Kleinschüler (U12) haben fertig!

„Der frühe Vogel…” – so beginnen leider viele Berichte der meisten Nachwuchsmannschaften beim Eishockey.
Wie eine Studie an 10.000 Würmern kürzlich ergeben hat: wer zu früh aufsteht lebt nicht lange!

So erging es dann auch prompt den Eisbären. Zum letzten Saisonspiel der U12 „durfte” man mal wieder um 7h30 zum Bulli in Brackwede (Bielefeld) antreten. Eine Stunde vorher da sein, eine Stunde Fahrt, vorher Frühstück, Zähne putzen und irgendwie aus dem Bett kommen.

Um 7h30 und 20 Sekunden steht es 1:0 für Brackwede. Wie das genau passieren konnte wissen wir nicht – die Eltern waren wohl auch noch nicht wirklich wach. Tja, und irgendwie war das erste Drittel dann auch schnell rum und man war mit 4:0 ordentlich bedient (worden). Klar haben die kleinen Eisbären gekämpft, haben dagegengehalten und sind gerannt – und mussten sich dann letztendlich doch mit 7:0 geschlagen geben.

Höhepunkt im 2ten Drittel war leider der unglückliche Zusammenprall eines Hammer Stürmers mit Bande, Gegenspieler und hartem Eis. Die Sanitäter ließen es sich dann auch nicht nehmen, den bereitstehenden Krankenwagen zu benutzen, ALLE erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen auszuprobieren und einen 2ten Krankenwagen für einen Transport ins Bielefelder Krankenhaus zu ordern. (Während dieses ganzen Procedere ruhte das Spiel auf dem Eis und wartete auf wieder verfügbare Sanitäter.)

Die Anfahrt mit dem Krankenwagen beflügelte wohl auch den dortigen Arzt zu drastischen Maßnahmen. Trotz Ultraschall, Röntgen, intensivem Abtasten und einer Urinprobe (alles OHNE Auffälligkeiten!!!) bestand er auf einen 3-4 tägigen Aufenthalt. Es schien, als sollten unbedingt leere Betten belegt werden. Nach dem Veto der Eltern war sich der diensthabende Arzt auch nicht zu schade mit dem Sargdeckel zu klappern. Unfassbar!!!😡

Der Junge wurde dann („gegen dringenden ärztl. Rat auf eigene Verantwortung”) entlassen und von den Eltern ins Hammer EVK zur erneuten Untersuchung gefahren. Da der zickige Arzt in Bielefeld die Mitgabe seiner Untersuchungen stur verweigert hatte, durfte der kleine Mann in Hamm die gesamte Prozedur wiederholen.
Ergebnis: Alles gut! Am nächsten Tag geht’s wieder in die Schule und es gibt 2 Tage keinen Sport – fertig!

Unsere frühen Würmer an diesem Sonntag: Michel, Cedrik, Eric, Anton, Henri, Haytham, Luca, Olgerd, Tim, Enzo und Mike. Leider sind aktuell alle weiteren Spieler krank und/oder verletzt.

Vorschau:
Wer in dieser Saison gerne noch einmal „kleines” Eishockey sehen möchte, der ist herzlich eingeladen am kommenden Sontag unsere jüngsten Bambini (U8) bei ihrem Heimturnier anzufeuern. Morgens um 8h30 in der Helinet Eissportarena.
Von wegen früher Vogel und so….

U12-Spiel in Moers

Der Tabellenletzte überraschte mit zwei neuen Spielern aus Neuss und gewann prompt die Partie mit 5:3. Nicht unverdient, wenn auch teilweise kurios. Durch einen Glückstreffer in der 3ten Minute (klingt besser als: Michel im Hammer Tor hat gepennt ☺), kamen sie zwar in Führung, waren allerdings nicht spielmachend sondern mussten sich oft mit Maus und Katz vors eigene Tor werfen um die Hammer Angriffe abzuwehren. Auf Hammer Seite war dies leider auch so – mit dem Unterschied, dass ein Rudel Moerser die Scheibe dann doch irgendwie ins Tor stocherte. Allein Michel (mittlerweile hellwach) verhinderte weitere Erfolge.

Im ersten Drittel verzichteten die Hammer Eisbären auf Haytham. Der auf die Ersatzbank verdonnerte Torjäger ist der „Bad Guy” (Strafbankkönig) der gesamten Liga und hat durch die, zumeist völlig unnötigen Fouls, seine geschossenen Tore ziemlich wertlos gemacht. Eine disziplinarische und völlig richtige interne Maßnahme (und auch definitiv nicht spielentscheidend).

In der 12ten Minute dann endlich der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Luca Wiener. Auf Vorlage von Olgerd verwandelte er blitzsauber sein allererstes Tor in dieser Altersklasse. Toll gemacht! Die mitgereisten Eltern strahlen auf der Tribüne und der begehrte Puck des ersten Treffers hat sicherlich einen Ehrenplatz bei den Wieners gefunden.

