Nächste Niederlage: Hammer Eisbären unterliegen dem Hauptrunden-Sieger

Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur indiskutablen 5:6-Pleite am Freitagabend bei den Ratinger Ice Aliens sind die Hammer Eisbären mit null Punkten aus dem Wochenende gegangen.

Hamm 02.02.2020 – Gegen den souveränen Hauptrunden-Sieger EG Diez-Limburg unterlagen die Schützlinge von Trainer Ralf Hoja in den Pre-Playoffs zu Hause vor 576 Zuschauern mit 4:8 (3:2, 1:4, 0:2).

„Wir sind in der bitteren Realität angekommen. Wir waren zwar 30 Minuten die bessere Mannschaft mit den klareren Torchancen, aber wir haben unser System nicht bis zum Ende durchgespielt und zu viele individuelle Fehler gemacht“, ärgerte sich Hoja nach der Partie.

Es war von Beginn an ein munteres Spiel mit viel Tempo und hoher Aggressivität auf beiden Seiten. Kevin Orendorz brachte die Eisbären bereits in der 3. Minute in Führung. Aaron Reckers Schuss von der blauen Linie fälschte er unhaltbar ins gegnerische Tor ab.

Orendorz behält kühlen Kopf

Doch Limburg glich in Überzahl durch Konstantin Firsanov schnell aus (6.). Doch die Eisbären erholten sich schnell. Nachdem der Hammer Goalie Sebastian May einen Penalty der Gäste entschärfte (8.), behielt Orendorz noch in der gleichen Minute kühlen Kopf und schob die Scheibe nach Pass von Milan Svarc zum 2:1 ins Tor der Limburger. Aber die Gäste glichen durch Ross Reed wiederum aus (12.). Igor Furda markierte nach Pass von Oliver Kraft den dritten Hammer Treffer (16.).

Im zweiten Durchgang wendete sich allerdings das Blatt. Nachdem Kraft in der 22. Minute die Chance zum 4:2 liegen ließ, glichen die Gäste in der 27. Minute durch Julian Grund erneut aus. Die Eisbären antworteten prompt mit dem 4:3-Führungstreffer durch Svarc nur drei Minuten später. Diez-Limburg ließ sich von dem Rückstand aber wiederum nicht irritieren und schlug seinerseits zurück. Reed (34.), Pierre Wex (34.) und Firsanov sorgten für das 4:6 aus Hammer Sicht nach dem zweiten Drittel.

„Limburg hat die Qualität und unsere Fehler brutal ausgenutzt“, stellte Hoja fest. Im Schlussabschnitt erhöhten die Gäste durch zwei weitere Powerplay-Treffer von Kyle Piwowarczyk (47.) und André Bruch (51.). „Sie haben halt ein überragendes Überzahlspiel“, erkannte Hoja zu Recht.

 

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/naechste-niederlage-hammer-eisbaeren-unterliegen-hauptrunden-sieger-13517965.html

Hammer Eisbären müssen die erste Niederlage hinnehmen

Das hatten sich die Hammer Eisbären ganz anders vorgestellt. Der Eishockey-Regionalligist kassierte am Freitagabend die erste Niederlage der Pre-Playoffs.

Ratingen  31.01.2020 – Das hatten sich die Hammer Eisbären ganz anders vorgestellt. Mit 5:6 (3:0, 1:3, 1:3) unterlagen die Schützlinge von Trainer Ralf Hoja bei den Ratinger Ice Aliens und kassierten damit die erste Niederlage nach zwei Siegen in den Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga.

„Das hatte sich schon das ganze Spiel über abgezeichnet. Mit so einer Leistung hatten wir es auch nicht verdient, hier etwas mitzunehmen. Jetzt sollte jedem klar sein, dass er immer 110 Prozent geben muss, um eine Chance auf das Halbfinale zu haben“, schimpfte Manager Jan Koch nach dem Spiel.

Die Hammer konnten wieder auf Goalie Sebastian May, der allerdings nach seiner Verletzung auf der Bank Platz nahm, und Angreifer Oliver Kraft zurückgreifen. Dagegen musste Kevin Orendorz gesperrt zusehen und Kevin Trapp verletzt passen.

Und die Hammer legten sofort gut los. Bereits nach 26 Sekunden passte Milan Svarc zu Kevin Thau, der den Ratinger Torwart umkurvte und locker zum 1:0 einschob. Die Gäste nutzten weiterhin ihre Chancen und erhöhten in der 7. Minute durch Marc Polter auf 2:0, nachdem Marvin Cohut in der gegnerischen Zone die Scheibe eroberte, auf Thomas Ehlert passte und dieser den Torschützen bediente.

Kurz vor Drittelende traf Thau mit seinem zweiten Treffer zum 3:0, nachdem er einen Schuss von Michal Spacek ablenken konnte. „Das Ergebnis war etwas glücklich für uns, da Ratingen mehr vom Spiel hatte. Torwart Marius Dräger hielt uns aber mit starken Paraden im Spiel“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch anschließend.

Ratingen nutzt das Powerplay

Doch dann wurde es spannend. Im zweiten Durchgang kam Ratingen nach einem Wechselfehler der Gäste in Überzahl zum ersten Treffer (28.). Hamms Igor Furda stellte zwar nur drei Minuten später den alten Drei-Tore-Abstand wieder her (31.). Doch durch zwei weitere erfolgreiche Powerplay-Spiele verkürzten die Gastgeber auf 3:4 (33./37.). „Wir saßen zu dem Zeitpunkt einfach zu viel auf der Strafbank“, monierte Koch die Undiszipliniertheiten der Mannschaft.

Im letzten Abschnitt ging es Schlag auf Schlag. Svarc glich in der 51. Minute zwar zum 5:5 aus, aber der überragende Dennis Fischbuch erzielte in der vorletzten Minute den Siegtreffer für die Heimmannschaft.

