Playoff-Trikots 2018/19

Playoff-Trikots 2018/2019

Aktuelle Gebote

Ab sofort habt ihr die Möglichkeit euch eins der heiß begehrten Playoff Trikots zu ergattern!

Schickt uns dazu eine Mail mit eurem (Höchstgebot, vollständigen Namen, welcher Spieler, Heim oder Auswärtstrikot) an ed.te1555591586neerf1555591586@rotk1555591586ces1555591586
(Bitte auf die korrekte Schreibweise achten)

Das ganze läuft bis zum 06.04.2019 (12.00 Uhr)

Startgebot 70€

Wenn auf 1 Trikot mehrfach das selbe Höchstgebot abgegeben wurde, entscheiden wir per Losverfahren!
Der Gewinner wird von uns per Mail informiert und bekommt das Trikot zur Saisonabschlussfeier ausgehändigt!

        

Saisonabschlussfeier am 06.04.2019

🚨Saisonabschlussfeier 2018/2019🚨

Wir freuen uns Euch am 06.04.2019 ab 19 Uhr im Brauhaus Henin zur Saisonabschlussfeier begrüßen zu dürfen.
Lasst uns gemeinsam über die vergangene Saison sprechen und ordentlich Spaß haben!
Es wird eine kleine Speisekarte vorbereitet + 50L Freibier! 😎🍻

Ihr dürft gerne nochmal jedem zeigen was für tolle Fans wir haben, also bringt eure Trikots, Schals und was ihr sonst so habt mit. 😉

Vizemeisterschaft für die Eisbären

Die Hammer Eisbären mussten sich den Herforder EV Ice Dragons in der Playoff-Finalserie nun endgültig beugen. Mit einem 6:0 (2:0, 3:0,1:0)-Sieg auf eigenem Eis fuhren die Ostwesfalen den dritten Sieg und damit die Meisterschaft ein.

Nach der überragenden Hauptrunde mit Platz eins in der Hauptrunde mit vier Zählern vor Herford fanden die Eisbären nun im Titelverteidiger in den Playoff-Finals ihren Meister. In den vier Partien erzielten Ice Dragons drei Siege bei einem Gesamttorverhältnis von 20:11 (7:2, 4:1, 3:8, 6:0). Vor den über 1.000 Zuschauern, darunter zahlreiche aus Hamm mitgereiste Fans, dauerte es in der Eissporthalle „Im kleinen Felde“ fanden die Eisbären zunächst gut ins Match, nutzten ihre Gelegenheiten aber nicht. Jan-Niklas Linnebrügger wurde dann schließlich zum Mann der ersten 20 Minuten. Zunächst brachte er Herford in Führung (14.) und ließ wenige Sekunden vor Drittelende das 2:0 folgen (20.).

Im zweiten Abschnitt legte Herford nach. Killian Hutt (24.), Ulib-Gleb Berezovskij (30.) und Leon Nasebandt (40.) trafen zum 5:0. „Das war die Vorentscheidung“, sagte Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch, der Herford zum „verdienten“ Sieg der Meisterschaft gratulierte. Für die Ostwestfalen machte Aric Schinke (53.) im Schlussdrittel noch das halbe Dutzend voll. Auch in den sozialen Netzwerken zeigten sich die leidenschaftlichen Eisbärenfans als faire Verlierer und gratulierten dem neuen und alten Meister. Nach der ersten Enttäuschung über das verlorene Finale fanden die Fans schnell lobende Worte der Anerkennung. „Danke für die tolle Saison“ oder „Wenn man Vizemeister wird, hat man viel richtig gemacht“, lauteten beispielsweise Kommentare. Insgesamt waren die Begegnungen der Playoff-Serie Werbung für den Eishockeysport. Vor allem die Begegnungen der Halbfinals, die beide über die volle Distanz gingen, und die Finals in vollen Hallen sorgten vor der nun anstehenden Sommerpause für reichlich Vorfreude auf die neue Saison.

Eisbären setzen Lebenszeichen

Mit einem deutlichen Lebenszeichen haben sich die Hammer Eisbären gegen die Herforder Ice Dragons in der Finalrunde zurückgemeldet. Nach zwei Niederlagen und dem drohenden Ende der Runde nach drei Spielen besann sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja auf ihre kämpferischen Qualitäten und gewann mit 8:3 (2:1,3:1,3:1) gegen die Ostwestfalen.