Tim bedient fünf Minuten später Henri und dieser verwandelt clever und trifft auch erneut 10 Minuten vor Schluss zum hoffnungsvollen 5:3. Aber es hilft nicht. Moers kämpft, Hamm kämpft. Hier und da doch noch fast ein Tor – und es bleibt bei einer bitteren Niederlage. ☹

In Moers dabei waren: Michel im Tor; Anton, Armin, Eric und Florian in der Verteidigung; Henri, Timo, Haytham, Luca, Olgerd, Tim, Gianluca und Mike im Sturm.

Eisbären vernaschen Pandabären🐼

Die Kleinschüler (U12) der Hammer Eisbären starten souverän ins neue Jahr. Der Tabellenletzte, die Pandas aus Moers, kämpfte zwar tapfer bis zur letzten Minute, konnte den hochmotivierten Cracks aus Hamm allerdings nicht den Rang ablaufen.
15:2 stand nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel und ALLE Kids kamen zum Einsatz und trugen auch Ihren Teil zum Erfolg bei.
Der Auftrag der Trainer für dieses Spiel lautete jedoch:
Eishockey ist ein Mannschaftssport! Heute werden die Vorlagen honoriert und es geht nicht um ICH ICH ICH habe ein, drei oder 10 Tore geschossen.
Und diese Rechnung ging auf (zumindest Pi mal Daumen 😬) und es waren phasenweise deutliche An- und Abspielabsichten zu erkennen die zum Teil, nach professioneller Weiterverarbeitung, im generischen Tor landeten.
Unsere Vorlagen-Könige dieses Spieltages: Florian (1), Slava (1), Haytham (1), Cedrik (1), Armin (1), Mio (1), Eric (2), Henri (3). Mit anderen Worten: das ist „nett” und es ist deutlich ausbaufähig❗
Okay, ein Torschütze soll dann hier doch lobend erwähnt werden: Mike Langenkämper erzielte sein allererstes Tor in dieser Altersklasse (auf Zuspiel von Slava) – und nur fünf Minuten später auch prompt sein zweites Tor. Herzlichen Glückwunsch!
Im Tor hielt Michel was es zu halten gab und beide Gegentreffer resultierten aus cleveren Kontern unserer Gäste.
Erfolgreich ins neue Jahr sind gestartet:
Michel, Cedrik, Anton, Armin, Eric, Florian, Henri, Olgerd, Slava, Mio, Haytham, Luca, Tim, Gianluca, Enzo, Mike, Mathis und nach viel Verletzungspech endlich wieder „on ice”: Levi.
(gk)

U12 vs. Kobras aus Dinslaken

Es hätte so ein schöner Tag werden können –
und wurde es dann auch prompt!

Nach grandioser Leistung und vorbildlichem Teamwork (zumindest hinten), schlagen die relativ kleinen HAMMER EISBÄREN (U12) den haushohen Favoriten, die Kobras aus Dinslaken mit 10:9!

Vor dem Spiel hieß es noch: Aufpassen – die haben wieder die Nr.12 dabei (Topscorer der Liga und beim letzten Auseinandertreffen machte er auch tatsächlich lässige 12 Buden gegen unsere Jungs). Nichtsdestotrotz war mit Dinslaken eine faire und sympathische Mannschaft am Start. Der 12er machte auch gleich zu Beginn zwei schnelle Tore und erfolgsverwöhnte Eltern aus Dinslaken applaudierten routiniert.
In der 5ten Minute war es der Hammer Verteidiger Erik van Zalk, dem scheinbar zu viel Trubel vor dem eigenen Tor herrschte. Statt einem Befreiungsschlag zu machen, brachte er den Puck persönlich ins gegnerische Drittel und, wenn er schon mal da ist, versenkte er ihn auch gnadenlos im Dinslakener Tor. Jubel in den Hammer Reihen und höflicher Applause seitens der Dinslakener Eltern – kann ja mal passieren…
In der 6ten Minute glichen die Eisbären dann sogar aus. Slava Amelin zaubert mit seinem Treffer zum 2:2 eine ganz besondere Stimmung in die Halle: eine Mischung aus Hoffnung und Zuversicht. Tatsächlich ging ein spürbarer Ruck durch die kleinen Eisbären und das bekam auch der 12 merklich zu spüren. Er kam alleine nur noch schwer durch, ständig wurde er attackiert oder es stand ein Eisbär im Weg (oder warf sich ihm vor die Füße). Und dann stand da ja auch noch ein Michel Fust im Tor, der in gewohnt ruhiger Manier seinen Job machte und zwar ein richtig guten Job!
12 Minute: Die Hammer Eisbären führen mit 3:2 und erneut war es Slava Amelin der die anstürmenden Kobras auskonterte und eine erste Führung herstellte. Die Kobras gleichen aus, doch dann das 4:3, Slava auf tollem Zuspiel von Anton Fust und sogar noch ein 5:3 durch Haytham Cherradi. Das erste Drittel ist gespielt und mit 5:3 gewonnen – gegen die Kobras! WOW!
Das zweite Drittel: Der 12er trifft 4x und wir wollen hier erneut die Leistung von Michel Fust hervorheben, der sogar die Dinslakener Fans beeindruckte als er in der 36. Minute einen Schuß der Kobras mal cool wegköpfte – absichtlich und ohne eine erkennbare Blessur! Hamm trifft in diesem Drittel 3x: Slava, Haytham und ein schönes Tor von Mathis Golder! Die Eisbären führen auch nach dem zweiten Drittel noch denkbar knapp mit 8:7!!!
Das wird jetzt eine ganz enge Kiste! Die Marschroute des Hammer Trainers ist klar: bloß nichts ändern und weitermachen. Okay: vor dem gegnerischen Tor düfte ruhig auch mal gepasst werden, aber in der Abwehr: Toll! Alle arbeiten mit und auch die Stürmer kommen konsequent zurück und stärken dem eigenen Goalie den Rücken. (Den Rücken??? Wie formuliert man das treffender???) Egal! Ein besonderes Lob hat sich noch unser 2ter Goalie Jason Dierse verdient: er bekommt heute keine Eiszeit mehr und steht trotzdem hochmotiviert an der Bande und feuert seine Mitspieler an – genau das braucht die Mannschaft jetzt auch! Auch ein Werner Nimmert (BLUELINER) gesellt sich zur Bank der kleinen Eisbären und feuert die Kids jetzt direkt von der Bande aus an (bräuchte die 1. Mannschaft wohl auch manchmal 😜) und honoriert nach dem Spiel die tolle Leistung der Kids in der Kabine direkt in die Mannschaftskasse. Dankeschön!