Autor: Dirk Dörmann
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-muessen-erste-niederlage-hinnehmen-13515817.html

Zweiter Sieg über Dinslaken: Hammer Eisbären starten perfekt

Zuvor hatten sich die Dinslakener Kobras in der Eishockey-Regionalliga West beinahe zu so etwas wie einem Angstgegner der Eisbären entwickelt. Davon war nun nichts mehr zu sehen. 

Hamm 26.01.2020– Die Hammer Eisbären sind perfekt in die Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga West gestartet. Dem 8:5-Erfolg bei den Dinslakener Kobras am Freitag ließen sie am Sonntagabend vor 569 Zuschauern in Werries einen hart umkämpften 4:3 (2:1, 2:2, 0:0)-Heimsieg über die „Giftschlangen“ folgen.

Angesichts der angespannten Personalsituation war es wichtig, dass wir Dinslaken in der Tabelle schon einmal distanziert haben“, war Trainer Ralf Hoja nach spannenden 60 Minuten sichtlich erleichtert. „Dinslaken ist ein sehr unangenehmer Gegner. Gut, dass wir die jetzt weg haben“, beteuerte der Coach.

Verzichten musste Hoja auf den angeschlagenen Kevin Trapp sowie auf die erkrankten Oliver Kraft, Dustin Demuth und Schlussmann Sebastian May. Kapitän Tim Pietzko, der am Freitag in Dinslaken nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, stand wieder voll zur Verfügung.

Doch Dinslaken schlug schnell zurück. Einen Schlagschuss von Moritz Hofschem fälschte Sören Haupting unhaltbar für Hamms Torhüter Marius Dräger ab (5.). Die Gastgeber besaßen in der Folge bei Überzahl weitere gute Möglichkeiten durch Thau und Orendorz, hatten aber auch Glück, als der Ex-Hammer Martin Benes auf der Gegenseite den Puck nicht im leeren Tor der Eisbären untebringen konnte. Die erneute Führung zum 2:1 (13.) fiel in Überzahl. Milan Svarc gab nach einem Schuss von Orendorz dem Puck die entscheidende Richtungsänderung.

Orendorz muss vorzeitig duschen

Ausgeglichen verlief das Mitteldrittel, in dem sich die Intensität und die Zweikampfhärte erhöhten. Beide Teams schenkten sich nichts. Den Ausgleich der Kobras durch Pascal Behlau (26.) beantworteten die Eisbären postwendend mit dem 3:2 (28.) durch Svarc – wieder ein Überzahltor. Schiedsrichter Marvin Schrörs hatte in dieser Phase Mühe, die Übersicht zu behalten, weil sich die Strafen häuften. Bitter für die Eisbären, dass sie nach 36 Minuten Orendorz durch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe verloren.

Nach einem Bandencheck legte er sich mehrmals mit Dinslakener Spielern und den Unparteiischen an, die nach zweimal zwei Minuten zunächst eine zehnminütige Disziplinarstrafe verhängten, den sich immer noch nicht beruhigenden Ex-Profi dann vorzeitig unter die Dusche schickten. „Wenn man wegen Beleidigung des Schiedsrichters eine Spieldauerstrafe kassiert, dann ist das sehr unprofessionell“, ärgerte sich der Eisbären-Trainer. Dadurch wird Orendorz am Freitag bei den Ratinger Ice Aliens zuschauen müssen. In Unterzahl gelang den Hammern das 4:2 (37.) durch Thau. Dinslaken nutzte danach die Überzahl allerdings zum erneuten Anschluss durch Behlau (39.) aus.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-starten-perfekt-in-playoffs-regionalliga-west-13501320.html

Comeback nach drei Rückständen – Eisbären gewinnen in Dinslaken

Zum Auftakt der Zwischenrunde in der Eishockey-Regionalliga West bezwangen die Hammer Eisbären gestern Abend die Dinslakener Kobras.

Dinslaken 24.01.2020 – Nach zuletzt zwei Siegen im direkten Duell hatte der Tabellensechste der Hauptrunde diesmal das Nachsehen, die Hammer Mannschaft von Ralf Hoja siegte mit 8:5 (2:2, 2:1, 4:1).

Es ging gleich furios los auf dem Eis. Mit dem ersten Angriff der Begegnung erzielten die Kobras das 1:0, als Martin Benes den Abpraller von Eisbären-Keeper Marius Dräger mühelos abstaubte (1.). Noch in der selben Minute hatte Hamm eine Antwort parat: Die starke Vorarbeit von Thomas Lichnovsky nutzte Ibrahim Weissleder zum 1:1-Ausgleich.

Danach stabilisierten sich die Defensivreihen beider Teams, sodass der Torreigen doch nicht die Ausmaße eines Handballspiels annahm. Trotz sechs Zeitstrafen im Laufe des ersten Durchgangs kontrollierten die Eisbären die Begegnung und hatten unter dem Strich mehr vom Spiel. Das nächste Tor fiel dann aber auf der anderen Seite, als Pascal Behlau die Scheibe durch die Beine von Dräger zum 2:1 ins Netz beförderte (13.).

Wieder schlugen die Gäste in Person von Weissleder zum 2:2 postwendend zurück (14.) und hielten ihre Chance aufrecht in einem „enorm engen Spiel“, wie Manager Jan Koch es beschrieb. „Wir wussten aber auch, dass wir etwas holen würden, wenn wir einen kühlen Kopf bewahren.“

Den bewiesen die Eisbären im zweiten Abschnitt, in dem Kevin Thau die erneute Führung von Pascal Behlau (22.) sofort wieder egalisierte (24.). Dann war der Knoten geplatzt, und Hamm setzte zum Powerplay an. Milan Svarc scheiterte zunächst am Pfosten, aber Weissleder machte es kurze Zeit später besser und traf zum 4:3 (35.).

Der Bann war gebrochen, Kevin Thau (44.), Dustin Demuth (45.), Milan Svarc (49.) und Igor Furda (49.) schraubten den Spielstand weiter hoch. Daran änderten auch die Treffer von Pascal Behlau (45.) und Sören Hauptig (57.) nichts. „Wir haben eine tolle Moral bewiesen gegen einen unangenehmen Gegner und wollen diesen Schwung jetzt mitnehmen“, sagte Koch nach dem 8:5-Sieg.