„Wir sind wieder da. Wir haben hart gearbeitet und versucht in jeden Schuss den Schläger oder den Körper dazwischen zu bekommen. Ich bin froh, dass wir nicht mit 0:3 ausgeschieden sind“, sagte Hoja nach dem Spiel. Mit der Unterstützung der treuen Fans, die unter anderem ein Banner mit der Aufschrift „Egal was passiert. Geile Saison“ präsentierten, haben die Eisbären wieder „ein kleines Ende“ erwischt, um im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga West mitzureden.

Der kampfbetonten Partie war in der rappelvollen Helinet-Eissportarena von Beginn an anzumerken, das viel auf dem Spiel stand. Beide Teams agierten körperbetont und nahmen damit auch Strafzeiten in Kauf. Nach einer Hinausstellung gegen Robin Loecke hatte Hamms Goalie Sebastian May zunächst Glück, als ein Angriff der Gäste nicht den Weg ins Tor fand (11.). Doch eine Minute später zappelte die Scheibe im Hammer Tor. Kevin Thau stoppte Kevin Linnenbrügger regelwidrig kurz vor dem Einschuss. Den anschließenden Penalty versenkte Killian Hutt schließlich souverän (12.). Die Eisbären ließen sich aber von dem Rückstand nicht beeindrucken und drehten das Ergebnis noch mit zwei Überzahltreffern von Loecke (14.) und Michal Špaček (17.) vor der ersten Pause.

Špaček legte direkt nach Wiederbeginn einen drauf und traf zum 3:1 (21.). Linnebrügger gelang nochmal der Anschluss (25.), aber Thau erhöhte direkt danach auf 4:2 (26.). Mit einem weiteren Treffer kurz vor der der Drittelsirene sorgte Thau für ein Drei-Tore-Polster vor dem letzten Seitenwechsel (40.).

Kevin Orendorz (43.) und Lukáš Nováček (45.) bescherten eine Vorentscheidung aus Eisbärensicht. Mit dem Treffer zum 7:3 (48.) gelang Routinier Sven Johannhardt noch etwas Ergebniskosmetik an ehemaliger Wirkungsstätte. Michal Špaček krönte seine Leistung noch mit seinem dritten Tor des Abends (58.). Nun geht es Sonntag wieder auf die Reise nach Herford mit der Mission den Ausgleich zu erringen und Freitag dann in Hamm ein echtes Endspiel vor erneut voller Halle zu erleben. Karten für das Match in Herford gibt es am heutigen Samstag im Blueliner im Vorverkauf.

Sieg oder Platz 2

Das Duell um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West spitzt sich zu. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Playoff-Finalbegegnungen heißt es für die Hammer Eisbären in Spiel 3 der Runde gegen den Herforder EV entweder Sieg oder Platz 2. Das dritte Finalspiel am Freitag, 22. März, ab 20 Uhr in Hamm besitzt also entscheidenden Charakter.

„Für uns ist die Ausgangslage gleich geblieben. Wir müssen drei Spiele gewinnen, um den Titel zu holen. Einziger Unterschied: Wir müssen jetzt drei Siege in Folge einfahren“, beschreibt beispielsweise Eisbären-Angreifer Kevin Thau die Situation vor dem zweiten Heimspiel gegen die Herforder Ice Dragons. Genau wie der Rest des Kaders und des Umfelds fiebert Thau dem Spiel entgegen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Partien fordert er mehr Gier auf Tore und aggressiveres Forechecking. Die Helinet-Eissportarena wird wie am vergangenen Freitag wieder sehr gut besucht sein. Das zeigte das Interesse der ersten Vorverkaufstage am Dienstag und Mittwoch in der Blueliner Bar. Die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja steht nun in der Pflicht. Sie muss eine Schippe drauf legen, um zumindest das vierte Spiel am Sonntag in Herford zu erreichen.

Die Herforder haben sich in den ersten beiden Spielen in Topform präsentiert. Vom bestens aufgelegten Goalie bis hin zu den treffsicheren Kontingentspielern zeigten die Ice Dragons sich auf dem Eis sehr stark. Daher war die Nachfrage von Seiten der Ostwestfalen immens. Sie haben das Gästekontingent komplett ausgeschöpft. Ein letzter Vorverkauf findet am Donnerstag von 18 Uhr bis 21 Uhr im Blueliner statt. Karten für den Gästebereich werden aber nicht mehr verkauft. Für Gästefans gibt es auch keine Abendkasse am Freitag.

Kartenvorverkauf Spiel 3

Für das dritte Finalspiel am kommenden Freitag um 20:00 Uhr gegen den Herforder Eishockey Verein findet der Kartenvorverkauf am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Blueliner “Sportsbar & American Diner” statt.

