Die Eisbären verpflichten einen IceFighter

Die Lizenz für die Oberliga Nord lässt noch auf sich warten, doch den ersten Neuzugang haben die Eisbären fest an der Angel. Von den IceFightern aus Leipzig kommt Stürmer Gianluca Balla nach Hamm.

Gianluca Balla stürmt für die Eisbären

Hamm – Auf die Erteilung der Lizenz für die Eishockey-Oberliga Nord müssen die Eisbären – so Manager Jan Koch – noch bis zur kommenden Woche warten. Dann will der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) die Vereine über das Ergebnis des Verfahrens informieren. „Da wir mit Blick auf die aktuelle Situation vernünftige Zahlen vorgelegt haben, mache ich mir da keine Gedanken“, erklärt Koch.

Deshalb hat er im Vorgriff auf die zu erwartende positive Nachricht aus der DEB-Zentrale in München auch schon auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Gianluca Balla von den IceFighters Leipzig wird in der kommenden Saison im Eisbären-Trikot auf Torejagd gehen. „Gianluca ist uns von einem Agenten angeboten worden. Wir hatten ihn vor drei Jahren schon einmal auf dem Schirm, doch damals hat es nicht geklappt. Deswegen haben wir jetzt zugeschlagen“, erklärt der Hammer Manager das spontane Handeln.

 

35 Punkte in 44 Spielen

Die Leipziger hätten den Angreifer, der zuletzt in seiner ersten Saison für die Icefighters in 44 Spielen zwölf Treffer erzielte und 23 Torvorlagen gab, gerne weiterverpflichtet. „Auf Giani hatten wir nicht nur in der letzten Saison gesetzt. Er sollte auch für die Zukunft eine tragende Rolle im Trikot der IceFighters übernehmen. Aber manchmal kommt es im Sport anders als geplant“, wird Leipzigs Coach Sven Gerike auf der Internetseite des Oberligisten zitiert.

Laut Koch hat sich Balla für die Eisbären entschieden, weil er sich in Hamm noch mehr Eiszeiten erhofft, auch Verantwortung übernehmen will und damit einen weiteren Schritt in seiner Karriere gehen möchte. Der Eisbären-Manager sieht in dem 23-Jährigen eine echte Verstärkung: „Er passt als kleiner, wendiger Außenstürmer perfekt in unser System. Er ist zudem jung und sehr ehrgeizig. An der Seite so erfahrener Spieler wie Kevin Orendorz oder Kevin Thau wird er weiter reifen.“

U16-Nationalspieler

Balla wurde in Hamburg geboren, stammt aus der Eishockey-Schule des früheren DEL-Klubs Hamburg Freezers. Von 2011 bis 2012 spielte er im Nachwuchsteam der Eisbären Berlin, schaffte dort auch den Sprung in die deutsche U16-Nationalmannschaft. Nach jeweils kurzen Gastspielen in der Jugend beim ESV Kaufbeuren und beim HC Landsberg zog es ihn 2013 wieder aus Bayern zurück nach Hamburg, wo er für die Freezers in der höchsten Nachwuchsklasse spielte. Über den Hamburger SV landete er in der Saison 2016/17 in der Oberliga beim EHC Timmendorfer Strand. In 24 Spielen gelangen ihm 30 Scorerpunkte (15 Tore). Die brachten ihm am Saisonende den Titel „Rookie des Jahres“ ein. „Eine hohe Auszeichnung“, wie Koch betont.

Autor: Peter Schwennecker
Quelle: www.wa.de
Bildquelle: Kitzing Pix

Erster Kontingentspieler unterschreibt bei den Eisbären

Die Hammer Eisbären haben jetzt die erste Kontingentstelle für die Eishockey-Oberliga besetzt. Der Tscheche Michal Spacek hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.

Hamm – Jan Koch, Geschäftsführer der Hammer Eisbären, wartet derzeit auf eine Nachricht aus München. Das Lizensierungsverfahren des Deutschen Eishockey-Bundes für die kommende Oberliga-Saison steht kurz vor dem Abschluss. „Es hat noch eine kleine Nachfrage vom DEB gegeben. Inzwischen haben wir alle Unterlagen komplett eingereicht. Ich bin recht zuversichtlich, dass wir die Lizenz für die Oberliga Nord erhalten werden“, beteuert Koch.

Auch als Trainer tätig

Was die Personalplanungen für die kommende Saison in der dritthöchsten deutschen Klasse angeht, kann der Manager nach der Vertragsverlängerung mit Topstürmer Kevin Thau eine weitere positive Meldung verkünden. Michal Spacek wird in seine vierte Saison in Werries gehen. Der 27-jährige Verteidiger aus Tschechien wird die erste Kontingentstelle im Team besetzen. „Für den ganzen Verein ist diese Entscheidung von einem nachhaltigen Wert. Michal ist nicht nur in sportlicher Hinsicht als vielseitig verwendbarer Spieler für unsere Mannschaft sehr wichtig, sondern trainiert bei uns inzwischen auch einige Jugendmannschaften. Seine tägliche Arbeit in unserer Eishalle hat in unserem Nachwuchsbereich für einen enormen Aufschwung gesorgt. Er kommt bei den Leuten einfach gut an“, schwärmt Koch von den großen Qualitäten Spaceks, der im Sommer 2017 vom HC Skoda Pilzen nach Hamm wechselte und sofort ohne Anpassungsprobleme prächtig einschlug.