Das dritte Drittel und nur 41 Sekunden später gleicht der 12er die Partie aus und nur eine Minute später dreht Dinslaken das Spiel und führt jetzt 8:9.
Dinslaken will jetzt den Sack zumachen und stellt das Hammer Tor unter Dauerfeuer. Erfolglos, da steht doch Michel drin! ☺
44 Minute: Slava trifft auf Zuspiel von Mike Langenkämper mit dessen zweiter Vorlage!
Es wird immer hektischer auf dem Eis und Hamm nimmt eine clevere Auszeit um die letzten Kräfte zu bündeln. Es hat funktioniert: Slava trifft zum 10:9. Noch fünf Minuten sind zu spielen und erneut rennen die Kobras an und die Eisbären verteidigen, verteidigen und verteidigen auch mal ein bisschen zu ungestüm: Penalty für Dinslaken! Verdammt!!! Oder besser Penalty für Michel? Der hält nämlich und es bleibt beim 10:9! Dann noch eine weitere Unterzahl überstehen und weiterhin kämpfen, verteidigen und Daumen Drücken!
Eltern drücken sich immer näher an die Plexiglasscheibe, die liebevoll aufgebaute und bestückte Buffetbar wird sträflichst vernachlässigt, hier und da wird der Puls kontrolliert und immer wieder wandert der Blick auf die Spieluhr. Da steht 10:9 und es sind noch 60 Sekunden… noch 10 Sekunden und die Hammer Spieler, Fans und Eltern zählen laut die Uhr runter:
3 – 2- 1 – Meins!!! YEAH!!!
(gk)

Manchmal passt einfach alles zusammen!

Am 11.11. um 11:11 Uhr steht es 1:0 für die HAMMER EISBÄREN (U12)!

Manchmal passt einfach alles zusammen! Gegner auf heimischem Eis waren die Phönixe aus Grefrath die aktuell eine Spielgemeinschaft mit Aachen pflegen. Grefrath trat mit nur zwei Reihen an während die Eisbären aus dem Vollen schöpfen konnten und mit drei kompletten Reihen auf’s Eis liefen.

Den ersten Treffer des Tages verdienten sich dann ausgerechnet zwei hochspielende Bambini die eigentlich erst am nächsten Tag (Bambini-Heimturnier) zum Tore schießen verdonnert waren. Anton legt aus dem Mittelfeld vor, Henri bedankt sich und schießt sein erstes Tor in dieser Altersklasse. Solch eine Tat verleiht einem schon Flügel – die Schiedsrichter hatten es allerdings gesehen und der Torschütze durfte ein paar Minuten später auch gleich seine allererste Strafzeit „abfeiern”.

Zwischenzeitlich stand es allerdings schon 3:0 durch zwei Alleingänge vom unfassbar quirligen Slawa. Die Entscheidung den eigentlichen Verteidiger Slawa in die erste Sturmreihe zu setzen, zahlte sich messbar aus: vier Tore und Nutznießer von drei Vorlagen war Sturmkollege Haytham.

… ich fürchte, es liest sich schon längst zwischen den Zeilen: Ja, Hamm gewinnt dieses Spiel deutlich mit 11:4! Der elfte Treffer gelang übrigens Verteidiger und Kapitän Eric der sich, in seinem gefühlt zwölften Anlauf, über das ganze Eis kämpfte und dann tatsächlich mit einem klassischen Bauerntrick abschloss!

Hier noch eine kurze Info an den Papa von Mathis, der leider schon um 12h weg musste: „Dein Sohn hat eine Minute später sein erstes Tor für die Kleinschüler geschossen und nach weiteren sechs Minuten auch sein zweites! Hättest du sehen sollen – war echt gut!”  😉

Über unsere Torhüter Michel und Jason gibt es heute nichts Besonderes zu berichten – sie haben einfach nur einen tollen Job gemacht.

