicher werden, aber er ist noch lernfähig und wird auch in dieser Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen. Wir freuen uns einen jungen Verteidiger in Hamm halten zu können.“ In den bislang 77 Spielen für die Eisbären gelangen ihm 10 Punkte (2 Tore, 8 Vorlagen). Hemeier ist derzeit der fünfte Verteidiger, der bei den Eisbären zugesagt hat, somit nimmt der Kader immer mehr Formen an. „Wir sind in weiteren Gesprächen auch was Neuzugänge angeht und werden Vollzug melden, sobald die Verträge unterzeichnet sind“, so Koch.

 

Inzwischen wurde vom Eishockeyverband NRW der vorläufige Spielplan für die kommende Saison bekannt gegeben. Die Eisbären starten am 28.09.2018 mit einem Auswärtsspiel beim EC Lauterbach in die neue Saison bevor am 30.09.2018 Aufsteiger Löwen Frankfurt 1b in Hamm gastiert. Die eigentlich über Weihnachten und Neujahr vorgesehene Spielpause ist für die Eisbären verkürzt, denn es geht zwischen den Feiertagen zweimal aufs Eis, wenn man in Herford gastiert und Diez-Limburg empfängt. Abgerundet wird die Hauptrunde mit dem Heimspiel gegen Diez-Limburg am 10.02.2019. Die Playoffs der besten acht Mannschaft im Modus Best-of-Five starten dann am 15.02.2019. Im Spielplan können sich Änderungen ergeben: „Wir gehen davon aus, dass sich bei den Auswärtsspielen in Frankfurt noch etwas ändern wird. Die haben den Spielplan des DEL2-Teams noch nicht vorliegen, deren Spiele Vorrang haben. Ansonsten wird sich nicht viel ändern“, erläutert Koch.

 

Der vorläufige Spielplan im Einzelnen:

 

Fr. , 28.09.2018    20:00 Uhr       EC Lauterbach – Hammer Eisbären

So., 30.09.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – Löwen Frankfurt

Fr., 05.10.2018    20:00 Uhr       Ratinger Ice Aliens – Hammer Eisbären

So ., 07.10.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – EHC Neuwied

Fr., 12.10.2018    20:00 Uhr       Hammer Eisbären – Herforder EV

So ., 14.10.2018   19:00 Uhr       Dinslakener Kobras – Hammer Eisbären

Fr., 19.10.2018    20:00 Uhr       Neusser EV – Hammer Eisbären

So., 21.10.2018   19:00 Uhr       Soester EG – Hammer Eisbären

Fr., 26.10.2018                            Spielfrei

So ., 28.10.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – EC Lauterbach

Fr., 02.11.2018    20:00 Uhr       Löwen Frankfurt – Hammer Eisbären

So., 04.11.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – Ratinger Ice Aliens

Fr., 09.11.2018    20:00 Uhr       EHC Neuwied – Hammer Eisbären

So ., 11.11.2018                           Spielfrei

Fr., 16.11.2018    20:00 Uhr       Hammer Eisbären – Dinslakener Kobras

So ., 18.11.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – Neusser EV

Fr., 23.11.2018    20:00 Uhr       Hammer Eisbären – Soester EG

So ., 25.11.2018   18:30 Uhr       EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären

Fr. , 30.11.2018    20:00 Uhr       EC Lauterbach – Hammer Eisbären

So., 02.12.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – Löwen Frankfurt

Fr. , 07.12.2018    20:00 Uhr       Ratinger Ice Aliens – Hammer Eisbären

So ., 09.12.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – Dinslakener Kobras

Fr., 14.12.2018    20:30 Uhr       Herforder EV – Hammer Eisbären

So ., 16.12.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – EHC Neuwied

Fr. , 21.12.2018                            Spielfrei

So., 23.12.2018                           Spielfrei

Mi., 26.12.2018                           Spielfrei

Fr., 28.12.2018    20:30 Uhr       Herforder EV – Hammer Eisbären

So., 30.12.2018   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – EG Diez-Limburg

Fr., 04.01.2019    20:00 Uhr       Hammer Eisbären – Neusser EV

So ., 06.01.2019   19:00 Uhr       Soester EG – Hammer Eisbären

Fr., 11.01.2019    20:30 Uhr       EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären

So ., 13.01.2019   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – EC Lauterbach

Fr., 18.01.2019    20:00 Uhr       Löwen Frankfurt – Hammer Eisbären

So., 20.01.2019   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – Ratinger Ice Aliens