191 Punkte in 113 Pflichtspielen

In 113 Pflichtspielen für die Eisbären hat Spacek 70 Tore erzielt, zudem 121 Vorlagen gegeben. Seine Bilanz von 191 Scorerpunkten in diesen Begegnungen ist beeindruckend. Spacek selbst befindet sich derzeit noch im Heimaturlaub in Tschechien. „Er wird gut vorbereitet zu uns zurückkommen“, erklärt Koch. „Denn er trainiert derzeit schon regelmäßig auf dem Eis.“ Auch Trainer Ralf Hoja zeigt sich darüber erleichtert, dass Spacek weiter für die Eisbären auf Punktejagd gehen wird. „Michal ist nicht nur ein feiner Kerl, sondern auch ein Spieler, der über viele Tools verfügt. Er wird in einer Mannschaft, in der weiterhin zahlreiche bekannte Gesichter zu sehen sein werden, auch in Zukunft eine sehr wichtige Rolle spielen“, betont der Coach. Hoja, der selbst in der Trainerausbildung des Deutschen Eishockey-Bundes tätig war, hat den Tschechen zuletzt bei seiner Tätigkeit im Nachwuchsbereich beobachtet. „Das macht er richtig gut“, erklärt Hoja. „Michal ist auf dem besten Weg, auch ein sehr guter Trainer zu werden.“

Verstärkungen gesucht

Neben Thau und Ex-DEL-Profi Kevin Sven Orendorz ist Spacek erst der dritte Spieler, den die Hammer bisher für die kommende Saison unter Vertrag genommen haben. „Bis die endgültige Lizenzerteilung bei uns eingetroffen ist, wollen wir noch ein bisschen vorsichtig sein“, erklärt der Manager. „Wir wissen natürlich, dass wir unseren Kader verstärken müssen, um konkurrenzfähig zu sein. Wir haben unsere Fühler bereits nach möglichen Verstärkungen ausgestreckt, doch werden wir bei den Gesprächen erst in die entscheidenden Phasen gehen, wenn wir vom DEB grünes Licht erhalten haben.“

Ehlert verlässt die Hammer

Fakt ist inzwischen, dass Verteidiger Thomas Ehlert die Eisbären verlassen wird. „Thomas war bei uns ein guter Regionalligaspieler, der zudem vom Charakter her eine guten Stand in der Mannschaft besaß. Aber für die Oberliga wird es einfach nicht reichen“, begründete Koch die Entscheidung, dem 33-Jährigen kein Angebot für die kommende Saison zu unterbreiten. „Wir wünschen ihm für seine weitere sportliche Zukunft alles Gute.“ Es wird sicherlich noch den einen oder anderen weiteren Akteur geben, von dem sich die Eisbären trennen müssen. Einige Spieler werden aus beruflichen Gründen vor der Belastung in der höheren Klasse zurückschrecken. Deswegen hat es auch die eine oder andere kritische Stimme aus den Reihen der Fans gegeben.

„Überwiegend ist unsere Entscheidung, für die Oberliga Nord zu melden, aber positiv aufgenommen worden“, beteuert Koch. „Kritische Stimmen gab es in erster Linie mit Blick auf die Finanzen. Doch kann ich versichern, dass wir in dieser Hinsicht weiter sehr seriös arbeiten werden. Bei uns hat in den vergangenen Jahren kein Spieler auch nur länger als einen Tag auf sein Geld warten müssen. Wir haben immer pünktlich gezahlt.“


Der Manager verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass zudem die meisten Sponsoren die Zusage gegeben hätten, die Eisbären weiter zu unterstützen. „Wir treten in Zukunft mit unserer Mannschaft in Großstädten wie Hamburg, Hannover, Erfurt, Leipzig oder Rostock auf. Damit bieten wir unseren Sponsoren eine ganz andere Reichweite an, als das zuletzt in der Regionalliga der Fall war.“ Was die Planungen derzeit erschwert, ist die Ungewissheit, ab wann wegen der Corona-Problematik Eishockey wieder vor Zuschauern gespielt werden kann. Da Großveranstaltungen jetzt vermutlich bis Ende Oktober verboten sein werden, könnte sich der Saisonstart in der Oberliga vermutlich bis November hinauszögern. Denn eine Saison ohne Fans wird keiner der 13 gemeldeten Vereine überstehen können.

Autor: Peter Schwennecker
Quelle: www.wa.de

Eisbären starten Dauerkartenverkauf für die Oberliga

Die Eisbären haben mit Geschäftsführer Jan Koch vor kurzem die Meldung für die Oberliga Nord für die kommende Saison beim Deutschen Eishockey Bund eingereicht. Seither stehen viele Aufgaben auf der Agenda, Lizensierungsverfahren, Kaderplanung, Spielplan, Sponsorenaquise usw usw.

Ein wichtiger Meilenstein für den Start in der Oberliga haben die Organisatoren in der vergangenen Woche abschließen können. Die Ticketpreise für die kommende Saison stehen fest und Fans der Eisbären können sich ab sofort auch Ihre Dauerkarten für die nächste Spielzeit der Eisbären sichern und so die Wartezeit freudig etwas verkürzen.

Alle Infos zu Deiner Dauerkarte findest du unter: https://hammer-eisbaeren.de/1-mannschaft/tickets/

#gemeinsamindieOberliga

Der erste Leistungsträger der Eisbären verlängert seinen Vertrag

Er geht auf dem Eis meist voran. Und jetzt auch in Sachen Vertragsverlängerung: Kevin Thau hat als erster Spieler der Hammer Eisbären seinen Kontrakt um eine weitere Saison verlängert

Hamm – Kevin Thau wird auch in der Oberliga im Hammer Osten dem Puck hinterherjagen. „Kevin ist eine gestandene Größe bei uns, einer der Top-Leistungsträger, der mit zur Familie zählt. Daher sind wir sehr froh, dass er mit uns den Weg in die Oberliga geht“, freute sich Eisbären-Manager Jan Koch über die Zusage des Stürmers, der damit in seine sechste Saison bei den Hammern gehen wird.

Thau gibt allerdings zu, dass er es bevorzugt hätte, wenn die Eisbären weiter in der Regionalliga angetreten wären. „Da hätte ich mich mehr drüber gefreut“, sagt der 29-Jährige, fügt aber auch hinzu: „Der Verein hat sich so aufgestellt, dass er den Schritt wagen kann. Und irgendwie hat man als Spieler ja auch Lust, höherklassig zu spielen.“

Daher waren die Vertragsgespräche letztlich – so wie in den Jahren zuvor – nur von kurzer Dauer, beide Seiten waren sich erneut schnell einig. „Ich weiß, was ich an den Eisbären habe. Und ich glaube, die wissen auch, was sie an mir haben“, sagt Thau, der vor seinem Wechsel nach Hamm bereits mehrere Jahre in der Oberliga aktiv war und daher genau weiß, was auf ihn und seine Teamkollegen zukommen wird: „Der Aufwand wird größer. Wir werden mehr trainieren, werden uns keine Schwächephase erlauben können. Alles wird intensiver.“

Thau soll aber nicht der einzige Akteur aus dem aktuellen Kader bleiben, der weiter für die Eisbären auf das Eis gehen wird. „Natürlich sind wir in weiteren Gesprächen“, betont Koch, der aber gleichzeitig auch verrät, dass sich das Gesicht der Mannschaft in der Oberliga ein wenig ändern wird. „Es wird die eine oder andere Verstärkung geben. Die brauchen wir auch, um in der Liga konkurrenzfähig zu sein.“ Dabei wollen die Hammer Verantwortlichen allerdings nicht mit Geld um sich werfen, sondern auswärtige Spieler mit Jobangeboten locken. „Wir werden schauen, wer den Weg mit Job oder Ausbildung und Hockey mit uns gehen will“, so Koch.

Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/kevin-thau-erster-spieler-hammer-eisbaeren-seinen-kontrakt-eine-weitere-saison-verlaengert
Autor: Patrick Droste

Eishockey-Kracher: Hammer Eisbären melden für eine andere Spielklasse

Die Entscheidung ist gefallen. Die Hammer Eisbären wagen den Sprung in die Eishockey-Oberliga Nord und haben beim Deutschen Eishockey-Bund bereits offiziell für die dritthöchste deutsche Spielklasse gemeldet.

Hamm – Hannover Scorpions statt Neusser EV, Hamburg Crocodiles statt Dinslakenener Kobras, dazu das alte Westderby gegen den Herner EV  – die Fans der Hammer Eisbären können sich in der kommenden Saison wieder auf attraktivere Gegner als in den vergangenen Regionalliga-Jahren freuen.

Wie Manager Jan Koch bestätigt, hat der Verein seine erste Mannschaft beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) für die Oberliga Nord gemeldet. Das ist immerhin unter der DEL und der DEL2 die dritthöchste Klasse, in der teilweise auch schon unter professionellen Bedingungen gearbeitet wird.

Die endgültige Entscheidung fiel in einem letzten Gespräch mit den Eisbären-Verantwortlichen Jan Koch und Werner Nimmert sowie den Vorstandsmitgliedern von Lippe Hockey Hamm, Daniel Fuest (1. Vorsitzender), Marina Nietwitzki (2. Vorsitzende) und Tobias Huster (Geschäftsführer). „Der Verein geht dabei kein Risiko ein“, versichert Koch, „weil die erste Mannschaft als Spielbetriebs GmbH ausgegliedert ist“, betont der Manager. „Lippe Hockey Hamm besitzt aber das Spielrecht und muss das Team entsprechend beim DEB melden.“

Regionalliga nicht mehr attraktiv

Sportlich hatten sich die Eisbären nicht für die höhere Klasse qualifiziert. Doch da es sich zuletzt abzeichnete, dass die Regionalliga West vermutlich nur noch mit sechs Mannschaften in die neue Spielrunde starten würde, sahen sich die Verantwortlichen in Werries praktisch zu diesem Schritt gezwungen. „In einer Regionalliga West hätten wir unter diesen Umständen nicht mehr überleben können. Wir müssen auch an den Hallenbetreiber, die Hammer Eis eG, denken, die einfach regelmäßige Veranstaltungen benötigt, um den Eishockey-Standort Hamm überhaupt erhalten zu können“, erklärt der Manager.

Deswegen hatte Koch, nachdem es sich abzeichnete, dass es keine weiteren Interessenten für die Regionalliga geben würde, zuletzt auch an einer Videokonferenz mit dem DEB, dem Landesverband und interessierten Oberliga-Vereinen teilgenommen.

Dabei wurde deutlich, dass der Deutsche Eishockey-Bund die Eisbären sehr gerne in der Oberliga Nord aufnehmen würde. Der Landesverband NRW wird, so Koch, dafür auch die Freigabe erteilen. Die Hammer nehmen jetzt zunächst einmal am Lizensierungsverfahren des DEB teil. Zudem muss der Verein eine einmalige Bürgschaft in Höhe von 10 000 Euro als Sicherheit hinterlegen. „Wir haben unsere Absicht erklärt. Jetzt liegt es allein am DEB, ob wir in der kommenden Saison in der Oberliga Nord spielen dürfen oder nicht“, sagt Jan Koch.

Zwei Teams begleiten die Eisbären

Nach WA-Informationen werden wahrscheinlich zudem der Herforder EV und die EG Diez-Limburg aus der Regionalliga West in die höhere Klasse wechseln. Dagegen ziehen sich die Duisburger Füchse aus finanziellen Gründen aus der Oberliga zurück. Ebenso – das wurde am späten Freitagabend bekannt – die finanziell angeschlagenen Moskitos aus Essen. Somit könnte es eine Nord-Staffel mit 13 Vereinen geben.

Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eishockey-hammer-hammer-eisbaeren-melden-eine-andere-spielklasse-oberliga
Autor: Peter Schwennecker

Nächste Niederlage: Hammer Eisbären unterliegen dem Hauptrunden-Sieger

Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur indiskutablen 5:6-Pleite am Freitagabend bei den Ratinger Ice Aliens sind die Hammer Eisbären mit null Punkten aus dem Wochenende gegangen.

Hamm 02.02.2020 – Gegen den souveränen Hauptrunden-Sieger EG Diez-Limburg unterlagen die Schützlinge von Trainer Ralf Hoja in den Pre-Playoffs zu Hause vor 576 Zuschauern mit 4:8 (3:2, 1:4, 0:2).

„Wir sind in der bitteren Realität angekommen. Wir waren zwar 30 Minuten die bessere Mannschaft mit den klareren Torchancen, aber wir haben unser System nicht bis zum Ende durchgespielt und zu viele individuelle Fehler gemacht“, ärgerte sich Hoja nach der Partie.

Es war von Beginn an ein munteres Spiel mit viel Tempo und hoher Aggressivität auf beiden Seiten. Kevin Orendorz brachte die Eisbären bereits in der 3. Minute in Führung. Aaron Reckers Schuss von der blauen Linie fälschte er unhaltbar ins gegnerische Tor ab.