Autor: Erik Hlacer
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eisbaeren-feiern-dinslaken-starkes-comeback-gewinnen-erstes-spiel-zwischenrunde-13499214.html

Mehr als 500 Fans feiern den NRW-Pokalsieg der Hammer Eisbären

Hamm 21.01.2020 – Die Hammer Eisbären tragen sich als erster Sieger des neu geschaffenen NRW-Pokals im Eishockey ein. Das Finale gegen Ratingen gewinnt die Hoja-Truppe mit 5:2.

Drei Jahre nach dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft durften die Hammer Eisbären am Dienstagabend mit ihren Fans wieder einen Eishockey-Titel feiern. Vor 544 Zuschauern besiegte die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja im erstmals ausgetragenen NRW-Pokalwettbewerb im Finale in Weries die Ratinger Ice-Aliens verdient mit 5:2 (0:0, 4:2, 1:0).

„Das war zwar eine schwere Geburt, aber ein Erfolgserlebnis, das wir nach der letzten Schwächephase mit Blick auf die Pre-Playoffs einfach mal gebraucht haben“, freute sich Hoja über den Triumph. „Personell fahren wir derzeit auf der letzte Rille. Diesmal mussten wir drei Leute einsetzen, die in den vergangenen sechs Wochen kaum trainiert haben.“

Comeback mit großem Trainingsrückstand

Die Personalsituation hatte sich gegenüber dem Wochenende lediglich auf dem Papier verbessert. Hoja musste weiterhin auf Kevin Orendorz, Oliver Kraft und Schlussmann Sebastian May verzichten, doch kehrten die zuletzt pausierenden Dustin Demuth, Ibrahim Weißleder und Milan Svarc ins Team zurück, die allerdings einen großen Trainingsrückstand aufwiesen und deshalb nicht fit waren.

Vor allem Svarc war gleich von Beginn ein belebendes Element, setzte schon nach 18 Sekunden zum Sololauf an, scheiterte aber im Abschluss an Ratingens Schlussmann Christof Oster. Die Eisbären wirkten auch in der Defensive stabiler als zuletzt, doch trotz optischer Überlegenheit gab es kaum zwingende Möglichkeiten. Nicht einmal bei Überzahl. Auch dabei entwickelten die Eisbären wenig Druck auf das Tor der Aliens. Lediglich Michal Spacek scheiterte einmal mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Sekunden vor dem Drittelende war es noch einmal Svarc, der allein auf das Ratinger Tor zulief, aber den Puck am Pfosten vorbei zog.

Mehr Schussglück im zweiten Drittel

Mehr Schussglück besaßen die Gastgeber im zweiten Abschnitt. Zunächst war es Spacek, der in einen schönen Pass von Svarc lief und eiskalt zum 1:0 (25.) vollstreckte. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 44 Sekunden erhöhten Tomas Lichnovsky (30.) und Dustin Demuth (31.) für die Eisbären auf 3:0. Ratingen nahm eine Auszeit. Alles schien nach Plan zu laufen.

Doch mit eigenen Nachlässigkeiten brachten die Hammer die Aliens zurück ins Spiel. Zunächst traf Thomas Dreischer direkt nach dem Timeout zum 3:1. Als Dreischer dann nur wenig später (37.) den Anschlusstreffer erzielte, wurden die Eisbären nervös. Doch zehn Sekunden vor dem Drittelende nutzte Igor Furda eine 5:4-Überzahl nach kluger Vorarbeit von Svarc zum 4:2 aus.

Svarc krönt seine starke Leistung

 Im Schlussabschnitt verwalteten die Hammer dann ihren Zwei-Tore-Vorsprung clever, ließen nichts mehr anbrennen. Ratingen steckte zwar nie auf, konnte die Eisbären allerdings nicht mehr in Gefahr bringen. Zwei Minuten vor dem Ende war es dann Svarc, der seine starke Leistung bei seinem Comeback nach der Schulterverletzung mit dem Treffer zum 5:2-Endstand krönte.

„Jetzt können wir erst einmal feiern und den Pokalsieg genießen“, meinte Hoja nach den 60 Minuten vor der offiziellen Siegerehrung durch den NRW-Landesverband. Allerdings muss sich die Mannschaft mit Blick auf die am kommenden Wochenende beginnenden Pre-Playoffs der Regionalliga erheblich steigern. Am Freitag (20 Uhr) steht zunächst die Aufgabe bei den Dinslakener Kobras an, am Sonntag erscheinen die „Giftschlangen“ um 18.30 Uhr schon zum Rückspiel in Werries.

Autor: Kasten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-gewinnen-pokalfinale-gegen-ratingen-13458250.html

Dezimierten Eisbären geht am Ende die Luft aus

Hamm 19.01.2020 – Ausgerechnet vor dem NRW-Pokalfinale am Dienstagabend in Hamm gegen Ratingen gehen die Hammer Eisbären auf dem Zahnfleisch. Beim 1:7 gegen Herford ging den Hammern im Schlussdrittel die Luft aus.

Hamm – Schwarzes Wochenende für die Hammer Eisbären. Zum Abschluss der Vorrunde der Eishockey-Regionalliga West kassierte die Mannschaft von Ralf Hoja zwei bittere Heimniederlagen. Dem 2:4 von Freitag gegen die Dinslakener Kobras folgte am Sonntagabend  vor 459 Zuschauern in Werries eine 1:7 (1:2, 0:1, 0:4)-Klatsche gegen den Herforder EV.