Stolz dürfen heute sein: Jason und Michel im Tor und auf dem Feld: Cedrik, Anton, Armin, Slawa, Eric, Mio, Haytham, Luca, Tim, Florian, Gianluca, Mike, Mathis und Henri.

(gk)

Viele Premieren in Dinskaken

Kleinschüler (U12) starten in die Saison 2017/18

Während routinierte alte Hasen (10-11 Jahre alt) gelassen, wenn auch freudig erregt, das Eis in Dinslaken betraten, sah die Sache für einen Großteil der Mannschaft sicherlich ganz anders aus. Die Hammer Eisbären brachten vier Spieler mit, die ihr allererstes Eishockeyspiel absolvierten, einen neuen Torwart ohne bisherige Spielerfahrung und vier Bambini die einen Tag zuvor noch in Bielefeld für die U10 spielten. Mit anderen Worten, ein bunter Reigen mit vielen Premieren und Grund sich auf eine spannende Saison zu freuen! Die Dinslakener Kobras überzeugten (zumindest beim Warmmachen) die mitgereisten Eltern, Geschwister, Großeltern usw. aus Hamm nicht sonderlich. Dinslaken präsentierte ein Team welches durchaus zu packen sein sollte – Okay, da war ein ziemlich großer Junge dabei, aber naja…. der Schiedsrichter wird bestimmt gleich einschreiten, weil der Kerl schon 14 oder 15 Jahre alt ist! Nein, ist er nicht. Der Junge ist 11 und hat die Nummer 12. Egal, Größe ist ja nicht alles…

Kommen wir zum Spiel! Bulli ist pünktlich um 9h05 und einer unser Bambini zockt beim Einwurf den 12er direkt mal ab. Na also, geht doch!!! Sechs Sekunden später kommt der 12er dann doch irgendwie an den Puck (verdammt hat der einen langen Schläger) und nimmt Anlauf. Mit dem Tempo braucht er auch nicht die Hammer Verteidiger ausspielen sondern kann einfach  um sie herum fahren. Aus 8,12 Metern zieht er trocken ab und sie Scheibe zappelt im linken oberen Toreck. Keine Chance für Goalie Michel Fust im Hammer Kasten. Toll gemacht, aber bestimmt nur ein Glückstreffer…

Im ersten Drittel wiederholte er solche Aktion dann mehrfach und brachte auch noch seine Mitspieler immer öfter ins Spiel. „Glückstreffer“ können wir also streichen. Und was machten unsere kleinen Eisbären? Natürlich kämpfen und versuchen immer besser ins Spiel zu finden. Und das haben die Hammer Kids auch gut gemacht. Gerade den „Neulingen“ merkte man an, dass die Nervosität langsam schwand und sie immer mutiger zu Werke gingen. 20 Minuten gespielt. Es steht 5:0. Drittelpause.

Der Hammer Trainer stellt die Mannschaft neu ein und wenig um. Die Überlegung, den 12er konsequent zu decken und „aus dem Spiel“ zu nehmen, wird schnell wieder verworfen – wir haben (noch) keinen Spieler dieser Güte. Also, bessere Aufteilung und möglichst schon bei der Scheibenannahme stören und angreifen. Vielleicht können wir den Gegner ja auch durch das Schießen eigener Tore verwirren. Ein guter Plan!

2. Drittel – und was ist das?? Dinslaken hat auch umgestellt und der 12er steht plötzlich in der Abwehr. Eine Frechheit! Von da aus kann er ja noch mehr Anlauf nehmen… Die Hälfte der Spielzeit ist rum und Hamm wird immer angriffslustiger und mutiger. Endlich der erste Treffer!!! Haytham Cherradi trifft auf tolle Vorarbeit der beiden Verteidiger Mike Langenkämper und Slava Amelin zum 8:1! Der 12er dann kurz darauf trocken zum 9:1 – und das muss hier jetzt mal erwähnt werden: der Junge hat total „sauber“ gespielt und trotz seiner Größe nicht ein Mal seine körperliche Überlegenheit in diversen Zweikämpfen eingesetzt oder unsere Bambini einfach umgerannt! Nichts desto trotz blieb er Spielverderber.

32 Minuten sind gespielt und Hamm wechselt jetzt den Torwart. Schulterklopfen für Michel Fust, der viele weitere Chancen vereiteln konnte und der erste Auftritt im Hammer Tor für Jason Dierse. Eine gute Entscheidung des Trainers: ab ins kalte Wasser und mit der Feuerprobe wird dem Jason schon warm werden.

Auf der Tribüne richten die mitgereisten Fans ihren Blick jetzt geschlossen auf Jason’s Vater. Dennis Dierse wirkt leicht angespannt. Sechs Sekunden später – der 12er – 8,12 Meter – links oben – Tor. Papa Dierse fällt der Bart aus dem Gesicht, sonst ist keine Regung zu beobachten. Schwamm drüber – und trotzdem: das hat der tapfere Jason nicht verdient! Nächster Angriff der Kobras, auf die Stockhand, Puck fällt zu Boden, Fanghand drauf: Safe! Gut gemacht! Jetzt ist Jason im Spiel und seine Kameraden applaudieren von der Bank.