Orendorz behält kühlen Kopf

Doch Limburg glich in Überzahl durch Konstantin Firsanov schnell aus (6.). Doch die Eisbären erholten sich schnell. Nachdem der Hammer Goalie Sebastian May einen Penalty der Gäste entschärfte (8.), behielt Orendorz noch in der gleichen Minute kühlen Kopf und schob die Scheibe nach Pass von Milan Svarc zum 2:1 ins Tor der Limburger. Aber die Gäste glichen durch Ross Reed wiederum aus (12.). Igor Furda markierte nach Pass von Oliver Kraft den dritten Hammer Treffer (16.).

Im zweiten Durchgang wendete sich allerdings das Blatt. Nachdem Kraft in der 22. Minute die Chance zum 4:2 liegen ließ, glichen die Gäste in der 27. Minute durch Julian Grund erneut aus. Die Eisbären antworteten prompt mit dem 4:3-Führungstreffer durch Svarc nur drei Minuten später. Diez-Limburg ließ sich von dem Rückstand aber wiederum nicht irritieren und schlug seinerseits zurück. Reed (34.), Pierre Wex (34.) und Firsanov sorgten für das 4:6 aus Hammer Sicht nach dem zweiten Drittel.

„Limburg hat die Qualität und unsere Fehler brutal ausgenutzt“, stellte Hoja fest. Im Schlussabschnitt erhöhten die Gäste durch zwei weitere Powerplay-Treffer von Kyle Piwowarczyk (47.) und André Bruch (51.). „Sie haben halt ein überragendes Überzahlspiel“, erkannte Hoja zu Recht.

 

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/naechste-niederlage-hammer-eisbaeren-unterliegen-hauptrunden-sieger-13517965.html

Hammer Eisbären müssen die erste Niederlage hinnehmen

Das hatten sich die Hammer Eisbären ganz anders vorgestellt. Der Eishockey-Regionalligist kassierte am Freitagabend die erste Niederlage der Pre-Playoffs.

Ratingen  31.01.2020 – Das hatten sich die Hammer Eisbären ganz anders vorgestellt. Mit 5:6 (3:0, 1:3, 1:3) unterlagen die Schützlinge von Trainer Ralf Hoja bei den Ratinger Ice Aliens und kassierten damit die erste Niederlage nach zwei Siegen in den Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga.

„Das hatte sich schon das ganze Spiel über abgezeichnet. Mit so einer Leistung hatten wir es auch nicht verdient, hier etwas mitzunehmen. Jetzt sollte jedem klar sein, dass er immer 110 Prozent geben muss, um eine Chance auf das Halbfinale zu haben“, schimpfte Manager Jan Koch nach dem Spiel.

Die Hammer konnten wieder auf Goalie Sebastian May, der allerdings nach seiner Verletzung auf der Bank Platz nahm, und Angreifer Oliver Kraft zurückgreifen. Dagegen musste Kevin Orendorz gesperrt zusehen und Kevin Trapp verletzt passen.

Und die Hammer legten sofort gut los. Bereits nach 26 Sekunden passte Milan Svarc zu Kevin Thau, der den Ratinger Torwart umkurvte und locker zum 1:0 einschob. Die Gäste nutzten weiterhin ihre Chancen und erhöhten in der 7. Minute durch Marc Polter auf 2:0, nachdem Marvin Cohut in der gegnerischen Zone die Scheibe eroberte, auf Thomas Ehlert passte und dieser den Torschützen bediente.

Kurz vor Drittelende traf Thau mit seinem zweiten Treffer zum 3:0, nachdem er einen Schuss von Michal Spacek ablenken konnte. „Das Ergebnis war etwas glücklich für uns, da Ratingen mehr vom Spiel hatte. Torwart Marius Dräger hielt uns aber mit starken Paraden im Spiel“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch anschließend.

Ratingen nutzt das Powerplay

Doch dann wurde es spannend. Im zweiten Durchgang kam Ratingen nach einem Wechselfehler der Gäste in Überzahl zum ersten Treffer (28.). Hamms Igor Furda stellte zwar nur drei Minuten später den alten Drei-Tore-Abstand wieder her (31.). Doch durch zwei weitere erfolgreiche Powerplay-Spiele verkürzten die Gastgeber auf 3:4 (33./37.). „Wir saßen zu dem Zeitpunkt einfach zu viel auf der Strafbank“, monierte Koch die Undiszipliniertheiten der Mannschaft.

Im letzten Abschnitt ging es Schlag auf Schlag. Svarc glich in der 51. Minute zwar zum 5:5 aus, aber der überragende Dennis Fischbuch erzielte in der vorletzten Minute den Siegtreffer für die Heimmannschaft.

Autor: Dirk Dörmann
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-muessen-erste-niederlage-hinnehmen-13515817.html

Zweiter Sieg über Dinslaken: Hammer Eisbären starten perfekt

Zuvor hatten sich die Dinslakener Kobras in der Eishockey-Regionalliga West beinahe zu so etwas wie einem Angstgegner der Eisbären entwickelt. Davon war nun nichts mehr zu sehen. 

Hamm 26.01.2020– Die Hammer Eisbären sind perfekt in die Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga West gestartet. Dem 8:5-Erfolg bei den Dinslakener Kobras am Freitag ließen sie am Sonntagabend vor 569 Zuschauern in Werries einen hart umkämpften 4:3 (2:1, 2:2, 0:0)-Heimsieg über die „Giftschlangen“ folgen.

Angesichts der angespannten Personalsituation war es wichtig, dass wir Dinslaken in der Tabelle schon einmal distanziert haben“, war Trainer Ralf Hoja nach spannenden 60 Minuten sichtlich erleichtert. „Dinslaken ist ein sehr unangenehmer Gegner. Gut, dass wir die jetzt weg haben“, beteuerte der Coach.

Verzichten musste Hoja auf den angeschlagenen Kevin Trapp sowie auf die erkrankten Oliver Kraft, Dustin Demuth und Schlussmann Sebastian May. Kapitän Tim Pietzko, der am Freitag in Dinslaken nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, stand wieder voll zur Verfügung.

Doch Dinslaken schlug schnell zurück. Einen Schlagschuss von Moritz Hofschem fälschte Sören Haupting unhaltbar für Hamms Torhüter Marius Dräger ab (5.). Die Gastgeber besaßen in der Folge bei Überzahl weitere gute Möglichkeiten durch Thau und Orendorz, hatten aber auch Glück, als der Ex-Hammer Martin Benes auf der Gegenseite den Puck nicht im leeren Tor der Eisbären untebringen konnte. Die erneute Führung zum 2:1 (13.) fiel in Überzahl. Milan Svarc gab nach einem Schuss von Orendorz dem Puck die entscheidende Richtungsänderung.