Fr., 25.01.2019    20:00 Uhr       EHC Neuwied – Hammer Eisbären

So ., 27.01.2019   18:30 Uhr       Hammer Eisbären – Herforder EV

Fr., 01.02.2019    20:00 Uhr       Dinslakener Kobras – Hammer Eisbären

So ., 03.02.2019   20:00 Uhr       Neusser EV – Hammer Eisbären

Fr., 08.02.2019    20:00 Uhr       Hammer Eisbären – Soester EG

So ., 10.02.2019   20:30 Uhr       Hammer Eisbären – EG Diez-Limburg

Testspielprogramm und Dauerkartenverkauf

Neben der Kaderplanung haben die Eisbären auch ihr Vorbereitungsprogramm stehen und bestreiten in der Vorbereitung auf die kommende Saison insgesamt 6 Testspiele.

 

In den Testspielen gibt es Wiedersehen mit zwei bekannten Trainern die mit ihren neuen Teams gegen die Eisbären testen. Los geht es am 07.09. mit einem Heimspiel gegen den Nord-Oberligisten Harzer Falken. Beim Team aus Braunlage ist Arno Lörsch neuer Trainer, der in der vergangenen Saison mit Diez-Limburg die Vizemeisterschaft erreicht hat. Der Oberligist schloss die letzte Saison als Tabellenletzter ab und wird mit einem veränderten Gesicht in die neue Saison gehen. Das Rückspiel findet dann am 09.09. in Braunlage statt. Am folgenden Wochenende kreuzen sich die Wege der Eisbären mit dem amtierenden Meister der Regionalliga West, dem Herforder EV. Eine erste Standortbestimmung für das Team von Trainer Ralf Hoja. Den Abschluss bildet wie auch im vergangenen Jahr der Vergleich mit den Ahoud Devils Nijmegen aus der BeNe-League. Bei den Niederländern ist der ehemalige Ratinger Trainer Alexander Jacobs hinter der Bande hauptverantwortlich für die sportlichen Geschicke. Mit Ross John Reed verpflichtete Nijmegen einen Kanadier der in der ersten Hälfte der letzten Saison noch für den Herforder EV auf Punktejagd ging und der weiß wo das Tor steht.

 

 

Die Termine im Einzelnen:

 

Freitag, 07.09.18, 20:00 Uhr      Hammer Eisbären – EC Harzer Falken (OL Nord)

Sonntag, 09.09.18, 18:00 Uhr    EC Harzer Falken – Hammer Eisbären

 

Freitag, 14.09.18, 20:30 Uhr      Herforder EV (RL West) – Hammer Eisbären

Sonntag, 16.09.18, 18:30 Uhr    Hammer Eisbären – Herforder EV

 

Freitag, 21.09.18, 20:30 Uhr      Ahoud Devils Nijmegen (BeNe-League) – Hammer Eisbären

Sonntag, 23.09.18, 18:30 Uhr    Hammer Eisbären – Ahoud Devils Nijmegen

 

Freitag, 28.09.18                         Beginn Meisterschaft (Gegner und Ort noch offen)

 

 

Ab sofort ist es auch möglich die Dauerkarten für die kommende Saison zu bestellen. Neben den 18 Heimspielen der Meisterschaft sind die drei Vorbereitungsspiele enthalten. Darüber hinaus erhalten Dauerkarteninhaber 10 % Rabatt auf Fanartikel im Fanshop und 10 % Rabatt auf die Tickets der Play-Offs.

 

Die Dauerkartenpreise für die Regionalliga-Saison 2018/2019 setzen sich wie folgt zusammen:

 

21 Spiele inklusive Vorbereitung.

 

Stehplatz Vollzahler:       165 €

Stehplatz ermäßigt:         135 €

Sitzplatz Vollzahler:         210 €

Sitzplatz ermäßigt:          180 €

 

10% Rabatt auf Playoff-Tickets

10% Rabatt auf Fanartikel im Fanshop

 

Die Dauerkarten können ab sofort unter ed.te1545168219neerf1545168219@rotk1545168219ces1545168219 vorbestellt werden!

 

Die Abholung und Bezahlung erfolgen wie gewohnt beim 1. Testspiel an der Abendkasse.

 

Eisbären verlängern mit Eigengewächsen

Die Hammer Eisbären setzten auch in der kommenden Saison auf ihre Eigengewächse und verlängerten die Verträge mit Oliver Kraft, Kevin Trapp und Jonas Hoppe um eine weitere Saison.