In diesen Zeiten sind sämtliche verfügbaren Karten vorhanden. Aufgrund des zu erwartenden großen Andrangs können wir euch nur empfehlen den Vorverkauf zu nutzen! Außerhalb dieser Zeiten ist es leider nicht möglich Karten zu erwerben.

Wichtiger Hinweis: Das Gästekartenkontingent wurde von unseren Herforder Kollegen bereits beim zweiten Spiel verkauft und es sind keine Gästekarten mehr verfügbar. Somit ist es nicht mehr möglich für Fans des Herforder EV Karten für Spiel 3 zu erwerben. Wir bitten Fans die keine Karten erhalten haben am Freitag nicht nach Hamm zu reisen, es wird definitiv keine Abendkasse mehr für Gästefans geben und Fans ohne Ticket der Einlass untersagt.

Aus diesem Grund behalten wir uns vor Tickets im Vorverkauf nur gegen Vorlage eines Personalausweises zu verkaufen!

Wir hoffen auf euer Verständnis!

#Eisbärengebenniemalsauf
#GemeinsamfürHamm!
#Getbackstronger

Rückschlag in Herford

Einen herben Rückschlag erhielten die Meisterschaftshoffnungen der Hammer Eisbären in Herford. Der Herforder EV siegte nach dem Erfolg am Freitag in Hamm auch in eigener Halle. Das zweite Duell der Playoff-Finalserie der Regionalliga West gewann Herford 4:1 (1:0, 2:0, 1:1).

Im ersten Drittel taten sich beide Team mit dem Toreschießen wie am Freitag wieder schwer. Die von zahlreichen mitgereisten Fans unterstützten Eisbären hatten sich was vorgenommen. Sie hatten bereits nach 35 Sekunden aber Pech, als Kevin Orendorz nur den Pfosten traf. Das Schussglück war „Im Kleinen Felde“ nicht auf Seiten Hamms in den ersten 20 Minuten in Herford. Den einzigen Treffer erzielte ausgerechnet der Ex-Eisbär Tommy Kuntu-Blankson, der im Sommer 2018 den Weg auf der A2 Richtung Ostwestfalen wählte. In der neunten Minute drosch er den Puck unhaltbar für Marius Dräger ins Hammer Tor. Beim 1:0 blieb es bis zur ersten Drittelpause.

Die Ice Dragons legten dann kurz nach Wiederbeginn nach. Benjamin Skinner erhöhte auf 2:0 (23.). Killian Hutt machte mit dem 3:0 (14.) das zweite Drittel für die Eisbären besonders bitter. Mit drei Toren Rückstand ging es in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt wurden die Eisbären direkt mit dem 4:0 geschockt. Herford machte sofort Druck und erhöhte durch Skinner auf 4:0 (41.). Die effektiven Gastgeber machten nun die Schotten dicht. Goalie Kieren Vogel war zwischen den Pfosten erneut ein sicherer Rückhalt für die Ostwestfalen. Hamm handelte sich immer wieder Strafzeiten ein. Orendorz betrieb mit dem 4:1 in Unterzahl aber mit dem Ehrentreffer wenigstens noch Ergebniskosmetik (57.).

Mit der zweiten Niederlage im zweiten Spiel der Playoff-Finalserie steht für die Eisbären nun fest, dass nur noch Siege zählen, wenn es mit der Meisterschaft noch etwas werden soll. Herford dagegen hätte es mit einem weiteren Erfolg geschafft und hat quasi schon eine Hand am Henkelpott. Das möchte man in Hamm am Freitag verhindern, wenn ab 20 Uhr das dritte Duell in der Helinet-Eissportarena ansteht. Dann gilt das alte Motto: „ Eisbären geben niemals auf!“

Fehlstart in die Playoff-Finalrunde

Die Hammer Eisbären verpatzten den Auftakt der Finalserie gegen den Herforder EV deutlich. Mit 2:7 (1:1, 0:3, 1:3) unterlag Hamm im ersten Duell mit dem langjährigen Rivalen aus Ostwestfalen vor über 1500 Zuschauern in der Helinet-Eissportarena. „Ich hätte heute schwarz tragen sollen, das war eine Beerdigung. Wir waren Herford heute in fast jeder Position unterlegen“, ärgerte sich Eisbären-Coach Ralf Hoja nach dem eindeutigen Match.