Orendorz muss vorzeitig duschen

Ausgeglichen verlief das Mitteldrittel, in dem sich die Intensität und die Zweikampfhärte erhöhten. Beide Teams schenkten sich nichts. Den Ausgleich der Kobras durch Pascal Behlau (26.) beantworteten die Eisbären postwendend mit dem 3:2 (28.) durch Svarc – wieder ein Überzahltor. Schiedsrichter Marvin Schrörs hatte in dieser Phase Mühe, die Übersicht zu behalten, weil sich die Strafen häuften. Bitter für die Eisbären, dass sie nach 36 Minuten Orendorz durch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe verloren.

Nach einem Bandencheck legte er sich mehrmals mit Dinslakener Spielern und den Unparteiischen an, die nach zweimal zwei Minuten zunächst eine zehnminütige Disziplinarstrafe verhängten, den sich immer noch nicht beruhigenden Ex-Profi dann vorzeitig unter die Dusche schickten. „Wenn man wegen Beleidigung des Schiedsrichters eine Spieldauerstrafe kassiert, dann ist das sehr unprofessionell“, ärgerte sich der Eisbären-Trainer. Dadurch wird Orendorz am Freitag bei den Ratinger Ice Aliens zuschauen müssen. In Unterzahl gelang den Hammern das 4:2 (37.) durch Thau. Dinslaken nutzte danach die Überzahl allerdings zum erneuten Anschluss durch Behlau (39.) aus.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-starten-perfekt-in-playoffs-regionalliga-west-13501320.html

Comeback nach drei Rückständen – Eisbären gewinnen in Dinslaken

Zum Auftakt der Zwischenrunde in der Eishockey-Regionalliga West bezwangen die Hammer Eisbären gestern Abend die Dinslakener Kobras.

Dinslaken 24.01.2020 – Nach zuletzt zwei Siegen im direkten Duell hatte der Tabellensechste der Hauptrunde diesmal das Nachsehen, die Hammer Mannschaft von Ralf Hoja siegte mit 8:5 (2:2, 2:1, 4:1).

Es ging gleich furios los auf dem Eis. Mit dem ersten Angriff der Begegnung erzielten die Kobras das 1:0, als Martin Benes den Abpraller von Eisbären-Keeper Marius Dräger mühelos abstaubte (1.). Noch in der selben Minute hatte Hamm eine Antwort parat: Die starke Vorarbeit von Thomas Lichnovsky nutzte Ibrahim Weissleder zum 1:1-Ausgleich.

Danach stabilisierten sich die Defensivreihen beider Teams, sodass der Torreigen doch nicht die Ausmaße eines Handballspiels annahm. Trotz sechs Zeitstrafen im Laufe des ersten Durchgangs kontrollierten die Eisbären die Begegnung und hatten unter dem Strich mehr vom Spiel. Das nächste Tor fiel dann aber auf der anderen Seite, als Pascal Behlau die Scheibe durch die Beine von Dräger zum 2:1 ins Netz beförderte (13.).

Wieder schlugen die Gäste in Person von Weissleder zum 2:2 postwendend zurück (14.) und hielten ihre Chance aufrecht in einem „enorm engen Spiel“, wie Manager Jan Koch es beschrieb. „Wir wussten aber auch, dass wir etwas holen würden, wenn wir einen kühlen Kopf bewahren.“

Den bewiesen die Eisbären im zweiten Abschnitt, in dem Kevin Thau die erneute Führung von Pascal Behlau (22.) sofort wieder egalisierte (24.). Dann war der Knoten geplatzt, und Hamm setzte zum Powerplay an. Milan Svarc scheiterte zunächst am Pfosten, aber Weissleder machte es kurze Zeit später besser und traf zum 4:3 (35.).

Der Bann war gebrochen, Kevin Thau (44.), Dustin Demuth (45.), Milan Svarc (49.) und Igor Furda (49.) schraubten den Spielstand weiter hoch. Daran änderten auch die Treffer von Pascal Behlau (45.) und Sören Hauptig (57.) nichts. „Wir haben eine tolle Moral bewiesen gegen einen unangenehmen Gegner und wollen diesen Schwung jetzt mitnehmen“, sagte Koch nach dem 8:5-Sieg.

Autor: Erik Hlacer
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eisbaeren-feiern-dinslaken-starkes-comeback-gewinnen-erstes-spiel-zwischenrunde-13499214.html

Mehr als 500 Fans feiern den NRW-Pokalsieg der Hammer Eisbären

Hamm 21.01.2020 – Die Hammer Eisbären tragen sich als erster Sieger des neu geschaffenen NRW-Pokals im Eishockey ein. Das Finale gegen Ratingen gewinnt die Hoja-Truppe mit 5:2.

Drei Jahre nach dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft durften die Hammer Eisbären am Dienstagabend mit ihren Fans wieder einen Eishockey-Titel feiern. Vor 544 Zuschauern besiegte die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja im erstmals ausgetragenen NRW-Pokalwettbewerb im Finale in Weries die Ratinger Ice-Aliens verdient mit 5:2 (0:0, 4:2, 1:0).

„Das war zwar eine schwere Geburt, aber ein Erfolgserlebnis, das wir nach der letzten Schwächephase mit Blick auf die Pre-Playoffs einfach mal gebraucht haben“, freute sich Hoja über den Triumph. „Personell fahren wir derzeit auf der letzte Rille. Diesmal mussten wir drei Leute einsetzen, die in den vergangenen sechs Wochen kaum trainiert haben.“

Comeback mit großem Trainingsrückstand

Die Personalsituation hatte sich gegenüber dem Wochenende lediglich auf dem Papier verbessert. Hoja musste weiterhin auf Kevin Orendorz, Oliver Kraft und Schlussmann Sebastian May verzichten, doch kehrten die zuletzt pausierenden Dustin Demuth, Ibrahim Weißleder und Milan Svarc ins Team zurück, die allerdings einen großen Trainingsrückstand aufwiesen und deshalb nicht fit waren.