Kein Vorwurf an die Mannschaft

Weil die Gastgeber mit dem letzten Aufgebot antraten und während der Partie auch noch Kevin Orendorz vom Eis musste, gab es vom Trainer nach dem Ende der Partie keinen Vorwurf. „Es ist des Guten einfach zu viel. Was uns derzeit an Personal fehlt, kann man nicht mehr kompensieren“, erklärte der Coach. „Die Mannschaft hat, so lange es ging, gekämpft. Mehr war einfach nicht möglich.“

Eine lange Ausfallliste

Durch die Ausfälle von Sebastian May, Dustin Demuth, Ibrahim Weißleder, Milan Svarc, Tim Pietzko und Oliver Kraft war Hoja einmal mehr dazu gezwungen, zu improvisieren. So beorderte er die etatmäßigen Verteidiger Thomas Ehlert und Jonas Hoppe in die dritte Angriffsformationen, um wenigstens mit drei Sturmreihen durchspielen zu können.

Die Gäste aus Herford erwischten den besseren Start, gingen nach nur zwei Minuten in Führung. Einen Scheibenverlust von Tomas Lichnovsky nutzte Jan-Niklas Linnenbrügger eiskalt zum 0:1 aus. Nur wenig später erhöhte Luca Häufler auf 0:2 (6.). Die Eisbären waren anschließend zwar bemüht, aber glücklos. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. So dauerte es bis zu 16. Minute, ehe Kevin Thau aus spitzem Winkel auf 1:2 verkürzte.

Auch Orendorz geht vom Eis

Deutlich mehr Zug zum Tor zeigten die Eisbären im zweiten Abschnitt, doch trotz zahlreicher guter Möglichkeiten kamen die Hammer nicht zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Michal Spacek freistehend an Herfords Goalie Kiren Vogel, dann fand auch Oliver Kraft im Schlussmann der Ostwestfalen seinen Meister. Und auch Igor Fura gelang es nicht, aus aussichtsreicher Position den Puck im leeren Gästetor unterzubrigen. Die kalte Dusche folgte dann genau zwölf Sekunden vor der Drittelsirene, als Ulib Berezovskij bei Herforder Überzahl mit einem Schlagschuss das 1:3 erzielte. Zu diesem Zeitpunkt war Orendorz, der leicht grippegeschwächt in die Partie gegangen war, schon nicht mehr auf dem Eis, weil er einfach keine Luft mehr bekam.

Kräfte sammeln für das Pokalfinale

Im Schlussdrittel hatten die arg dezimierten Eisbären den Herfordern nichts mehr entgegenzusetzen. Maximilian Droick (46.), zweimal Nils Bohle (41. und 60.) sowie Fabian Staudt (60.) sorgten am Ende noch aus Hammer Sicht für ein kleines Debakel, wobei die letzten beiden Tore sogar bei Hammer Überzahl fielen. Jetzt geht es für die Eisbären darum, schnell zu regenerieren, denn schon am Dienstag (20 Uhr) steht in Werries das NRW-Pokalfinale gegen die Ratinger Ice Alien an.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eisbaeren-unterliegen-regionalliga-meister-herford-13451966.html

Hammer Eisbären „zu gierig“ gegen gegen Dinslaken Kobras

Hamm 17.01.2020 – Mit einer 2:4 (2:1, 0:2, 0:1)-Heimniederlage vor 471 Zuschauern gegen die Dinslaken Kobras gehen die Hammer Eisbären in das letzte Spiel der Vorrunde in der Eishockey-Regionalliga West am Sonntag (18.30 Uhr) an gleicher Stelle gegen den Herforder EV.

„Wir haben kein Mittel gegen den Dinslakener Torwart gefunden“, lobte eisbären-Coach Ralf Hoja vor allem den Goalie der Gäste, Marvin Frenzel. „Und in einigen Situationen waren wir zu gierig und haben dann die Konter gefangen.“

Gegen die Kobras hatten die Eisbären noch etwas gut zu machen, ging doch das vergangene Heimspiel gegen das Team mit 3:8 verloren. Für die Gäste war es die letzte Partie der Vorrunde, so dass sie im Vorfeld der Begegnung schon als Tabellenfünfter feststanden.

Der Start ging für die Gastgeber dennoch daneben. Zwar bot sich die erste Gelegenheit den Eisbären, als Kevin Orendorz nach Doppelpass mit Michal Spacek an Frenzel scheiterte (3.). Auf der anderen Seite war aber auch Eisbären-Keeper Marius Dräger gegen Dmitrii Kuznetsov auf dem Posten (5.), ehe sein Team wie schon beim vergangenen 3:8, als es gleich vier Gegentreffer trotz Überzahl kassierte, in Rückstand geriet. Wieder war ein Gästespieler (Frenzel) auf die Strafbank, als Kuznetsov zum Konter ansetzte und Martin Benes zum 0:1 bediente (12.).

Eisbären drehen Rückstand zunächst in ein 2:1

Die Eisbären schüttelten sich und schlugen in diesem ansonsten chancenarmen ersten Drittel nur wenig später zurück. Zunächst brachte Spacek die Scheibe vor das Tor, wo Kevin Thau aus der Drehung zum Ausgleich erfolgreich war (14.). Dann machte es Orendorz vier Minuten später ganz allein, als er aus dem eigenen Drittel zum Solo ansetzte und den Angriff mit dem 2:1-Führungstreffer abschloss.

Die Hammer kamen sehr stark aus der Kabine und ins zweite Drittel, hatten gute Gelegenheiten durch Dustin Demuth (24./scheitert an Frenzel), Marvin Cohut (25./schießt daneben) und Thomas Lichnovski (26./scheitert ebenfalls an Frenzel) – dann bestrafte Dinslaken das Auslassen der Möglichkeiten gnadenlos. Bei einem Konter war die Defensive der Hammer ungeordnet, und Krisztof Kelsch nutzte das zum 2:2 (26.). Sieben Minuten später hieß es gar 2:3, als Philipp Heffler nach Doppelpass mit Benes einnetzte. Demuth (35.) und Thau (40.) hatten Chancen, trafen aber nicht.