Dabei hatte es gar nicht so schlecht angefangen für die Eisbären. Im ersten Drittel hatten sie deutlich mehr vom Spiel und prüften Gäste-Goalie Kieren Vogel mehrmals, aber mehr als das 1:0 von Lukáš Nováček (16.) sprang nicht heraus. Herford stand tief in der Deckung und lauerte auf Konter, die immer wieder gefährlich waren. Belohnt wurden die Ostwestfalen kurz vor Drittelende. Drei Sekunden waren noch auf der Uhr, als es ein Bully vor dem Hammer Tor gab. Staudt erhielt die Scheibe und brachte sie mit der Pausensirene per Rückhand zum 1:1 im Hammer Tor unter (20.).

Im zweiten Durchgang zeigte sich Herford dann eiskalt und effektiv. Mit einem Doppelschlag der beiden Kanadier Benjamin Skinner und Killian Hutt (beide 28.) machten die Gäste das 1:3. Matyas Kovács legte in der 36. Minute von halblinks das 1:4 nach. Alle drei Tore im zweiten Drittel fielen, als beide Mannschaften vier Akteure auf dem Eis hatten. Also als jeweils ein Hammer und ein Herforder auf der Strafbank saßen.

Im Duell des Meisters von 2017 gegen den von 2018 keimte direkt zu Beginn des dritten Abschnitts nochmal Hoffnung für die Eisbären auf. Hamm gelang bereits nach 32 Sekunden das 2:4. Kevin Orendorz zog von der blauen Linie ab und von einem Herforder Spieler aus gelangte die Scheibe ins Tor (41.). Doch dieser Treffer sollte der letzte für die Eisbären sein an diesem Abend. Herford schlug mit einem erneuten Doppelschlag unbarmherzig zurück. Hutt (44.) und Kovács (45.) machten mit ihren Einschüssen zum 2:6 den Deckel drauf für Herford. Skinner legte schließlich noch das 2:7 (16.) nach.

Trotz aller Enttäuschung richtete Ralf Hoja den Blick auf das zweite Duell am Sonntag (18.30) in Herford: „Düsseldorf hat in den Playoffs in der DEL auch 2:7 verloren und heute gewonnen. Wir müssen für Sonntag einen Weg finden und anders raus kommen.“ Sein Gegenüber Jeff Job war hoch zufrieden und meinte: „Wir haben sehr gut gespielt und verdient gewonnen.“ In Herford im Spiel zwei der Finalserie in der Eishalle „Im kleinen Felde“ werden die Hammer Eisbären von zwei Fanbussen begleitet. Mit der Unterstützung der treuen Anhänger möchten die Eisbären die Finalserie mit einem Sieg wieder offen gestalten.

Eisbären sichern sich Einzug ins Playoff-Finale

„Finale ohoo, Finale ohoo“, tönte es am späten Dienstagabend mehrfach lautstark durch die Helinet-Eisportarena Die Hammer Eisbären haben den Trend gestoppt und das fünfte und entscheidende Spiel der Playoff-Halbfinalserie vor 803 Zuschauern gegen die EG Diez-Limburg Rockets mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) gewonnen.

Es war beiden Teams die Bedeutung der Begegnung anzumerken. Die Gäste begannen mit den zwei Siegen des Wochenendes im Rücken etwas selbstbewusster und gingen mit einem Knaller von Philipp Maier in Führung (7.). Die Eisbären brauchten bis sie ins Spiel kamen. Drei Minuten vor Drittelende als beide Mannschaften nach Hinausstellungen jeweils zu viert auf dem Eis waren, gelang Dustin Demuth der Ausgleich (17.).

Strafzeiten zogen die Eisbären auch im zweiten Drittel. Doch in Unterzahl zeigten sie sich wie am Sonntag in Diez torgefährlich. Denn sowohl Kevin Thau (24.) und Robin Loecke (26.) schraubten den Spielstand auf 3:1. Doch als Kevin Thaus Strafe für Beinstellen dafür sorgte, dass Hamm im 3:5 dem Gast gegenüberstand, verkürzte Jeff Smith für die Rockets auf 3:2. Mit laufender Dauer in der Helinet-Eissportarena zeigte sich, was auf dem Spiel stand. Beide Mannschaften waren bei dem knappen Ergebnis nun bedacht, Fehler zu vermeiden. Schließlich konnte jede missglückte Aktion das Aus bedeuten.