Vor allem Svarc war gleich von Beginn ein belebendes Element, setzte schon nach 18 Sekunden zum Sololauf an, scheiterte aber im Abschluss an Ratingens Schlussmann Christof Oster. Die Eisbären wirkten auch in der Defensive stabiler als zuletzt, doch trotz optischer Überlegenheit gab es kaum zwingende Möglichkeiten. Nicht einmal bei Überzahl. Auch dabei entwickelten die Eisbären wenig Druck auf das Tor der Aliens. Lediglich Michal Spacek scheiterte einmal mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Sekunden vor dem Drittelende war es noch einmal Svarc, der allein auf das Ratinger Tor zulief, aber den Puck am Pfosten vorbei zog.

Mehr Schussglück im zweiten Drittel

Mehr Schussglück besaßen die Gastgeber im zweiten Abschnitt. Zunächst war es Spacek, der in einen schönen Pass von Svarc lief und eiskalt zum 1:0 (25.) vollstreckte. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 44 Sekunden erhöhten Tomas Lichnovsky (30.) und Dustin Demuth (31.) für die Eisbären auf 3:0. Ratingen nahm eine Auszeit. Alles schien nach Plan zu laufen.

Doch mit eigenen Nachlässigkeiten brachten die Hammer die Aliens zurück ins Spiel. Zunächst traf Thomas Dreischer direkt nach dem Timeout zum 3:1. Als Dreischer dann nur wenig später (37.) den Anschlusstreffer erzielte, wurden die Eisbären nervös. Doch zehn Sekunden vor dem Drittelende nutzte Igor Furda eine 5:4-Überzahl nach kluger Vorarbeit von Svarc zum 4:2 aus.

Svarc krönt seine starke Leistung

 Im Schlussabschnitt verwalteten die Hammer dann ihren Zwei-Tore-Vorsprung clever, ließen nichts mehr anbrennen. Ratingen steckte zwar nie auf, konnte die Eisbären allerdings nicht mehr in Gefahr bringen. Zwei Minuten vor dem Ende war es dann Svarc, der seine starke Leistung bei seinem Comeback nach der Schulterverletzung mit dem Treffer zum 5:2-Endstand krönte.

„Jetzt können wir erst einmal feiern und den Pokalsieg genießen“, meinte Hoja nach den 60 Minuten vor der offiziellen Siegerehrung durch den NRW-Landesverband. Allerdings muss sich die Mannschaft mit Blick auf die am kommenden Wochenende beginnenden Pre-Playoffs der Regionalliga erheblich steigern. Am Freitag (20 Uhr) steht zunächst die Aufgabe bei den Dinslakener Kobras an, am Sonntag erscheinen die „Giftschlangen“ um 18.30 Uhr schon zum Rückspiel in Werries.

Autor: Kasten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-gewinnen-pokalfinale-gegen-ratingen-13458250.html

Dezimierten Eisbären geht am Ende die Luft aus

Hamm 19.01.2020 – Ausgerechnet vor dem NRW-Pokalfinale am Dienstagabend in Hamm gegen Ratingen gehen die Hammer Eisbären auf dem Zahnfleisch. Beim 1:7 gegen Herford ging den Hammern im Schlussdrittel die Luft aus.

Hamm – Schwarzes Wochenende für die Hammer Eisbären. Zum Abschluss der Vorrunde der Eishockey-Regionalliga West kassierte die Mannschaft von Ralf Hoja zwei bittere Heimniederlagen. Dem 2:4 von Freitag gegen die Dinslakener Kobras folgte am Sonntagabend  vor 459 Zuschauern in Werries eine 1:7 (1:2, 0:1, 0:4)-Klatsche gegen den Herforder EV.

Kein Vorwurf an die Mannschaft

Weil die Gastgeber mit dem letzten Aufgebot antraten und während der Partie auch noch Kevin Orendorz vom Eis musste, gab es vom Trainer nach dem Ende der Partie keinen Vorwurf. „Es ist des Guten einfach zu viel. Was uns derzeit an Personal fehlt, kann man nicht mehr kompensieren“, erklärte der Coach. „Die Mannschaft hat, so lange es ging, gekämpft. Mehr war einfach nicht möglich.“

Eine lange Ausfallliste

Durch die Ausfälle von Sebastian May, Dustin Demuth, Ibrahim Weißleder, Milan Svarc, Tim Pietzko und Oliver Kraft war Hoja einmal mehr dazu gezwungen, zu improvisieren. So beorderte er die etatmäßigen Verteidiger Thomas Ehlert und Jonas Hoppe in die dritte Angriffsformationen, um wenigstens mit drei Sturmreihen durchspielen zu können.

Die Gäste aus Herford erwischten den besseren Start, gingen nach nur zwei Minuten in Führung. Einen Scheibenverlust von Tomas Lichnovsky nutzte Jan-Niklas Linnenbrügger eiskalt zum 0:1 aus. Nur wenig später erhöhte Luca Häufler auf 0:2 (6.). Die Eisbären waren anschließend zwar bemüht, aber glücklos. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. So dauerte es bis zu 16. Minute, ehe Kevin Thau aus spitzem Winkel auf 1:2 verkürzte.

Auch Orendorz geht vom Eis

Deutlich mehr Zug zum Tor zeigten die Eisbären im zweiten Abschnitt, doch trotz zahlreicher guter Möglichkeiten kamen die Hammer nicht zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Michal Spacek freistehend an Herfords Goalie Kiren Vogel, dann fand auch Oliver Kraft im Schlussmann der Ostwestfalen seinen Meister. Und auch Igor Fura gelang es nicht, aus aussichtsreicher Position den Puck im leeren Gästetor unterzubrigen. Die kalte Dusche folgte dann genau zwölf Sekunden vor der Drittelsirene, als Ulib Berezovskij bei Herforder Überzahl mit einem Schlagschuss das 1:3 erzielte. Zu diesem Zeitpunkt war Orendorz, der leicht grippegeschwächt in die Partie gegangen war, schon nicht mehr auf dem Eis, weil er einfach keine Luft mehr bekam.