Dann erneut Haytham auf Zuspiel von Slava und diesmal Mio Mielczarek zum 9:2. Haytham wurde jetzt immer mutiger und angriffslustiger (war auch zwischenzeitlich zur Abkühlung schon 2x auf der Strafbank) und steuerte noch 2 weitere Tore (Vorlagen durch Mike Langenkämper und Henri Kaiser) bei.

5 Minuten vor Schluss gelang Slava im Alleingang noch der fünfte Treffer für die Hammer Eisbären. Endergebnis: 18:5

Fazit nach 60 Minuten:

  • a. Wir wissen woran wir arbeiten wollen und was wir üben müssen. –  betrifft ALLE!
  • b. Wir haben 2 vollwertige Goalies – Michel Fust und Jason Dierse
  • c. Die „Routiniers“ um Kapitän Eric van Zalk sind Ihrer Verantwortung bewusst und marschieren voran – Cedrik Weiss, Slava Amelin, Mio Mielczarek, Timo Kemper, Haytham Cherradi, Tim Graf, Mike Langenkämper und Eric van Zalk
  • d. Unsere hochspielenden Bambini sind vollwertig im Team angekommen –  Luca Wiener & Armin Weidinger (beide das erste U12 Spiel!!) sowie Anton Fust & Henri Kaiser
  • e. Die Hammer „Newcomer“ in dieser Liga sind richtig gut zu gebrauchen und werden uns sicherlich noch viel Freude bereiten! –  Florian Arntz, Gianluca Busacca , Max Beckmann und Jason Dierse im Tor
  • f. Alles wird gut! –  gilt für die Eltern

Save the Date: am 11.11. um 11:00 Uhr (wir werden 11 Minuten später starten) laden unsere Kids zum ersten Heimspiel gegen die Phönixe aus Grefrath ein.Und du bist herzlich willkommen!!!(gk)

Tolles Finish der U12-Eisbären

Das letzte Spiel der Saison, das letzte Heimspiel und für manchen Spieler auch das letzte Spiel in dieser Altersklasse. Um den letzten Platz in der Kleinschüler-Liga zu behaupten, würde auch eine deutliche Niederlage reichen und genau das wollten sich die jungen Eisbären nicht mehr antun. Nachdem man in der Woche zuvor in Soest den ersten Sieg feiern konnte, sollte es diesmal ein Heimsieg werden. Die „Schalker Haie“ aus Gelsenkirchen passten für dieses Vorhaben genau ins Bild. Die Haie, auf dem Papier und auf vielen Positionen das bessere Team ist in genau einem Bereich zu schlagen: TEAMGEIST!

Schon beim Hinspiel wunderten sich die Hammer Eisbären über die internen Streitereien und das „Rumgezicke“ der gegnerischen Mannschaft. Grund genug, da noch ein bisschen Öl in die Flamme zu gießen. 😉

Schritt 1: Der Gegner darf kein Tor schießen!
Also: Hinten Dicht machen, alle passen auf und der Gegner wird durch ständige Angriffe verwirrt!
-> Hervorragend umgesetzt – bis zur 15 Minute: ein schneller Konter bringt die Eisbären in Zugzwang und trotz vieler guter Chancen endet das erste Drittel 0:1. für die Haie.

Schritt 2: Tore schießen!
Der zu Beginn dieser Saison noch belächelte TorCHANCENkönig Patrick Kassner gleicht, auf Zuspiel von Slava Amelin, mit seinem ersten von 4 Treffern zum längst fälligen 1:1 aus.
Es geht hin und her, Tor hier Tor dort, 1:2 und sofortiger Ausgleich durch eine tolle Kombination von Slava und Patrick und dieser nutzt die Chance und trifft zum 2:2.
Dann die erste Führung: Captain Ben Althoff, klasse bedient von Cedrik Weiß, zum 3:2. Die Haie können zwar erneut ausgleichen, doch Patrick Kassner trifft erneut zum 4:3 (Vorlage Ben) und zum 5:3 (Vorlage: Emely Fust).
2 Tore Vorsprung und noch 9 Minuten zu spielen….

Schritt 3: Kämpfen! Rennen! Schüsse blocken! Pässe abfangen und immer wieder schnelle Konter fahren!
Die Haie werden immer gefährlicher. Vor allem die beiden Spielmacher (Nr.26 & Nr. 10) verlassen kaum noch das Eis und fahren immer wieder gefährliche Angriffe auf das Tor von Michel Fust. 52. Minute: Anschlusstreffer durch besagte Nr. 10 und prompt gelingt dem 26er 2 ½ Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 5:5.

Jetzt heißt es durchhalten, Hamm nimmt eine Auszeit, gibt alles, verfehlt sogar noch 2x das gegnerische Tor und dann kommt der Pfiff. Unentschieden! Und dieses Unentschieden ist für die kleinen Eisbären ein Sieg den sie sich verdient haben.

So sah das auch die BLUELINER Sportsbar, in Person von Werner Nimmert, und lud die Hammer Cracks spontan zum Essen ein. Hierfür ein großes Dankeschön von den kleinen Eisbären!