Es bedurfte einer starken Aktion von Kevin Orendorz die Weichen Richtung Eisbärensieg zu stellen. In der 45. Minute spielte Thau die Scheibe mit der Rückhand in den Slot, wo Orendorz lauerte und die Scheibe in den Winkel knallte. Nach dem 4:2 musste Diez-Limburg aufmachen, erarbeitete sich aber Chancen, scheiterten aber wie Tobias Schwab am Pfosten (47.) oder am starken Sebastian May im Hammer Gehäuse. Die Gäste ließen auch Überzahlsituationen ungenutzt und nahmen in der vorletzten Minute Goalie Steve Themm vom Eis. Es half den Rockets aber nichts, auch wenn Mike Ortwein noch mit einer Strafe vom Eis musste. Kevin Thau sorgte mit einem gefühlvollen Schuss aus Höhe des eigenen Tores auf das leere Gästegehäuse für die Entscheidung.

„Das Spiel war Kampf und Wille pur. Diez-Limburg hat uns mit ein paar Männekes das Leben fast zur Hölle gemacht. Danke an alle Fans und deren Power“, sagt Eisbären-Coach Ralf Hoja nach der erfolgreichen und packenden Halbfinalserie. Gästetrainer Stephan Petry zeigte sich bei aller Enttäuschung über das Ausscheiden als fairer Verlierer: „Wenn man drei Spiele im Halbfinale gewinnt, ist man verdient im Finale. Ich wünsche den Eisbären nun viel Erfolg. Für uns fühlt es sich schließlich besser an, wenn wir gegen den Meister raus geflogen sind.“

Finale nun gegen Herford

Im Finale steht für die Eisbären nun das immer junge Duell mit dem Herforder EV an. Der langjährige Rivale aus Ostwestfalen sicherte sich das Weiterkommen gegen Neuwied mit einem 7:3 ebenfalls im fünften Spiel. Damit stehen sich der Sieger und der Zweite der Hauptrunde gegenüber, der Meister des Vorjahres und der von von 2017: Mehr Klasse in der Regionalliga West geht nicht. Den Auftakt der Finalserie macht das Match am Freitag ab 20 Uhr in Hamm. Karten im Vorverkauf gibt es zu den gewohnten Zeiten in der Blueliner “Sportsbar & American Diner”.

Endspiel um Finaleinzug am Dienstag: Eisbären verlieren in Diez

Es steht wieder alles auf Null im Playoff-Halbfinale zwischen den Hammer Eisbären und den EG Diez-Limburg Rockets. Die hessisch-rheinland-pfälzische Combo schaffte mit einem 6:3 (1:0, 1:3, 4:0) den Matchausgleich, so dass die Entscheidung am Dienstag in Hamm ab 20 Uhrin der Helinet-Eissportarena fällt.

Ähnlich wie am Freitag versuchten es die Rockets wieder mit einem Blitzstart. Durch André Bruch gingen sie auch früh in Führung (2.). Doch dieser Treffer sollte im ersten Abschnitt der einzige bleiben, obwohl Hamm erneut viele Strafzeiten kassierten, aber anders als am Freitag ließ die EG ihre Überzahlsituationen im ersten Drittel ungenutzt. So dass es beim Stand von 1:0 in die Pause ging.

Der zweite Abschnitt ging dann an die Eisbären, obwohl Konstantin Firsanov die Gastgeber kurz nach dem Wiederbeginn mit 2:0 in Führung brachte (21.). Dieser Treffer fiel in Unterzahl für Hamm genau wie die eigenen Tore durch Kevin Thau (26.) und zwei Mal Kevin Orendorz (36. und 40.).

Das dritte Drittel begann erneut mit einem Tor für die Rockets, die wieder Mal in Überzahl waren, als Firsanov zum 3:3-Ausgleich traf (42.). Dieses Mal legte Bruch direkt in der nächsten Minute zum 4:3 nach (43.). Die Eisbären kamen aber nicht mehr zurück ins Match. Da nutzte auch die Herausstellung von Firsanov nichts, der nach einem Kopfcheck mit Fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe bedacht wurde (47.). Vielmehr schraubten Bruch (55.) und James Hill (59.) per Empty-Net-Goal das Ergebnis noch in die Höhe.

„Wir haben ein Spiel, was wir schlecht begonnen haben, auf einmal im Griff gehabt und schenken es einfach weg“, ärgerte sich Eisbären-Coach Ralf Hoja. Sein Gegenüber Stephan Petry war dagegen hoch zufrieden, dass sein Team nach einem 0:2-Rückstand ausgeglichen hat und nun mit einem Sieg in Hamm ebenfalls das Finale erreichen kann: „Die Oper ist erst zu Ende, wenn die dicke Oma gesungen hat. Dieser Satz trifft heute voll zu.“ Das gilt für beide, am Dienstag gilt die Devise „Siegen oder Fliegen“. Die Eisbären hoffen in eigener Halle wieder auf Unterstützung im vierstelligen Bereich. Auch das zweite Halbfinale zwischen Herford und Neuwied geht nach dem Neuwieder 6:4 am Sonntag, Dienstag ins Entscheidungsspiel.