Kräfte sammeln für das Pokalfinale

Im Schlussdrittel hatten die arg dezimierten Eisbären den Herfordern nichts mehr entgegenzusetzen. Maximilian Droick (46.), zweimal Nils Bohle (41. und 60.) sowie Fabian Staudt (60.) sorgten am Ende noch aus Hammer Sicht für ein kleines Debakel, wobei die letzten beiden Tore sogar bei Hammer Überzahl fielen. Jetzt geht es für die Eisbären darum, schnell zu regenerieren, denn schon am Dienstag (20 Uhr) steht in Werries das NRW-Pokalfinale gegen die Ratinger Ice Alien an.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eisbaeren-unterliegen-regionalliga-meister-herford-13451966.html

Hammer Eisbären „zu gierig“ gegen gegen Dinslaken Kobras

Hamm 17.01.2020 – Mit einer 2:4 (2:1, 0:2, 0:1)-Heimniederlage vor 471 Zuschauern gegen die Dinslaken Kobras gehen die Hammer Eisbären in das letzte Spiel der Vorrunde in der Eishockey-Regionalliga West am Sonntag (18.30 Uhr) an gleicher Stelle gegen den Herforder EV.

„Wir haben kein Mittel gegen den Dinslakener Torwart gefunden“, lobte eisbären-Coach Ralf Hoja vor allem den Goalie der Gäste, Marvin Frenzel. „Und in einigen Situationen waren wir zu gierig und haben dann die Konter gefangen.“

Gegen die Kobras hatten die Eisbären noch etwas gut zu machen, ging doch das vergangene Heimspiel gegen das Team mit 3:8 verloren. Für die Gäste war es die letzte Partie der Vorrunde, so dass sie im Vorfeld der Begegnung schon als Tabellenfünfter feststanden.

Der Start ging für die Gastgeber dennoch daneben. Zwar bot sich die erste Gelegenheit den Eisbären, als Kevin Orendorz nach Doppelpass mit Michal Spacek an Frenzel scheiterte (3.). Auf der anderen Seite war aber auch Eisbären-Keeper Marius Dräger gegen Dmitrii Kuznetsov auf dem Posten (5.), ehe sein Team wie schon beim vergangenen 3:8, als es gleich vier Gegentreffer trotz Überzahl kassierte, in Rückstand geriet. Wieder war ein Gästespieler (Frenzel) auf die Strafbank, als Kuznetsov zum Konter ansetzte und Martin Benes zum 0:1 bediente (12.).

Eisbären drehen Rückstand zunächst in ein 2:1

Die Eisbären schüttelten sich und schlugen in diesem ansonsten chancenarmen ersten Drittel nur wenig später zurück. Zunächst brachte Spacek die Scheibe vor das Tor, wo Kevin Thau aus der Drehung zum Ausgleich erfolgreich war (14.). Dann machte es Orendorz vier Minuten später ganz allein, als er aus dem eigenen Drittel zum Solo ansetzte und den Angriff mit dem 2:1-Führungstreffer abschloss.

Die Hammer kamen sehr stark aus der Kabine und ins zweite Drittel, hatten gute Gelegenheiten durch Dustin Demuth (24./scheitert an Frenzel), Marvin Cohut (25./schießt daneben) und Thomas Lichnovski (26./scheitert ebenfalls an Frenzel) – dann bestrafte Dinslaken das Auslassen der Möglichkeiten gnadenlos. Bei einem Konter war die Defensive der Hammer ungeordnet, und Krisztof Kelsch nutzte das zum 2:2 (26.). Sieben Minuten später hieß es gar 2:3, als Philipp Heffler nach Doppelpass mit Benes einnetzte. Demuth (35.) und Thau (40.) hatten Chancen, trafen aber nicht.

Im letzten Drittel blieb Hamm ohne Ideen und Durchschlagskraft. Wenigen Möglichkeiten stand der Treffer der Gäste zum 2:4-Endstand (60.) per Empty-Net-Goal durch Kuznetsov gegenüber, als Hamm den Torhüter heraus genommen hatte

 

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eishockey-regionalliga-west-hammer-eisbaeren-gierig-gegen-gegen-dinslaken-kobras-13450150.html

So endet der Interregio-Cup für die Hammer Eisbären

Die Hammer Eisbären haben zum Abschluss des Interregio-Cups ihr viertes Spiel gewonnen und beenden die Runde auf dem vierten Tabellenplatz.

Hamm 12.01.2020 – Gegen die Devils Nijmegen sicherten sie sich vor 486 Zuschauern einen 5:3 (0:2, 2:1, 3:0)-Sieg – zufrieden war Ralf Hoja aber nicht. „Das war Hausmannskost“, grantelte der Coach. „Gefahr haben wir erst ausgestrahlt, nachdem wir Kevin Spacek im zweiten Drittel vorgezogen haben.“

Kevin Trapp kam in der dritten Minute frei vor dem Tor zum Abschluss, doch sein Schuss war zu unplatziert, so dass der starke Goalie Jefrey Vermeulen parierte. Nur zwei Minuten später hatte Kevin Thau die Möglichkeit, aber auch er scheiterte an Vermeulen. Die Gäste besannen sich nun ihrerseits auf die Offensive und trafen in Person von Levi Houkes den Pfosten des Hammer Gehäuses (7.). Eisbären-Keeper Marius Dräger parierte zweimal stark bei Schüssen der Devils. In der 15. Minute war er allerdings machtlos, als Wessel Copier zum 0:1 abstaubte. Kapitän Houkes nutzte nur zwei Minuten danach einen weiteren Abpraller zum 0:2.

Spacek offensiver

Im Mittelabschnitt erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. Nach Zuspiel von Kevin Orendorz erzielte Verteidiger Spacek in der zweiten Partie nach seiner Verletzungspause mit einem Schuss in den Winkel das 1:2 (21.). Und es kam noch besser. Orendorz traf nach Assist von Spacek zum Ausgleich (27.). Doch individuelle Fehler der Gastgeber brachten die Niederländer zurück ins Spiel. Nach dem Scheibenverlust von Aaron Reckers erzielte Ramond van de Schult in der 34. Minute die erneute Führung der Gäste.

Im Schlussabschnitt drehten die Eisbären die Partie. Zunächst glich Spacek aus, dann legte der Torschütze für Orendorz auf, der zum 4:3 einlupfte (48.). Houks traf noch einmal den Pfosten für Nijmegen (51.) – dann passte Spacek im Gegenzug erneut zu Orendorz, der das 5:3 erzielte – in einer Partie, in der Thau nach 50 Minuten angeschlagen vom Eis fuhr. „Nur eine Vorsichtsmaßnahme“, gab Hoja Entwarnung.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/endet-interregio-cup-hammer-eisbaeren-nach-53-sieg-gegen-devils-nijmegen-13435674.html

Hammer Eisbären haben in Neuss keine Probleme

Spaziergang am Freitagabend: Die Hammer Eisbären hatten beim Sieg in Neuss keine Probleme und durften sich über die Rückkehr von Michal Spacek freuen.