Im letzten Drittel blieb Hamm ohne Ideen und Durchschlagskraft. Wenigen Möglichkeiten stand der Treffer der Gäste zum 2:4-Endstand (60.) per Empty-Net-Goal durch Kuznetsov gegenüber, als Hamm den Torhüter heraus genommen hatte

 

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/eishockey-regionalliga-west-hammer-eisbaeren-gierig-gegen-gegen-dinslaken-kobras-13450150.html

So endet der Interregio-Cup für die Hammer Eisbären

Die Hammer Eisbären haben zum Abschluss des Interregio-Cups ihr viertes Spiel gewonnen und beenden die Runde auf dem vierten Tabellenplatz.

Hamm 12.01.2020 – Gegen die Devils Nijmegen sicherten sie sich vor 486 Zuschauern einen 5:3 (0:2, 2:1, 3:0)-Sieg – zufrieden war Ralf Hoja aber nicht. „Das war Hausmannskost“, grantelte der Coach. „Gefahr haben wir erst ausgestrahlt, nachdem wir Kevin Spacek im zweiten Drittel vorgezogen haben.“

Kevin Trapp kam in der dritten Minute frei vor dem Tor zum Abschluss, doch sein Schuss war zu unplatziert, so dass der starke Goalie Jefrey Vermeulen parierte. Nur zwei Minuten später hatte Kevin Thau die Möglichkeit, aber auch er scheiterte an Vermeulen. Die Gäste besannen sich nun ihrerseits auf die Offensive und trafen in Person von Levi Houkes den Pfosten des Hammer Gehäuses (7.). Eisbären-Keeper Marius Dräger parierte zweimal stark bei Schüssen der Devils. In der 15. Minute war er allerdings machtlos, als Wessel Copier zum 0:1 abstaubte. Kapitän Houkes nutzte nur zwei Minuten danach einen weiteren Abpraller zum 0:2.

Spacek offensiver

Im Mittelabschnitt erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. Nach Zuspiel von Kevin Orendorz erzielte Verteidiger Spacek in der zweiten Partie nach seiner Verletzungspause mit einem Schuss in den Winkel das 1:2 (21.). Und es kam noch besser. Orendorz traf nach Assist von Spacek zum Ausgleich (27.). Doch individuelle Fehler der Gastgeber brachten die Niederländer zurück ins Spiel. Nach dem Scheibenverlust von Aaron Reckers erzielte Ramond van de Schult in der 34. Minute die erneute Führung der Gäste.

Im Schlussabschnitt drehten die Eisbären die Partie. Zunächst glich Spacek aus, dann legte der Torschütze für Orendorz auf, der zum 4:3 einlupfte (48.). Houks traf noch einmal den Pfosten für Nijmegen (51.) – dann passte Spacek im Gegenzug erneut zu Orendorz, der das 5:3 erzielte – in einer Partie, in der Thau nach 50 Minuten angeschlagen vom Eis fuhr. „Nur eine Vorsichtsmaßnahme“, gab Hoja Entwarnung.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/endet-interregio-cup-hammer-eisbaeren-nach-53-sieg-gegen-devils-nijmegen-13435674.html

Hammer Eisbären haben in Neuss keine Probleme

Spaziergang am Freitagabend: Die Hammer Eisbären hatten beim Sieg in Neuss keine Probleme und durften sich über die Rückkehr von Michal Spacek freuen.

Neuss – Mit einem 6:3 (4:1, 2:1, 0:1) beim abgeschlagenen Schlusslicht der Eishockey-Regionalliga haben die Hammer Eisbären zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde einen lockeren Auswärtssieg eingefahren. Gastgeber Neusser EV hatte dem Hammer Angriffswirbel über weite Strecken nur wenig entgegen zu setzen.

„Wir waren mit Ernst bei der Sache und sind das Ganze recht seriös angegangen. Der Erfolg hätte eigentlich höher ausfallen müssen,“ sagte Hamms Manager Jan Koch anschließend. Auch die Tatsache, dass Verteidiger Michal Spacek nach langer Verletzungspause wieder auf dem Eis mitmachen konnte, stimmte Koch vor allem im Hinblick auf die am 24. Januar startenden Pre-Playoffs zuversichtlich.

Polter trifft zur frühen Führung

Schon in der 3. Minute erzielte Marc Polter aus der Drehung das 1:0 für die Eisbären, nachdem zuvor Thomas Ehlert am Neusser Goalie scheiterte. Nur fünf Minuten später erhöhte Kevin Orendorz nach Vorarbeit von Kevin Thau auf 2:0. Die beiden Stürmer sorgten auch gemeinsam für das 3:0 der Gäste. Dieses Mal traf Thau ins Netz des Neusser Tores (13.). Marvin Cohut erzielte in Überzahl nach Vorarbeit von Tim Pietzko das 4:0 (16.), bevor Neuss in der letzten Minute den ersten Treffer markierte.

Im Mittelabschnitt erhöhten Dustin Demuth (22.) und Ehlert (23.) schnell auf 6:1 und machten klar, in welche Richtung das Spiel auch weiterhin laufen sollte. Erneut in der Schlussminute mussten die Gäste einen weiteren Gegentreffer hinnehmen, so dass es mit einer 6:2-Führung in das Schlussdrittel ging. „Bei etwas mehr Konzentration hätten wir das ein oder andere Tor in diesem Durchgang durchaus mehr erzielen können“, so Koch.

Am Sonntag gegen Nijmwegen

Im letzten Durchgang sparten die Gäste Kräfte, so dass Neuss zum 3:6-Endstand verkürzen konnte.

Am Sonntag um 18.30 Uhr empfangen die Eisbären zum letzten Spiel des Interregio-Cups die Devils aus Nijmwegen.

Autor: Dirk Dörmann
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-haben-neuss-keine-probleme-13433431.html

Die Hammer Eisbären melden sich eindrucksvoll zurück

Nach der bitteren 3:8-Pleite gegen Dinslaken haben die Hammer Eisbären gezeigt, dass mit ihnen in der Eishockey-Regionalliga doch noch zu rechnen sein dürfte.