Der 20-jährige Stürmer Kevin Trapp durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften in Hamm und hat sich inzwischen einen festen Platz im Team von Trainer Ralf Hoja erarbeitet. Trapp wird in der fünften Saison für die erste Mannschaft auf dem Eis stehen, in seinen bisherigen 130 Einsätzen erzielte er 51 Punkte, die sich auf 19 Tore und 32 Assists aufteilen. Nach dem Höhepunkt mit der Meisterschaft in der Saison 16/17 hatte es Trapp in der letzten Saison nicht immer ganz einfach: „In der letzten Saison haben die anderen Mannschaft deutlich aufgeholt und waren ausgeglichener besetzt. So hatte es unsere dritte Reihe oft nicht mehr so einfach Tore zu erzielen. Das hat sich auch auf Kevin übertragen. Zudem fehlte ihm nach Muskelzubau im Sommer ein wenig die Spritzigkeit auf dem Eis. Aber er hat bereits hart gearbeitet und wird gut vorbereitet in die Saison gehen und einen weiteren Sprung nach vorne machen“, so Manager Jan Koch.

Einen etwas anderen Weg nahm Oliver Kraft in Anspruch. Nachdem er in Hamm das Eishockeyspielen gelernt hat verschlug es ihn nach Iserlohn, wo er im Nachwuchs der Roosters weiter ausgebildet wurde. Mittels Förderlizenz spielt er seit der Saison 14/15 wieder für die Eisbären und wird ebenfalls in seine fünfte Saison gehen. Der schnelle Kraft brachte es in insgesamt 138 Spielen auf 68 Tore und 88 Assists, insgesamt 156 Punkte. „Olli ist mit seiner Schnelligkeit immer brandgefährlich und hat inzwischen vor dem Tor gute Nerven um die Tore zu erzielen. Er profitierte in der Vergangenheit davon neben Thau und Demuth zu spielen. Bedingt durch die Verletzung von Thau musste sich Olli an ein anderes Spiel gewöhnen und auch in einer anderen Reihe spielen. Er hat das sehr professionell aufgenommen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, so Koch. „Wir wissen was wir an Olli und auch Kevin haben und freuen uns auf die kommende Saison. Es ist wichtig für uns Eigengewächse in die erste Mannschaft einzubauen, die hier groß geworden sind und mit denen sich auch die Fans identifizieren können.“ Deshalb gehen die Eisbären auch den Weg weiter und werden Jonas Hoppe weiter in den Kader integrieren. Der 19-jährige Verteidiger hat wie Trapp sämtliche Mannschaften des Vereins durchlaufen und gehörte letzte Saison erstmals zum Kader. „Jonas hat sich das in der Saison erarbeitet und verdient ein fester Bestandteil des Teams zu sein. Für ihn ist der Sprung in den Seniorenbereich groß, aber er hat bereits gezeigt, dass er auf dem Niveau mithalten kann. Wir werden ihn behutsam weiter aufbauen“, so Koch. „Wir wollen zukünftig in Absprache mit dem Jugendtrainer weitere Spieler in den Trainingsbetrieb integrieren um sie an den Seniorenbereich heranzuführen.

Der Kader stellt sich somit derzeit wie folgt dar:

 

Tor: Sebastian May

 

Verteidigung: Martin Köchling, Mike Ortwein, Michal Spacek, Jonas Hoppe

 

Angriff: Kevin Thau, Ibrahim Weissleder, Robin Loecke, Lukas Novacek, Kevin Trapp, Oliver Kraft, Marc Polter

Eisbären besetzen Kontingentstellen

Die Planungen für die kommende Saison laufen weiter auf Hochtouren bei den Hammer Eisbären, die mit den Kontingentspielern zwei wichtige Positionen für die kommende Saison besetzt haben.

 