Schmecken ließen es sich:
Michel Fust, Jason Dierse, Cedrik Weiß, Anton Fust, Patrick Kassner, Slava Amelin, Mio Mielczarek, Mathis Golder, Emely Fust, Eric van Zalk, Jayden Zynda, Ben Althoff, Mike Langenkemper und Henri Kaiser
(gk)

U12 gewinnen den „Endlich-Cup“

ENDLICH! Kleinschüler überraschen in Soest.

Die Kleinschüler gewinnen nach gefühlten 10 chancenlosen und bitteren Niederlagen ihr erstes Spiel der laufenden Saison. Im vorletzten Saisonspiel schlagen die Hammer Eisbären die Soester Indianer in einem hart umkämpften Spiel mit 7:6!

Schon in der Kabine versprachen die kleinen Eisbären eine tolle Leistung, alles wolle man geben um endlich den Stanley-Cup, oder zumindest ein Unentschieden in einem Punktspiel zu erkämpfen. Stumm und konzentriert ging die Mannschaft um Kapitän Ben Althoff aufs Eis. Lockeres Aufwärmen und dann hoch motiviert zum ersten Bulli.
Verdammt – 10 Sekunden später steht es 1:0 für Soest und die Hammer Zuversicht bekommt erste Risse und lange Gesichter. Doch nur 30 Sekunden später gleicht Patrick Kassner auf Zuspiel von Emely Fust und Ben Althoff zum viel umjubelten Ausgleich aus und es geht ein Ruck durch das Team. Der Verlust von Glaube und Zuversicht kehrt zurück und wird prompt von den Indianern wieder in Frage gestellt: sie überwinden dreimal den tadel- und doch chancenlosen Michel Fust im Hammer Tor und fortan laufen die Eisbären der Uhr und dem Ergebnis hinterher. 4:1 nach dem ersten Drittel.

Das zweite Drittel endet 2:2 (Patrick und Emely). Es war ein ziemlich ruppiges Drittel mit vielen Strafzeiten, auch mit einer Spielstrafe für einen Soester Spieler und einem verwandelten Penalty für die Indianer.

3. Drittel: Es sind mittlerweile nur noch 8 Minuten zu spielen, es steht noch immer 6:3 für Soest, die Eisbären drängen nach vorne, wollen wenigstens noch ein oder vielleicht sogar zwei Tore schießen um sich zu belohnen.
Und dann trifft Emely Fust zum 6:4….
Jetzt geht was: alle rennen, kämpfen und wachsen über sich hinaus. 6 Minuten vor Schluss trifft Patrick Kassner das Tor: 6:5!
Das kann ich auch, denkt sich wohl Slava Amelin und versenkt den Puck nur 28 Sekunden später zum möglichen ersten Punkt für die Eisbären: es steht 6:6 und 14 Gesichter strahlen aus Ihren vergitterten Helmen.
Time-Out für die Eisbären! Die erste Reihe braucht Luft und eine kurze Pause. Alle anderen Spieler wissen: jetzt müssen die stärksten und erfahrensten Spieler aufs Eis und die Aufgabe der Spieler auf der Bank lautet: Daumen drücken, Hoffen, Beten, Anfeuern…
Und es zahlt sich aus: Patrick trifft erneut auf Zuspiel von Ben Althoff. 69 Sekunden vor Schluss führen die Eisbären mit 7:6!
Es geht noch ein paarmal dramatisch hin und her und dann hört man laut und deutlich von der Bank der Eisbären:
10 – 9 – 8 – 7 – 6 – 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – G-E-W-O-N-N-E-N…..
14 Kids fallen sich in die Arme und kreuz und quer übereinander.

Verdient gewonnen haben: Michel Fust, Mike Langenkämper, Anton Fust, Henri Kaiser, Patrick Kassner, Slava Amelin, Mathis Golder, Cedric Weiss, Haytham Cherradi, Emely Fust, Eric van Zalk, Jason Dierse, Jayden Zynda und Ben Althoff

Don Quijote der Landesliga

Die kleinen Hammer Eisbären, der Don Quijote der Landesliga, hat jetzt fast alle Spiele gegen die unschlagbaren Gegner der Liga absolviert – jetzt kommen „nur noch“ die sehr guten Mannschaften.

Nachdem zur Zeit die meisten Mannschaften des Vereins die vorderen Plätze Ihrer jeweiligen Liga belegen, zählen für unseren Nachwuchs bislang eher die kleinen Erfolge:
– Bulli gegen den riesigen Spielmacher aus Herford gewonnen
– fast ein Tor geschossen
– den Pfosten getroffen
– nicht Einmal ins Abseits gelaufen(!)
– ein Drittel ohne Gegentor erkämpft usw.

Ein dickes Lob haben sich alle Spieler verdient: Egal wie stark der Gegner auch ist, egal wie hoch man in Rückstand geraten war und egal zu welcher unchristlichen Uhrzeit die Spiele auch stattfanden:
Unsere Eisbären haben IMMER gekämpft, Chancen gesucht, sich in gewaltige Schlagschüsse geworfen; sind stets wieder aufgestanden, haben weiter gekämpft, gefightet und sind erneut mutig angetreten! Jedes Tor wurde wie der Gewinn des Stanley Cups gefeiert!