Hamm 05.01.2020 – Dieses Spiel war ein Vorgeschmack auf die Playoffs. Die Hammer Eisbären haben sich nach dem 3:8-Debakel gegen Dinslaken am Sonntagabend eindrucksvoll in der Eishockey-Regionalliga zurückgemeldet. Der Tabellendritte bezwang den Zweiten aus Herford vor 667 Zuschauern in einer umkämpften Begegnung trotz 0:2-Rückstands mit 5:4 (0:2, 3:1, 2:1).

Eisbären-Coach Ralf Hoja standen inklusive der beiden Torhüter nur 15 Spieler zur Verfügung. Oliver Kraft musste mit einer Gehirnerschütterung passen, Thomas Lichnovsky aus beruflichen Gründen. Hamm startete ordentlich, nahm die Duelle an, strahlte nach dem 0:1 (8.) in Unterzahl durch Killian Hutt aber spürbare Verunsicherung aus. Max Droick legte schnell nach für die Ostwestfalen, wieder waren die Eisbären ein Spieler weniger auf dem Feld (12.). Martin Köchling (14.) und Kevin Orendorz (20.) verpassten den möglichen Anschluss.

Immer wieder in Unterzahl

Der fiel im zweiten Abschnitt. Köchling vergab zunächst freistehend (26.), dann bediente Orendorz Kevin Thau, der traf unter die Latte (27.). Auf Zuspiel von Marvin Cohut besorgte Igor Furda den mittlerweile verdienten Ausgleich (32.) gegen überraschend passive Gäste. Das 2:2 war aber der Weckruf für den Titelkandidaten. Die Begegnung war nun offen, Hamm ging in Führung: Köchling bediente Kevin Trapp, der stellte im zweiten Anlauf auf 3:2 (36.). Herford antwortete mit dem schnellen Ausgleich durch Guillaume Naud (38.), erneut agierten die Eisbären in Unterzahl.

Die Verunsicherung hatte der Gastgeber aber längst abgelegt. So trat das Hoja-Team jetzt mit breiter Brust auf. Trapp erhielt einen Pass von Dustin Demuth, verzögerte und traf (44.). Thomas Ehlert ließ das 5:3 folgen, Tim Pietzko hatte hinter ihn hinter dem Tor stehend freigespielt (46.) – und Marius Dräger Sekunden zuvor stark gegen Naud pariert. Die Entscheidung? Nein. Denn Naud brachte Herford – natürlich in Überzahl – zurück ins Spiel (49.). Die Zeitstrafe gegen Jonas Hoppe (54.) roch nach dem bevorstehenden Ausgleich. Diesmal wendeten die Eisbären das Blatt aber. Orendorz traf in Unterzahl – 6:4 (55.). So überstand Hamm die letzten Sekunden gar in 3:6-Unterzahl.

„Das war das Kontrastprogramm zum Dinslaken-Spiel“, sagte Hoja nach der Partie. „Die wenigen Spieler haben alles rausgehauen, mit Herz und Engagement. Das war das Statement der Mannschaft, das jetzt mal nötig war.“

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-melden-sich-eindrucksvoll-zurueck-13420376.html

Hammer Eisbären blamieren sich gegen Dinslakener Kobras

Saft- und kraftlos präsentierten sich die Hammer Eisbären am Freitagabend bei der 3:8-Heimpleite in der Eishockey-Regionalliga gegen die Dinslakener Kobras. Die aktuelle Form lässt für das Heimspiel am Sonntag gegen Herford Schlimmes befürchten.

Hamm 03.01.2020 – Lange Gesichter in Werries. Mit der 3:8 (1:4, 2:2, 0:2)-Heimniederlage vor 602 Zuschauern gegen die Dinslakener Kobras haben sich die Hammer Eisbären in der Eishockey-Regionalliga West kräftig blamiert und einen enttäuschten Trainer Ralf Hoja hinterlassen. „Das war eine Katastrophe, eines der schlechtesten Spiele, seitdem ich hier Trainer bin“, meinte der Coach. „Das Selbstvertrauen hat komplett gefehlt.“

Zwei Gegentreffer in Überzahl

Peinlich, wie zerfahren und undiszipliniert die die Gastgeber im ersten Drittel auftraten. Dabei gelangen den Kobras aus Dinslaken sogar zwei Treffer in Unterzahl. Schon nach drei Minuten war Dominick Spazier zum 0:1 erfolgreich. Benedikt Hüsken (6.) erhöhte auf 0:2, obwohl die Eisbären einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Kevin Trapp gelang (11.) zwar der Anschluss, doch auch danach wurde das Spiel der Hammer nicht flüssiger. Dinslaken agierte entschlossen und eiskalt, nutzte auch einmal eine Überzahl durch Leon Taraschewski zum 1:3. Und als dann kurz vor Drittelende ausgerechnet dem Ex-Hammer Martin Benes nach einem Fehler von Goalie Sebastian May das 1:4 (19.) – erneut in Unterzahl – gelang, war Eisbären-Trainer Ralf Hoja endgültig bedient, stapfte wütend in Richtung Kabine.

Wiedergutmachung angesagt

Doch es wurde nicht besser. Dennis Appelhans (28.) und Benes (32.) schraubten das Ergebnis auf 1:6, ehe Kevin Thau (35.) und Kevin Orendorz (40.) verkürzten. Als dann Hüsken (47.) das 3:7 markierte, war der Widerstand der Hammer endgültig gebrochen. Alexander Zaslavski traf für die Kobras noch zum 3:8 (53.). Am Sonntag ist um 18.30 Uhr gegen den Tabellenzweiten aus Herford in erster Linie Wiedergutmachung angesagt.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eishockey-regionalligist-kassiert-38-heimpleite-13418625.html

Eisbären in Torlaune

Hamm 29.12.2019– Mit einer Leistungsexplosion im zweiten Drittel haben die Hammer Eisbären den dritten Sieg im Interregio-Cup eingefahren. Gegen das belgische Team Renomar Hyc-Herentals setzten sich die Gastgeber vor 611 Zuschauern in der heimischen Halle mit 10:3 (1:1, 5:0, 4:2) durch.