Verteidiger Michal Spacek bleibt den Hammer Eisbären eine weitere Saison erhalten. Der 25-jährige Spacek verlängerte seinen Vertrag bei den Eisbären um eine weitere Saison. Spacek kam zusammen mit Martin Benes, der in der kommenden Saison für die Soester EG auflaufen wird, zur letzten Saison nach Hamm und konnte sofort überzeugen. Mit 55 Punkten (16 Tore, 39 Assists) in 36 Spielen avancierte er zum punktbesten Verteidiger der Regionalliga West. Dabei zeigte er sich als flexibel einsetzbar und agierte zeitweise auch im Angriff der Eisbären. „Wir sind froh, dass es mit der Verlängerung bei Michal geklappt hat. Dass auch höherklassige Vereine an ihm Interesse hatten ist die logische Konsequenz, umso mehr freut es uns, dass er sich entschieden hat eine weitere Saison für uns zu spielen“, so Jan Koch. Der schussgewaltige Verteidiger hatte keine Probleme sich schnell in Hamm zu Recht zu finden, schließlich spricht er Deutsch: „Das hat viele Dinge erleichtert. Er hat sich aber auch neben dem Eis gut präsentiert und bei unserem Nachwuchs unterstützt und Trainingseinheiten übernommen“, so Koch. „Sportlich hat Michal noch Potenzial nach oben. Er möchte sich für höhere Aufgaben empfehlen und weiterentwickeln, daher sind wir positiv gestimmt, dass er in dieser Saison nochmal einen Sprung machen kann“. Auch Spacek selbst freut sich auf die kommende Saison: „Ich habe letzte Saison viele Freunde in Hamm gefunden. Das Umfeld ist super und die Organisation wirklich professionell, die Verantwortlichen versuchen uns alles zu ermöglichen. Ich möchte nächste Saison unbedingt mehr Erfolg haben und werde meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere Ziele, die wir uns als Team stecken, erreichen werden. Ich freue mich noch eine weitere Saison in Hamm zu spielen“.

 

Nach dem die Eisbären den Vertrag mit Martin Benes nicht verlängert haben, wurde nun Ersatz gefunden. Stürmer Lukas Novacek wird für die Hammer Eisbären in der kommenden Saison auf Torejagd gehen. Der 24-jährige Novacek kommt wie Michal Spacek ebenfalls aus Tschechien und wird seine zweite Saison in Deutschland spielen. Bei 1,95 Meter Körpergröße bringt er 96 kg auf die Waage und ist damit körperlich eine gewaltige Erscheinung auf dem Eis. Ausgebildet wurde Novacek im Nachwuchs des Erstligisten Orli Znojmo, der in der österreichischen EBEL spielt. Für seinen Heimatverein stand er auch in drei Erstligaspielen auf dem Eis, danach ging es für ihn in die dritte tschechische wo er nach 2 Jahren in Breclav den Durchbruch in Budejovice schaffte und drittbester Scorer seines Teams mit 46 Punkten in 43 Spielen wurde. In der vergangenen Saison zog es ihn dann nach Deutschland in die Regionalliga Ost zum EHV Schönheide, wo er es in 28 Spielen auf 98 Punkte (40 Tore, 58 Assists) brachte. Mit dieser Quote machte er auf sich aufmerksam und war sich bereits mit dem EHC Timmendorfer Strand über einen Vertrag in der Oberliga Nord einig, doch nach dem Rückzug der Beach Boys aus der Oberliga war Novacek wieder auf dem Markt und die Eisbären haben direkt zugeschlagen: „Bei Lukas ging es sehr schnell, als klar war, dass Timmendorf nicht in der Oberliga spielen wird. Er wird uns weiterhelfen, weiß wo das Tor steht und ist ein Arbeiter. Mit seinem Körper geht auch dort hin wo es mal weh tut und vor dem Tor ist er nur sehr schwer zu verteidigen. Wir sind froh einen jungen und torgefährlichen Spieler bekommen zu haben und hoffen, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen wird“, so Jan Koch. Lukas soll vor allem dabei helfen die Probleme der letzten Saison zu beheben, als die Eisbären vor allem im Angriff die notwendige Durchschlagskraft vermissen ließen: „Mit seiner Spielweise wird er uns weiterhelfen, davon sind wir überzeugt und hoffen mit ihm auch vor dem Tor wieder konstanter zu werden“.

Ortwein und Köchling bleiben Eisbären

Mit Mike Ortwein und Martin Köchling verlängern zwei Verteidiger ihre Verträge um eine weitere Saison und bleiben dem Team von Trainer Ralf Hoja erhalten.