Am heutigen Montag findet von 17 bis 21 Uhr ein Vorverkauf für das letzte Duell gegen die EG Diez-Limburg Rockets statt. VVK-Stelle ist wie immer die Blueliner “Sportsbar & American Diner”.

Eisbären vergeben ersten Matchball

Das Playoff-Halbfinale der Hammer Eisbären und den EG Diez-Limburg Rockets erhält einen Nachschlag. Nach dem erfolgreichen Karnevalswochenende mussten die Eisbären mit zwei Siegen und einem gemeinsamen Ausflug des Rosenmontagszugs im dritten Duell eine 4:5 (1:5,0:0,3:0)-Niederlage hinnehmen.

Die Rockets aus Diez-Limburg legten einen Raketenstart hin. Den Gästen war anzumerken, dass sie sich nicht kampflos ins mögliche Playoff-Aus ergeben wollten. Sie zeigten sich im ersten Drittel bissig, spritzig und hatten schließlich das nötige Schussglück auf ihrer Seite. „Das waren drei Schuss und drei Tore“, meinte Eisbärencoach nach dem schnellen 0:3 durch die Treffer von Jeff Smith (3.), Emanuel Grund (6.) und James Hill (8.). Die Hammer scheiterten nach Abschlüssen von Kevin Orendorz dagegen in der fünften Minute zwei Mal am Pfosten. In der zehnten Minute fiel dann durch Lukáš Nováček doch der erste Eisbärentreffer. Doch das 1:3 war noch nicht das Signal zur Aufholjagd. Julian Grund (13.) in Unterzahl und erneut Smith (14.) in Überzahl schraubten das Ergebnis auf 1:5. Hoja ärgerte sich über den Rückstand und Strafzeiten: „Wir haben nie so hoch zurück gelegen und sind zu Recht so viel runter gestellt worden.“

Im zweiten Abschnitt setzte Hoja dann ein Zeichen und brachte Marius Dräger für Sebastian May als Torwart. May hatte zwar die geringste Schuld an den Gegentreffern, doch der Wechsel stabilisierte die Hammer Defensive. „Wir haben das Drittel gebraucht, um in Gang zu kommen“, sagte Hoja. Doch auch die Rockets, die lange nicht mehr so temporeich agierten wie im ersten Drittel, standen kompakt und besaßen mit Steven Themm eine Bank zwischen den Pfosten. Themm fischte alles weg, was im zweiten Drittel auf ihn zu kam. So blieb es beim 1:5.

Im Schlussabschnitt sollte sich das ändern. Nováček (44.) und Orendorz (48.) verkürzten auf 3:5. Jetzt war wieder richtig Stimmung in der Halle. Die Heimfans unter den 1008 Zuschauern feuerten ihr Team an: „Kämpfen bis zum Ende, werdet zur Legende.“ Doch das 4:5 durch Robin Loecke (58.) sollte der letzte Treffer des Abends sein, so dass die Eisbären am Sonntag wieder nach Diez reisen dürfen, wo am Sonntag ab 19.30 Uhr die vierte Begegnung der Playoff-Runde mit den Rockets ansteht. Eine mögliche fünfte Begegnung zwischen Hamm und Diez-Limburg wäre am Dienstag 20 Uhr in der Helinet-Eissportarena.

Auch im Duell zwischen Herford und Neuwied geht es weiter, weil die Neuwieder Bären in Overtime in Herford siegten. Das ebenfalls packende Duell endete 6:7.

„Es wird ein harter Ritt“

Die Vorzeichen im Playoff-Halbfinale zwischen den Hammer Eisbären und den EG Diez-Limburg Rockets am Freitag 8. März (20 Uhr, Helinet-Eissportarena) sind klar. Nach dem erfolgreichen Vorwochenende mit zwei Siegen reicht den Eisbären nun ein weiterer Sieg zum Finaleinzug.