„Das war ein munteres Spielchen, Herental hätte auch mehr Tore schießen können“, sagte Trainer Ralf Hoja, der sich über eine „deutlich engagiertere Leistung als zuletzt“ freute.

Schwache Beginn, glücklicher Ausgleich

Zu Beginn knüpften die Hammer allerdings nahtlos an die schwache Vorstellung bei der Niederlage in Ratingen m Freitag an. Viele Puckverluste brachten die Gäste immer wieder in Kontersituationen. Eine davon nutzte Kapitän Mitch Morgan zum 0:1 (10.). Keeper Marius Dräger verhinderte in der 14. Minute das 0:2. Überraschend gelang den Eisbären 43 Sekunden vor der Sirene der Ausgleich. Kevin Thau hatte einen Schuss von Martin Köchling unhaltbar abgefälscht.

Jeder Schuss ein Treffer

Wie ausgewechselt kamen die Hammer aus der Kabine. Die Gastgeber schalteten mehrere Gänge hoch, fast jede Chance war ein Treffer. Kevin Orendorz legte für Thau auf (22.). Dann staubten Thomas Ehlert (23., 26.) und Igor Furda (24.) reaktionsschnell ab. Kevin Trapp sorgte auf Vorarbeit von Ehlert für den Schlusspunkt unter ein fulminantes Eisbären-Drittel (26.).

Orendorz zerstreute die letzten Zweifel am Heimsieg (43., 45.), Ehlert markierte das neunte Tor, während die Gäste zweimal einnetzten (45., 52.). Als drei Belgier nach einer Auseinandersetzung mit Thau runtermussten, erzielte Orendorz das 10:3.

Autor: Karsten Steenbrede
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-gewinnen-103-gegen-herental-13374759.html

Zu passiv: Eisbären patzen in Ratingen

Ratingen 27.12.2019 – Böse Überraschung kurz nach Weihnachten für die Hammer Eisbären. Am Freitagabend verlor der heimische Eishockey-Regionalligist seine Partie nach schwacher Leistung beim Tabellenvorletzten Ratinger Ice Aliens mit 3:4 (0:1, 2:2, 1:1).

„Wir müssen zusehen, dass wir die Kurve kriegen. Es klappt nicht so einfach, wenn wir in den Playoffs den Schalter umlegen. Das müssen wir schon vorher tun“, mahnte Eisbären-Manager Jan Koch mit Blick auf die heiße Phase der Saison.

Weihnachtsfeiertage verlängert

„Ich habe das Gefühl, dass unsere Jungs noch in den Weihnachtsfeiertagen sind. Da ist noch eine gewisse Müdigkeit“, sagte Koch zum ersten Drittel. Die Ratinger besaßen leichte Vorteile. Allzu große Gefahr versprühte der Tabellenvorletzte allerdings lange nicht. Kurz vor dem Ende des Durchgangs gelang den Außerirdischen ausgerechnet in Unterzahl doch das 1:0 – unter gütige Mithilfe der Eisbären (18.). Tobias Brazda fing an der blauen Linie einen Pass zwischen Kevin Thau und Kevin Orendorz ab, stürmte allein auf das Tor von Sebastian May zu und verwandelte eiskalt. Wenig später verhinderte der Keeper bei einer weiteren guten Chance das 2:0. Hamms einzig nennenswerte Szene war ein Pfostentreffer von Tim Pietzko (12.).

Ratingen stellt auf 3:0, dann erwachen die Eisbären

Der zweite Abschnitt brachte trotz einer guten Anfangsphase wenig Verbesserung bei den Gästen. Noah Kalinowski traf in der 23. Minute. Ein weiteres Unterzahltor von Thomas Dreischer per Abstauber nach einer Unsicherheit von Mai führte zum 3:0 (27.). Immerhin wurden die Hammer so langsam wach. Orendorz verkürzte nach einer starken Vorlage von Thau (29.), ehe Aaron Reckers – wieder von Thau bedient – kurz vor dem Drittelende den Anschlusstreffer markierte.

Brazda bestraft die nächste Nachlässigkeit

Die Überzahl zu Beginn des Schlussabschnitts nutzte Orendorz zum 3:3, als der Schuss von Pietzko dem Ratinger Torhüter entglitt (32.). Doch die Ice Aliens bestraften eine Nachlässigkeit der Eisbären in der 49. Minute mit dem 4:3-Siegtor, nachdem Hamm zu passiv agierte und Brazda aus dem Gewühl heraus traf.

Am Sonntag treffen die Eisbären um 18.30 Uhr in Werries im Interregio Cup auf den HER Herentals. Die Belgier liegen nach nur einem Sieg auf Rang acht, die Eisbären wollen als Vierter den dritten Dreier in diesem Wettbewerb landen.

Autor: Boris Baur
Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-kassieren-niederlage-beim-ratinger-aliens-13372194.html

Eisbären quälen sich gegen Schlusslicht Neuss zum 6:4-Sieg

Einen Tag nach der Weihnachtsfeier  der Mannschaft lief bei den Eisbären am Sonntagabend nicht alles nach Wunsch. Dennoch gab es am Ende einen 6:4-Erfolg über den Tabellenletzten aus Neuss.

Hamm 22.12.2019 – Mit einem mühsamen 6:4 (2:0, 2:2, 2:2)-Erfolg vor 608 Zuschauern gegen den bisher sieglosen Neusser EV haben  die Hammer Eisbären Platz drei in der  Eishockey-Regionalliga West gefestigt. „Wir haben uns nicht besonders geschickt angestellt, die Überlegenheit nicht in Tore umgemünzt“, meinte Trainer Ralf Hoja. „Durch die Umstellung in der Schlussphase haben wir dann für den nötigen Druck gesorgt.“

Nach der 0:6-Klatsche im Topspiel gegen Tabellenführer Diez-Limburg am Freitag war von Beginn an Wiedergutmachung angesagt. Die Eisbären gingen viel engagierter in die Zweikämpfe. Hoja hatte auch umdisponiert, Verteidiger Aaron Reckers zu Kevin Orendorz und Kevin Thau in die erste Sturmreihe beordert. Was sich schon nach vier Minuten auszahlte. Nach Vorarbeit von Thau und Orendorz traf Jonas Hoppe mit einem Schlagschuss von der Blauen Linie. Dabei sah der Neusser Schlussmann Ken Passmann nicht besonders gut aus.