Am Montag (6. Februar) um 18.00 Uhr treten die Indianer aus Soest in unserer Halle an. Statistisch gesehen ist Soest der Favorit für dieses Spiel und gleichzeitig der einzig schlagbare Gegner in der laufenden Saison.

Alles was unseren hungrigen Kids noch fehlt sind 22 zusätzliche Zuschauer.
Das Passwort für freien Eintritt lautet: never-give-up!

Derby in Unna

Kleinschüler erkämpfen sich die stärkste Niederlage der laufenden Saison

Die Kleinschüler (U12) der Hammer Eisbären reisten am vergangenen Samstag zu den Bulldogs nach Unna.
Im vorangegangenen Heimspiel unterlagen die kleinen Eisbären noch zweistellig und auch diesmal gab es keine Blumen der gastgebenden Bulldogs – dafür jedoch eine deutliche Leistungssteigerung der jungen Eisbären.

Trotz einiger Ausfälle und der dadurch bedingten Umstellungen boten unsere Kids den Bulldogs die Stirn. Mutig stellten Sie sich den angreifenden Stürmern entgegen und brachten diese schier zu Verzweiflung. Ein gut aufgelegter Michel Fust im Eisbärentor verhinderte unzählige Torschüsse und so durften unsere kleinen Eisbären nach 60 Minuten und „nur“ 6 Gegentreffern (2:0/1:0/3:0) erhobenen Hauptes die Spielfläche verlassen.

Viel Anerkennung haben gewonnen:Michel Fust, Anton Fust, Patrick Kassner, Slava Amelin, Mio Mielczarek, Timo Kemper, Mathis Golder, Haytham Cherradi, Emely Fust, Eric van Zalk, Jayden Zynda, Ilja Amelin, Ben Althoff, Mike Langenkemper und Henri Kaiser

Wohlwissend, das dies ein gutes Spiel und eine ordentliche Leistung war, freuen wir uns nach wir vor auf die zukünftigen Spiele!

Am Montag 30. Januar geht es zum Tabellennachbarn nach Bielefeld und am Montag den 6. Februar um 18h00 sind dann die Indianer aus Soest zu Gast in Hamm. Endlich treffen unsere kleinen Eisbären auf Gegner einer ähnlichen Alters- und Leistungsklasse.

Freunde: „Da geht was!“

(gk)

Ehrentreffer gegen die Bulldogs

Bis zur 58. Minute mussten die Kleinschüler (U12) der Hammer Eisbären kämpfen, rennen und immer wieder erneut Anlauf nehmen, bevor der erste Treffer gegen die Bulldogs aus Königsborn auf der Anzeigentafel stand.

Zu diesem Zeitpunkt hatten überlegene Bulldogs leider schon ein Dutzend Treffer erzielt. Naja – „eigentlich” waren nur zwei Spieler der gegnerischen Mannschaft unseren Eisbären wirklich überlegen, dies allerdings deutlich!

Zurück zu unseren jungen Eisbären: Durch das offensive Spiel der Gegner gab es immer wieder gute Konterchancen doch der Puck wollte einfach nicht die letzten Zentimeter über die Torlinie rutschen und dann stand da ja auch noch ein Keeper im Weg. Selbst ein Penalty in der 28. Minute brachte nicht den erlösenden Treffer.

Als in der 58. Minute Ben Althoff dann clever auf Patrick Kassner vorlegte und dieser prompt seine Chance nutzte, war das Ding endlich im Kasten! Der ausbrechende Torjubel der jungen Eisbären kam einem Siegtreffer gleich – zumindest war er ein wohlverdientes Trostpflaster.

Nach wie vor gilt: Unsere Eisbären sind das jüngste Team in dieser schwierigen Liga und das entrichtete „Lehrgeld” wird jeden einzelnen Spieler besser machen – auch wenn’s ein bisschen weh tut.

Viel gelernt haben:
Im Tor: Michel Fust
Auf dem Feld: Anton Fust, Henri Kaiser, Patrick Kassner, Slava Amelin, Timo Kemper, Mathis Golder, Haytham Cherradi, Emely Fust, Eric van Zalk, Jason Dierse, Jayden Zynda, Ilja Amelin und Ben Althoff

(gk)

Eisbären lassen die Herforder Dragons “alt” aussehen!

Eisbären lassen die Herforder Dragons “alt” aussehen!
Leider ist das keine Redewendung sondern wörtlich zu nehmen.

Eine erfahrene und „alte“ (U12) Mannschaft aus Herford zeigte den tapferen kleinen Eisbären was es heißt einen Kopf größer und im Schnitt 2-4 Jahre mehr Erfahrung zu haben.

Die besonders gute und wertvolle Nachricht:
Bis zur vorletzten Sekunde gaben die Eisbären nicht auf und versuchten mit allen Mitteln die schwarze 168 Gramm schwere Hartgummischeibe im gegnerischen Tor zu versenken. Es sollte nicht gelingen und so traf Herford in der letzten Sekunde zum bitteren 24. Mal. Paradox, und Spieler des Tages war trotz vieler Gegentreffer Torwart Michel Fust! Er verhinderte unzählige weitere Torchancen der Herforder Angreifer und parierte die Schlagschüsse der riesigen Verteidiger.