„Wir hatten in Diez das nötige Schussglück. Das Spiel war unruhig“ war Eisbärentrainer Ralf Hoja hochzufrieden nach dem Sieg in Diez. Nun vor dem dritten Duell warnt er: „Das Ding ist noch lange nicht gegessen. Das wird ein harter Ritt, den dritten Sieg zu holen.“ Hoja setzt darauf, dass seine Mannschaft wieder ins Laufen kommt: „Dann sind wir ganz schwer zu stoppen.“

Damit es auf dem Eis nicht wieder so unruhig zu geht wie am Sonntag in Diez, fordert Hoja von seinem Team mit Spaß aber auch hoher Konzentration ins Spiel zu gehen. Rockets-Coach Stephan Petry sagte auf der Pressekonferenz, dass er und seine Mannschaft in den noch ausstehenden Trainingseinheiten nochmal alles geben werden, um am Sonntag ein zweites Heimspiel zu erreichen.

Aufgrund des um 19.15 Uhr stattfindenden Handballspiels des ASV gegen Rimpar in der benachbarten Sporthalle sollten Eishockeyfans bei der Anreise einplanen, dass viele Parkplätze bereits belegt sein könnten. Es empfiehlt sich das Bilden von Fahrgemeinschaften oder die Anreise per Fahrrad oder Bus.

Eisbären setzen Ausrufezeichen in Diez

Die Hammer Eisbären haben in Diez ein Ausrufezeichen gesetzt. Das zweite Halbfinale im Playoff-Halbfinale gegen die EG Diez-Limburg Rockets gewann die Truppe von Coach Ralf Hoja mit 10:4 (4:2,4:1,2:1). Nach dem knappen 5:4-Erfolg in Overtime am Freitagabend in eigener Halle führen die Hammer nun mit 2:0 in der Runde gegen den Vierten der Hauptrunde.

Loecke und Weissleder erfolgreich bei der EGDL

In Diez waren die Eisbären von Beginn an voll da. Die Gastgeber hatten mit Smith und Schwab zwei ihrer drei Leistungsträger, die im ersten Halbfinalduell in Hamm noch fehlten, wieder mit von der Partie. Zunächst war es ein offener Schlagabtausch. Nach der Hammer Führung durch Michal Špaček (4.) glich Philipp Maier (8.) aus. Dustin Demuths Tor setzte die Eisbären erneut in Front (11.). James Hill gelang kurz darauf der erneute Ausgleich (13.). Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause brachten Kevin Thau (19.) und Špaček (20.) Hamm erstmals mit zwei Toren in Führung.

Im zweiten Abschnitt gab es zunächst Strafzeiten für beide Teams. Demuth (29.) und Kevin Orendorz (31.) stellten dann die Weichen Richtung Sieg für Hamm. Mit zwei Treffern von Lukáš Nováček in der 35. und 36. Minute schraubten die Eisbären das Ergebnis auf 8:1 aus ihrer Sicht. Schwab betrieb mit dem 8:2 (40.) noch Ergebniskosmetik kurz vor der zweiten Drittelpause.

Der Hammer Torhunger war noch nicht gestoppt. Ibrahim Weissleder markierte auf Zuspiel von Demuth den neunten Eisbären-Treffer (42.). In der 51. Minute war dann Hill wieder für die Rockets erfolgreich, die mit der Herausnahme des Keepers nochmal versuchten heranzukommen. Nováček nutzte den verwaisten Kasten schließlich zum zehnten Tor für die Eisbären, die nun am kommenden Freitag ab 20 Uhr in der Helinet-Eissportarena mit dem dritten Sieg in der Serie gegen Diez-Limburg den Finaleinzug perfekt machen können.

Eisbären starten im Playoff-Halbfinale mit Heimsieg

Das erste Halbfinale zwischen den Hammer Eisbären und den EG Diez-Limburg Rockets war an Spannung kaum zu überbieten. Am Ende setzten sich die Eisbären dank eines Penalty-Treffers von Kevin Orendorz zum Sudden Death in der Overtime mit 5:4 (1:0, 1:1, 2:3, 1:0) durch. 1:01 Minute zeigte die Uhr der LED-Tafel da noch an.

Von Beginn lieferten beide Mannschaften vor 807 Zuschauern eine temporeiche Partie. Die Eisbären traten mit fast vollem Kader an, lediglich der Langzeitverletzte Tim Pietzko fehlte. Die Gäste mussten dagegen mit Torwart Steve Themm, Tobias Schwab und Jeff Smith auf drei Leistungsträger verzichten. Smith sah am Freitagabend Vaterfreuden entgegen. „Ich hoffe, dass er Vater geworden ist und am Sonntag wieder dabei ist“, meinte EGDL-Coach Stephan Petry nach dem Spiel in Hamm. Das Fehlen der drei war den Rockets aber nicht anzumerken. Sie hielten von Beginn an dagegen. Beide Teams standen auch hinten gut, so dass es lange torlos blieb. Kevin Thau sorgte erst kurz vor der ersten Pause für das 1:0 (19.).