Schrecksekunde nach Körpercheck

Eine Schrecksekunde gab es wenig später, als Gästestürmer Maximilian Bleyer nach einem harten Check gegen den Brustkorb zu Boden ging und zunächst keine Luft bekam. Nach einer kurzen Behandlung konnte er aber schließlich weiterspielen. Dennoch wurde es merklich ruhig in der Halle. Was sich erst änderte, als Orendorz nach Zuspiel von Reckers zum 2:0 erfolgreich war. Kurz darauf nutzen die Neusser einen Fehlpass von Frederik Hemeier im Aufbau durch Marc Sprengnöder zum Anschluss (16.), ehe Thau 14 Sekunden vor dem Drittelende das 3:1 markierte.

Zu viele Chancen ausgelassen

 Die Eisbären versäumten es im zweiten Abschnitt den Vorsprung trotz guter Chancen durch Dustin Demuth und Oliver Kraft weitaus auszubauen. Das bestraften die Neusser, die durch Sprengnöder (31.) verkürzten und kurz darauf sogar durch David Bineschpayouh die große Möglichkeit zum Ausgleich besaßen, den Goalie Marius Dräger vereitelte. Thomas Ehlert schoss schließlich Paul Gebel an, der den Puck zum 4:2 (36.) über die eigene Linie beförderte.

Im Schlussdrittel gab es zunächst lange Gesichert auf den Rängen, als Bleyer (44.) und Alexander Richter (51.) Nachlässigkeiten der Hammer Eisbären zum überraschenden Ausgleich nutzten. Hoja stellte danach um, brachte nur noch die stärksten Akteure in zwei Blöcken auf das Eis. Das sorgte schließlich für noch mehr Druck, dem Neuss nicht standhalten konnte. Die beiden Routiniers, Orendorz (55.) und Thau (19.), sorgten schließlich für den 6:4-Endstand.

Autor: Karsten Steenbrede

Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eishockey-regionalligist-jetzt-rang-zwei-13363841.html

Hoja sauer: Hammer Eisbären unterliegen Spitzenreiter Diez-Limburg

Deutliche Niederlage für die Hammer Eisbären in der Eishockey-Regionalliga West: Mit (0:0, 0:2, 0:4) unterlag das Team vor 601 Zuschauern dem Spitzenreiter EG Diez-Limburg in der Helinet-Arena.

Hamm 20.12.2019– Dabei hatten die Gastgeber zunächst die besseren Möglichkeiten. Am Ende ging dem personell dezimierten Kader aber die Luft aus, was Eisbären-Coach Ralf Hoja aber nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte. „Von zwei schlechten Mannschaften hat die bessere gewonnen“, stellte er angefressen fest. Am Sonntag treffen die Eisbären zuhause auf Schlusslicht Neuss (18.30 Uhr/Helinet Halle).

Etliche Verletzte und Erkrankte hatte Hoja im Vorfeld der Partie beklagt. Am Ende waren es immerhin 16 Spieler inclusive der beiden Goalies, weil sich Mike Ortwein, Thomas Lichnovsky und Kevin Orendorz doch noch dienstfähig gemeldet hatten. Limburg attackierte zunächst früh, versuchte, die Eisbären unter Druck zu setzen, aber die schafften es geschickt, das Feld mit ein, zwei langen Pässen zu überbrücken und kamen so durch Oliver Kraft zur ersten guten Möglichkeit (3.). Fortan wurde Diez vorsichtiger im Spielaufbau, setzte mehr auf Defensive – wohl auch, weil die 2:8-Niederlage aus dem letzten Heimspiel gegen die Eisbären in den Köpfen steckte.

Gute Chancen für die Gastgeber – Führung für den Tabellenführer

Nach sechs Minuten spielte Hamm zwar erstmals in Unterzahl, kam aber durch Kevin Trapp zu seiner nächsten guten Möglichkeit. Der scheiterte aber am gut reagierenden Jan Guryca im Tor der Gäste. Es folgte eine Doppelchance für Lichnovsky und Kapitän Tim Pietzko, die ebenso ohne Krönung blieb, wie ein Sololauf von Kevin Thau (11.). Auf der anderen Seite meldete sich Konstantin Firsanov zu Wort, doch er scheiterte wie Alexander Seifert eine Minute später an Sebastian May im Hammer Tor.

Auch im zweiten Drittel hatten zunächst die Eisbären die Möglichkeiten: Thau auf Trapp – doch, der traf die Scheibe nicht richtig (29.). Zwei Minuten später lag die dann im Eisbären-Netz. Kurz herrschte Unordnung vor dem Kasten von Sebastian May, die zu passive Spielweise der Gastgeber nutzte Ross Reed, der Nutznießer der Vorarbeit von Seifert und Andre Bruch war. Vier Minuten später tauchte Orendorz frei zum Ausgleich vor dem Limburger Tor auf, vergab aber (35.). Und auf der anderen Seite war es Reed, der eine Minute später von der Blauen Linie zum 0:2 traf.

Als Bruch dann nach einem Scheibenverlust von Köchling im eigenen Drittel zum 0:3 einnetzte (45.), war die Partie entschieden. Kyle Piwowarczyk (51., 56.) und Dominik Luft (59.) besorgten den Rest zum längst verdienten Erfolg des Spitzenreiters.

Autor: Karsten Steenbrede

Quelle: https://www.wa.de/sport/hamm/hammer-eisbaeren-unterliegen-eishockey-regionalliga-west-spitzenreiter-diez-limburg-13361697.html