Zumindest sieben Spieler haben gleich am nächsten Tag die Chance das bitter Erlernte beim Bambiniturnier (U10) in Herne umzusetzen – dann gegen gleichaltrige Hockey-Player!
Wir sind gespannt!
(gk)

Im Tor: Michel Fust / Auf dem Feld: Levi Schulte, Cedrik Weiss, Anton Fust, Henri Kaiser, Niklas Schmudde, Patrick Kassner, Slava Amelin, Mio Mielczarek, Timo Kemper, Mathis Golder, Haytham Cherradi, Emely Fust, Eric van Zalk, Jason Dierse, Jayden Zynda, Ilja Amelin, Ben Althoff, Mike Langenkemper

Null zu Zwei(dutzend)

Die Kleinschüler (bis 12 Jahre) der Hammer Eisbären bekommen eine Lehrstunde von den Lauterbacher Füchsen.
Absolut Chancenlos waren unsere kleinen Eisbären gegen erfahrene und hochüberlegene Füchse.

Das Ergebnis ist nicht sonderlich überraschend, wenn man bedenkt, dass viele Hammer Akteure gerade mal ihr zweites Spiel in dieser Liga absolvieren und zugleich noch in der Altersklasse bis 10 Jahre aktiv sind.

Um so erfreulicher war der Kampfgeist der Hammer Kids: Sie kämpften und gaben sich nicht auf und nur diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es nur zwei Dutzend Gegentreffer gab!

Zumindest eine kleine Genugtuung erfuhren dann die kleinen Eisbären, die sich am Sonntagabend das Spiel der 1. Mannschaft gegen die Füchse aus Lauterbach anschauen durften: 5:4 für Hamm und somit sind es dann auch nicht mehr ganz zweidutzend Gegentreffer. 🙂

(gk)

Die Kleinschüler nehmen Anlauf…

Im ersten Spiel der Kleinschüler der nun beginnenden Saison starteten die kleinen Eisbären am vergangenen Samstag auf heimischem Eis gegen den Herner EV.

Die aktuelle Situation für die Kleinschüler ist nicht einfach: Zum einem spielt man seit zwei Jahren zum ersten Mal wieder in dieser Liga, es gibt also keine „erfahrenen“ Spieler. Zum anderen wurden aus der unteren Bambini-Liga (U10) alleine sechs Spieler nominiert um die Angriffsreihen zufüllen. Fast alle der kleinen Kufenflitzer spielte somit zum allerersten Mal auf „großem Eis“ mit diesen komischen blauen Linien (U8 + U10 spielen ohne Abseits und auch nur in einem Drittel).

Nun zum Spiel gegen Herne, um 8:30 Uhr viel der erste Puck zum Bulli – um dann acht Sekunden später im Hammer Tor zu landen! Der Trainer verdrehte die Augen und schockierte Eltern und Zuschauer rechneten im Kopf sicherlich schon mal hoch, welches Ergebnis nach 60 Minuten auf der Anzeigentafel stehen könnte…

Nicht gerechnet haben unsere kleinen Eisbären! Sie spielten einfach weiter und auch als nach zwei weiteren Minuten der zweite Gegentreffer geschluckt werden musste, ließ weder die Motivation noch der Spaß nach! Knapp zehn Minuten konnten die Kleinschüler den Herner Angriffswellen die Stirn bieten, vor allem der Hammer Keeper Michel Fust bewahrte die Eisbären vor weiteren Toren und auch die Angreifer der Eisbären kamen immer öfter gefährlich vor das Herner Tor! In der ersten Drittelpause (0:4) gab es dann für die kleinen Eisbären neben stärkenden Bananen auch viel Lob und Anerkennung.

In der 38. Minute war es dann endlich soweit: An der Mittellinie schnappte sich Emely Fust den Puck, setzte sich bis zum gegnerischen Kasten durch und schoss das erste Tor für die Hammer Eisbären zum 1:6. Plötzlich schien der Knoten geplatzt und die Eisbären realisierten, dass Angriff auch eine gute Verteidigung sein kann. Immer öfter stürmten die Eisbären nun auf das generische Tor und in dieser Phase wurde dann auch der Hammer Keeper erstmals entlastet. Auf Vorlage von Patrick Kassner versenkte Kapitän Ben Althoff noch zwei weitere Pucks im generischen Tor und die kleinen Eisbären konnten trotz einer 3:10 Niederlage das Eis mit stolzer Brust und erhobenen Hauptes verlassen.

Fazit: Eine extrem junge Mannschaft hat sich gefunden, viel gelernt und freut sich schon heute auf zukünftige Gegner und Spiele! (gk)

Im Kader für die Hammer Eisbären:
Im Tor: Michel Fust / Auf dem Feld: Cedrik Weiss, Anton Fust, Henri Kaiser, Niklas Schmudde, Patrick Kassner, Slava Amelin, Mio Mielczarek, Timo Kemper, Haytham Cherradi, Emely Fust, Eric van Zalk, Jason Dierse, Jayden Zynda, Ilja Amelin, Ben Althoff, Mike Langenkemper