Auch der zweite Abschnitt blieb lange ohne Tore. Die Eisbären überstanden standen zwei Unterzahlsituationen und erhöhten in der 38. Minute durch Orendorz auf 2:0. Kurz darauf musste Robin Loecke wegen Hakens zwei Minuten vom Eis. Dieses Mal ging die Unterzahlphase für die Eisbären nicht unbeschadet über die Bühne. Limburg nutzte das Powerplay zum Anschlusstreffer. Emanuel Grund schoss von der blauen Linie das erste Tor für Limburg-Diez (39.).

Das dritte Drittel wurde dann ein offener Schlagabtausch. Eisbären-Torwart Sebastian May bekam es mit richtig Arbeit zu tun. Mit einem überragenden Save verhinderte er den Ausgleich in der 44. Minute. Eine Minute darauf erhöhte Thau auf 3:1 (45.). Die Gäste gaben sich aber nicht geschlagen. André Bruch (47.) und James Hill (49.) sorgten für den Ausgleich. Die Eisbären fingen sich aber wieder und verhinderten zunächst weitere Gegentreffer. Aber vorne lief es nicht mehr ganz so rund. Selbst eine 5:3-Überzahl wurde nicht genutzt. Als dann doch eine tschechische Kombination von Michal Špaček und Lukáš Nováček zum 4:3 führte (58.), war die Freude groß. Doch es war noch nicht der Siegtreffer für Hamm. Hill glich per Penalty nochmals aus (59.). In der anstehenden Verlängerung war es dann schließlich wieder ein Penalty, der die Entscheidung für Hamm bedeutete. Der Treffer von Orendorz bescherte den ersten Heimsieg über die Rockets in dieser Saison.

„Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Normal geht es nach hinten los, wenn man eine Führung nicht hält. Die beiden Gegentreffer durch die Mitte zum 3:3 ärgern mich“, meinte Eisbärencoach Ralf Hoja. Petry war stolz auf seine Mannschaft: „Jeder hat alles gegeben.“ Beide Trainer freuen sich nun auf das zweite Duell am Sonntag (3. März) am Diezer Heckenweg (19.30 Uhr). Die Eisbären werden dabei von einem Fanbus begleitet. An die beiden Begegnungen bei den Rockets in der Hauptrunde sind die Erinnerungen im Hammer Lager gut. Nun hofft die Eisbärenfamilie, dass auf diese Siege ein dritter folgt.

Eisbären heiß auf das Halbfinale gegen Diez-Limburg

In den Halbfinals der Eishockey-Regionalliga stehen mit den Hammer Eisbären, Herford, Neuwied und Diez-Limburg die erwarteten vier Teams, die nach der Hauptrunde oben standen. Dass es aber ein hartes Stück Arbeit sein kann, zeigte sich beim Duell Neuwied gegen Dinslaken. Die Neusser setzten sich am Dienstag erst im fünften Duell durch.

Kevin Trapp will auch in den Playoffs erfolgreich auftrumpfen.

Souveräner waren die Rockets der EG Diez-Limburg. Der Hauptrundenvierte schaffte das Weiterkommen im Viertelfinale ebenso mit drei Siegen wie die Hammer Eisbären. „Diez-Limburg ist top besetzt“, weiß Eisbären-Coach Ralf Hoja, der mit seinem Team am Freitag (1. März) die Rockets in der Helinet-Eissportarena ab 20 Uhrerwartet.

Gerade die beiden Hauptrundenduelle auf eigenem Eis sind in Hamm nicht in bester Erinnerung. Beide Mal gab es Niederlagen. Allerdings wurde auswärts gewonnen. EGDL-Trainer Stephan Petry meint daher auch auf Vereinshomepage: „Es scheint, dass Hamm uns ganz gut liegt.“ Die Aufgabe des Favoriten gibt Petry allerdings gerne an Hamm weiter. Hoja weiß um die Stärke aller Teams im Halbfinale und sagt: „Da kommt keiner auf Renntierknochen daher.“

Es dürfte also ein packender Fight werden. Die Mannschaft ist heiß auf das Duell gegen die Rockets und freut sich daher über zahlreiche Unterstützung. „Macht die Halle voll. Gegen Limburg brauchen wir jeden Fan“, fordert Werner Nimmert, Vorsitzender der Hammer Eis eG.