Neuss – Mit einem 6:3 (4:1, 2:1, 0:1) beim abgeschlagenen Schlusslicht der Eishockey-Regionalliga haben die Hammer Eisbären zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde einen lockeren Auswärtssieg eingefahren. Gastgeber Neusser EV hatte dem Hammer Angriffswirbel über weite Strecken nur wenig entgegen zu setzen.

„Wir waren mit Ernst bei der Sache und sind das Ganze recht seriös angegangen. Der Erfolg hätte eigentlich höher ausfallen müssen,“ sagte Hamms Manager Jan Koch anschließend. Auch die Tatsache, dass Verteidiger Michal Spacek nach langer Verletzungspause wieder auf dem Eis mitmachen konnte, stimmte Koch vor allem im Hinblick auf die am 24. Januar startenden Pre-Playoffs zuversichtlich.

Polter trifft zur frühen Führung

Schon in der 3. Minute erzielte Marc Polter aus der Drehung das 1:0 für die Eisbären, nachdem zuvor Thomas Ehlert am Neusser Goalie scheiterte. Nur fünf Minuten später erhöhte Kevin Orendorz nach Vorarbeit von Kevin Thau auf 2:0. Die beiden Stürmer sorgten auch gemeinsam für das 3:0 der Gäste. Dieses Mal traf Thau ins Netz des Neusser Tores (13.). Marvin Cohut erzielte in Überzahl nach Vorarbeit von Tim Pietzko das 4:0 (16.), bevor Neuss in der letzten Minute den ersten Treffer markierte.

Im Mittelabschnitt erhöhten Dustin Demuth (22.) und Ehlert (23.) schnell auf 6:1 und machten klar, in welche Richtung das Spiel auch weiterhin laufen sollte. Erneut in der Schlussminute mussten die Gäste einen weiteren Gegentreffer hinnehmen, so dass es mit einer 6:2-Führung in das Schlussdrittel ging. „Bei etwas mehr Konzentration hätten wir das ein oder andere Tor in diesem Durchgang durchaus mehr erzielen können“, so Koch.

Am Sonntag gegen Nijmwegen

Im letzten Durchgang sparten die Gäste Kräfte, so dass Neuss zum 3:6-Endstand verkürzen konnte.

Am Sonntag um 18.30 Uhr empfangen die Eisbären zum letzten Spiel des Interregio-Cups die Devils aus Nijmwegen.

Autor: Dirk Dörmann
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-haben-neuss-keine-probleme-13433431.html

Die Hammer Eisbären melden sich eindrucksvoll zurück

Nach der bitteren 3:8-Pleite gegen Dinslaken haben die Hammer Eisbären gezeigt, dass mit ihnen in der Eishockey-Regionalliga doch noch zu rechnen sein dürfte.

Hamm 05.01.2020 – Dieses Spiel war ein Vorgeschmack auf die Playoffs. Die Hammer Eisbären haben sich nach dem 3:8-Debakel gegen Dinslaken am Sonntagabend eindrucksvoll in der Eishockey-Regionalliga zurückgemeldet. Der Tabellendritte bezwang den Zweiten aus Herford vor 667 Zuschauern in einer umkämpften Begegnung trotz 0:2-Rückstands mit 5:4 (0:2, 3:1, 2:1).

Eisbären-Coach Ralf Hoja standen inklusive der beiden Torhüter nur 15 Spieler zur Verfügung. Oliver Kraft musste mit einer Gehirnerschütterung passen, Thomas Lichnovsky aus beruflichen Gründen. Hamm startete ordentlich, nahm die Duelle an, strahlte nach dem 0:1 (8.) in Unterzahl durch Killian Hutt aber spürbare Verunsicherung aus. Max Droick legte schnell nach für die Ostwestfalen, wieder waren die Eisbären ein Spieler weniger auf dem Feld (12.). Martin Köchling (14.) und Kevin Orendorz (20.) verpassten den möglichen Anschluss.

Immer wieder in Unterzahl

Der fiel im zweiten Abschnitt. Köchling vergab zunächst freistehend (26.), dann bediente Orendorz Kevin Thau, der traf unter die Latte (27.). Auf Zuspiel von Marvin Cohut besorgte Igor Furda den mittlerweile verdienten Ausgleich (32.) gegen überraschend passive Gäste. Das 2:2 war aber der Weckruf für den Titelkandidaten. Die Begegnung war nun offen, Hamm ging in Führung: Köchling bediente Kevin Trapp, der stellte im zweiten Anlauf auf 3:2 (36.). Herford antwortete mit dem schnellen Ausgleich durch Guillaume Naud (38.), erneut agierten die Eisbären in Unterzahl.

Die Verunsicherung hatte der Gastgeber aber längst abgelegt. So trat das Hoja-Team jetzt mit breiter Brust auf. Trapp erhielt einen Pass von Dustin Demuth, verzögerte und traf (44.). Thomas Ehlert ließ das 5:3 folgen, Tim Pietzko hatte hinter ihn hinter dem Tor stehend freigespielt (46.) – und Marius Dräger Sekunden zuvor stark gegen Naud pariert. Die Entscheidung? Nein. Denn Naud brachte Herford – natürlich in Überzahl – zurück ins Spiel (49.). Die Zeitstrafe gegen Jonas Hoppe (54.) roch nach dem bevorstehenden Ausgleich. Diesmal wendeten die Eisbären das Blatt aber. Orendorz traf in Unterzahl – 6:4 (55.). So überstand Hamm die letzten Sekunden gar in 3:6-Unterzahl.

„Das war das Kontrastprogramm zum Dinslaken-Spiel“, sagte Hoja nach der Partie. „Die wenigen Spieler haben alles rausgehauen, mit Herz und Engagement. Das war das Statement der Mannschaft, das jetzt mal nötig war.“

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-melden-sich-eindrucksvoll-zurueck-13420376.html