 

Der 24-jährige Ortwein geht bereits in seine fünfte Saison für die Hammer Eisbären. Der Verteidiger fühlt sich in Hamm unheimlich wohl und zögerte keine Sekunde seinen Vertrag zu verlängern. In seiner Statistik tauchen insgesamt 9 Spiele in der DEL für die Iserlohn Roosters auf, doch der große Sprung blieb ihm verwehrt. Im Jahr 2014 zog es ihn nach Hamm und inzwischen ist er einer der gestandenen Spieler der auch beruflich inzwischen Fuß gefasst hat. „Mike hat es geschafft Beruf und Eishockey unter einen Hut zu bringen. Er ist für uns einer der Säulen in der Verteidigung und daher freuen wir uns frühzeitig mit ihm eine Einigung erzielt zu haben, so Manager Jan Koch. Auch Trainer Ralf Hoja sieht in ihm eine tragende Rolle: „Die vergangene Saison war für alle nicht einfach, auch für Mike nicht, aber was er auf dem Eis macht hat Hand und Fuß und wir können uns auf ihn verlassen. Dennoch sehe ich in ihm noch Steigerungspotential, denn er kommt nun in ein Alter in dem es gilt Verantwortung zu übernehmen und auf dem Eis voran zu gehen. Daran werden wir gemeinsam arbeiten“, so Hoja. Auch Ortwein selbst freut sich über das Vertrauen der Verantwortlichen und die kommende Saison: „Ich fühle mich in Hamm heimisch, wir haben ein super Umfeld und sind für die Verhältnisse in der Liga sehr gut aufgestellt. Ich möchte weiterhin Bestandteil des Projekts in Hamm sein und hoffe auf eine bessere Saison als die Letzte. Wir alle waren mit dem Ergebnis nicht zufrieden und arbeiten noch härter um wieder erfolgreicher zu sein.“

 

Mit Martin Köchling bleibt das Hammer Urgestein eine weitere Saison als aktiver Spieler auf dem Eis. Er wird insgesamt die 17. Saison für eine Seniorenmannschaft in Hamm Pflichtspiele bestreiten. Mit seinen 34 Jahren hat er viel erlebt, strahlt auf dem Eis aber eine große Ruhe aus und geht als Leader voran. „Martin war einer unserer konstantesten Spieler in der letzten Saison. Er ist immer noch lernwillig und setzt die Anweisungen voll und ganz um. Seine Mankos kennt er und die versucht er soweit es geht zu umgehen. Ich freue mich, dass er uns eine weitere Saison erhalten bleibt“, so Trainer Hoja über den Routinier. Mit inzwischen über 500 Spielen ist Köchling der Dauerbrenner im Team von Ralf Hoja. Unterbrochen wurde seine aktive Laufbahn in Hamm lediglich durch zwei kurze Intermezzos in Soest. „Martin gehört in Hamm einfach zum Eishockey. Die letzten Jahre waren nicht immer einfach, gerade als Ralf die Mannschaft übernommen hatte, aber Martin hat sich dort durchgebissen und genießt das vollste Vertrauen. Seine Führungsqualitäten sind unumstritten und auch sportlich bringt er uns nötige Qualität und vor allem Stabilität in der Defensive. Darüber hinaus ist für die jungen Spieler wie z.B. ein Jonas Hoppe ein wichtiger Ansprechpartner der mit seiner ruhigen Art zu überzeugen weiß“, so Koch.

 

Zwei Abgänge und ein Neuzugang für die Eisbären

Die Kaderplanungen der Hammer Eisbären schreiten weiter voran. Mit Marvin Cohut und Josef Schäfer verlassen gleich zwei Akteure auf eigenen Wunsch die Eisbären. Mit Marc Polter kehrt ein bekanntes Gesicht an den Maxipark zurück.

 

Mit Marvin Cohut und Josef Schäfer kehren ein Stürmer und ein Verteidiger den Eisbären den Rücken. Der 24-jährige Marvin Cohut kam zur Saison 16/17 von den Eisadlern Dortmund zu den Eisbären und konnte gleich in seiner ersten Saison den Meistertitel erringen. Nach zwei Jahren gehen beide Seiten nun getrennte Wege: „Wir haben miteinander gesprochen und Marvin ein Angebot unterbreitet. Dieses hat er letztendlich ausgeschlagen und wird in der kommenden Saison bei einem anderen Verein spielen. Wir hätten ihn gerne gehalten, er passte gut in das Team und hat sicherlich noch Potential sich zu steigern. Wir gehen im Guten auseinander und vielleicht sieht man sich auch ein zweites Mal“, so Manager Jan Koch. Der schnelle Cohut brachte es in 71 Spielen für die Eisbären auf 47 Punkte (28 Tore, 19 Asissts). Neben Cohut verlässt auch der 20-jährige Verteidiger Josef Schäfer die Eisbären auf eigenen Wunsch: „Ebenso wie bei Marvin wollten wir auch gerne mit Josef verlängern. Berufliche Aspekte spielten letztendlich die entscheidende Rolle warum sich Josef gegen uns entschieden hat. Er hatte es in seinem ersten Seniorenjahr nicht einfach, aber hat sich immer mehr an das Spiel bei den Senioren gewöhnt und zum Ende der Saison deutlich an Stabilität gewonnen. Wir hätten ihn gerne weiter im Team gesehen und seien Entwicklung begleitet, dennoch haben wir Verständnis für seine Entscheidung“, so Koch. Wohin es die beiden Spieler zieht ist den Verantwortlichen bekannt, „aber wir überlassen es den neuen Vereinen die Spieler als Neuzugang vorzustellen. Wir wünschen Marvin und Josef weiterhin viel Erfolg“.

 

Einen Neuzugang können aber auch die Eisbären präsentieren. Mit Marc Polter erhält der Angriff der Eisbären Verstärkung. Der inzwischen 26-jährige Iserlohner wird in der kommenden Saison zum vierten Mal das Trikot der Eisbären tragen. Nach einem kurzen Gastspiel in der Saison 2009/10 spielte Polter 11/12 und 13/14 für die Eisbären. Nach nunmehr zwei Spielzeiten in Soest kehrt der schnelle Stürmer zurück an seine alte Wirkungsstätte: „Marc hat sich gut entwickelt und wird unserem Angriff mehr Optionen bieten. In den Spielen gegen uns ist er uns immer positiv aufgefallen und auch sein Einsatz stimmte immer. Durch seine Trainertätigkeit in Iserlohn ist er auch in seiner Person gereift und wir freuen uns einen gestandenen Spieler für unseren Angriff zu erhalten. Marc ist schnell auf den Beinen und hat einen guten Schuss und überzeugt davon, dass er uns weiterhelfen wird“, so Koch.

 

Hammer Eisbären verlängern mit Sebastian May

Mit Torhüter Sebastian bleibt den Hammer Eisbären eine weitere Säule erhalten. Der 28-jährige Iserlohner geht in seine vierte Saison bei den Eisbären.

 

Über die Stationen Iserlohn, Düsseldorf, Unna und Dortmund kam May im Jahr 2015 nach Hamm und überzeugte sofort. So gelang es ihm auf Anhieb mit den Eisbären die Vizemeisterschaft zu gewinnen und im darauffolgenden Jahr die Meisterschaft. Aber nicht nur sportlich konnte May bislang überzeugen, auch bei den Fans avancierte er schnell zum Publikumsliebling und wird liebevoll „Psycho“ genannt. Dennoch hatte auch May eine schwierige Saison zu überstehen, denn anders als im Meisterjahr oder der ersten Saison wechselte er sich regelmäßig mit Marius Dräger im Tor der Eisbären ab: „Ich musste mich nach der Meistersaison mit 40 Spielen und fast ohne Pausen an den neuen Rhythmus gewöhnen, das war gerade mental etwas schwierig, aber zum Ende hin konnte ich meine Leistung aufs Eis bringen“, so May. Auch die Verantwortlichen waren mehr als zufrieden mit May weshalb eine Vertragsverlängerung fast nur Formsache war: „Sebastian spielt jetzt seit 3 Jahren auf einem konstant hohen Niveau und war immer ein wichtiger Rückhalt für das Team. Man hat ihm angemerkt, dass die neue Situation nicht leicht für ihn war, aber mit seinem unbedingten Siegeswillen und dem Zuspruch den er immer von uns erhalten hat, hat er sich selbst aus seiner Situation befreit und war dann der wichtige Faktor für uns. Mit Sebastian können wir einen absoluten Führungsspieler halten, der sich in Hamm wohl fühlt“, erläutert Manager Jan Koch.

 

Auch die Statistiken sprechen für May, in den letzten beiden Spielzeiten belegte er jeweils Rang 3 in der Tabelle der Torhüter gemessen am Gegentorschnitt: „Ich persönlich lege nicht so viel Wert auf diese Statistiken, denn wichtiger ist das Teamplay. Wenn die restlichen Spieler ihre Aufgaben vernachlässigen und den Torwart im Stich lassen hat er es immer schwer, aber das war in der vergangenen Saison schon ein Fortschritt. Sebastian ist mit seiner Größe natürlich auch eine Erscheinung im Tor und das verschafft ihm doch einigen Respekt bei seinen Gegenspielern“, so Koch. „Auch die Gespräche mit ihm verliefen wie immer sehr offen und wir sind uns schnell einig geworden. Er passt auch menschlich sehr gut nach Hamm“.